EnBW überzeugt zum dritten Mal in Folge in der Königsdisziplin der Innovation und erhält „Digital Lab Award“

Karlsruhe (ots) – Das Innovationslab der EnBW steht erneut auf dem Siegertreppchen des Digital Lab Awards. Mit ihrer ausgezeichneten Expertise in der Skalierung von Start-ups hat die EnBW die Fachjury um das Wirtschaftsmagazin Capital und die Managementberatung Infront überzeugt. Die hauseigene Ideenschmiede des Karlsruher Energieunternehmen, die externe und interne Start-ups gründet und fördert, wird bereits zum dritten Mal in Folge mit dem Digital Lab Award ausgezeichnet.

In diesem Jahr überzeugt die EnBW in der Königsdisziplin der Innovation: der Skalierung von reiferen Geschäftsmodellen in einem sogenannten Company Builder. Im Vorjahr wurde die EnBW für ihr „Innovation Development“ ausgezeichnet und als multifunktionales „Schweizer Taschenmesser“ gelobt. Mit der frischen Ehrung in einer weiteren Kategorie beweist das Innovationslab, dass es wie ein solches auch tatsächlich über zusätzliche Funktionen verfügt – und diese im erprobten Innovationsprozess erfolgreich einsetzt.

Nur wenige Innovationslabs beherrschen die Skalierung

In der diesjährigen Ausgabe der Studie „Konzerne auf den Spuren von Startups 2020“ haben die Herausgeber die reifere Phase der Innovation – die sogenannte Skalierung – innerhalb von 44 etablierten deutschen Konzernen unter die Lupe genommen. Selbstevaluationsverfahren und Validierungsinterviews lieferten die Basis für die Bewertung der Innovationslabs und deren realer Geschäftsmodelle. Entscheidend waren dabei die Dimensionen Wachstum und Potenzial, Geschwindigkeit und kommerzieller Erfolg.

Die Herausgeber ziehen eine „durchwachsene Bilanz“ und vergeben an nur neun der teilnehmenden Innovationslabs einen Award: „Die Skalierung bleibt offensichtlich die Königsdisziplin, die nur wenige Einheiten beherrschen“, so die Autoren der Studie. Analysiert wurde die Innovationsarbeit im kerngeschäftsnahen und -fernen Bereich. In beiden Kategorien landet die EnBW mit ihrem Company Builder als einziger Energieversorger auf dem Siegertreppchen und belegt jeweils Platz drei. Der Award außerhalb des EnBW-Kerngeschäfts ist eine besondere Anerkennung, denn laut Herausgeber falle den Unternehmen „vor allem kerngeschäftsferne Innovation […] schwer“.

Der Company Builder schafft wirtschaftliche Relevanz

„Der beste deutsche Company Builder in der Energiebranche zu sein ist für uns ein großer Erfolg. Erst vor zwei Jahren haben wir diese Art der Wachstumshilfe ins Leben gerufen, um reifere Innovationsprojekte zu betreuen“, freut sich Christopher McLachlan, Leiter des EnBW Company Builders. Nicht nur der Award, sondern auch die Umsatzzahlen des Company Builders zeigen, dass der Konzern zu einem aktiven Player in der Innovationslandschaft geworden ist und erfolgreiche Geschäftsmodelle hervorbringt. Der Umsatz hat sich von 2018 auf 2019 mehr als verdoppelt, die reiferen Projekte erzielten letztes Jahr über fünfzig Millionen Euro. „Wer mit seiner Innovationseinheit wirtschaftlich erfolgreich sein möchte und es tatsächlich ernst meint, setzt seinen Methodenkoffer konsequent ein – dazu gehört auch ein Company Builder, der den Übergang von der Inkubation zur Wachstums- und Skalierungsphase begleitet und die richtige Unterstützung und Impulse gibt. Denn am Ende des Tages müssen die Ideen funktionieren und am Markt Umsätze erwirtschaften – daran arbeiten wir mit unseren Teams tagtäglich“, ergänzt McLachlan.

Erfolgsgeschichten verdeutlichen die nachhaltige Skalierung

Die im Rahmen der Studie bewerteten realen Innovationsprojekte der EnBW verdeutlichen, wie Geschäftsmodelle durch die individuelle Betreuung im hauseigenen Company Builder nachhaltig wachsen können. Als kerngeschäftsnahes Geschäftsmodell ist SMIGHT vor fünf Jahren mit einem vierköpfigen Team und einer intelligenten multifunktionalen Straßenlaterne gestartet. Mittlerweile hat die Micro Business Unit ihr Geschäftsfeld ausgeweitet und befasst sich hauptsächlich mit der Erhebung von Verkehrsdaten sowie Messdaten aus dem Verteilnetz. Das heute 34-köpfige Team hat über 300 Kundenprojekte realisiert und erwirtschaftete 2019 mehr als acht Millionen Euro.

Das Innovationsprojekt LIV-T ist der Beleg dafür, dass die EnBW auch im kerngeschäftsfernen Bereich zukunftsfähige Lösungen hervorbringt. 2017 trat das Start-up mit einem digitalen Heizölstand-Sensor auf den Markt. Heute ist LIV-T mit der Marke OilFox der bevorzugte Partner deutscher Heizölhändler. Durch die Arbeit mit dem Company Builder, Partnern und Kunden entwickelte sich das Start-up zu einem führenden Anbieter digitaler Tank-Remote-Monitoring-Lösungen. Der Company Builder ist in dieser Phase der Innovation nicht nur Berater, er ist auch Investor. Und damit kritischer Finanzierer, der auf Ergebnis und Mittelallokation achtet.

Über EnBW Innovation

EnBW Innovation ist seit Mitte 2014 fester Bestandteil der EnBW Unternehmensstrategie und hat sich an der Spitze der deutschen Corporate Innovationslandschaften positioniert. Mit Mitarbeitern, Unternehmern, externen Partnern und Gründern entwickeln wir neue Geschäftsmodelle in den strategischen Bereichen Connected Home, Digitaler Erzeuger, Urbane Infrastruktur und Vernetzte Mobilität. Unsere Lösungen sind kundennah, zukunftsfähig und messbar kommerziell erfolgreich. Möglich machen dies ein systematischer Innovationsprozess, ein prall gefüllter Methodenkoffer und unser großes Expertennetzwerk. Als konzernübergreifendes Innovationslab schaffen wir ideale Startbedingungen für unsere eigenen Geschäftsideen und unterstützen über den Company Builder und die EnBW New Ventures auch externe Gründer in ihrem Weiterkommen. http://www.enbw.com/innovation

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