Neuer HPI-Podcast zu Hochschullehre Online: „Das Ziel, das wir erreichen wollen, bleibt gleich“

Potsdam (ots) – In der vorlesungsfreien Zeit kündigte sich bereits an, dass es für Hochschulen Veränderungen geben wird. Mit der rasanten Entwicklung der Corona-Pandemie wurde dann entschieden, dass dieses Semester voll digital abgehalten werden muss. Eine große Umstellung und Herausforderung für Universitäten, Lehrende, Mitarbeiter und Studierende. Wie ist die digitale Hochschullehre gestartet? Was macht gute Hochschullehre unter diesen Voraussetzungen aus? Und was ist die größte Herausforderung für die Onlinelehre im Vergleich zur Präsenzlehre?

Diese und andere Fragen beantworten die beiden Experten Dr. Timo Kötzing, Senior Researcher am Fachgebiet Algorithm Engineering und Ralf Teusner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Enterprise Platform and Integration Concepts, in der neuen Podcast-Folge Neuland ( https://podcast.hpi.de ) zum Thema Hochschullehre Online. Im Gespräch mit Moderator Leon Stebe sprechen sie über den veränderten Lernalltag, den Qualitätsanspruch der digitalen Hochschullehre und dass es am Ende darum geht, von allen Formen der Lehre zu profitieren.

„Wir haben aktuell einen vollständig anderen Lernalltag“, berichtet Teusner. Allein physisch wäre es eine ganz andere Situation. „Aber die Erwartungen sind immer noch die gleichen. Diese müssen wir nun mit anderen Werkzeugen erfüllen.“ Der Schlüssel sei hier, dass die Kurse ja auch vorher schon aus nur einem Teil Präsenzzeit bestanden, führt Kötzing fort. „Aber natürlich ist es eine große Herausforderung, dass die soziale Komponente den Lernenden und Lehrenden fehlt.“ Er plädiert für eine kluge Kombination aus allen Lernformen: „Schön wäre es natürlich, wenn die Erkenntnisse aus der digitalen Hochschullehre am Ende die Präsenzlehre verbessern.“

Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt – das bietet der Wissenspodcast „Neuland“ mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de , bei iTunes und Spotify. Einmal im Monat sprechen sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering ( https://hpi.de ). Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 650 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“, „Data Engineering“ und „Cybersecurity“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 20 Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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