Hays-Studie: Die neue Normalität / Wie in jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer

Mannheim (ots) – Im Zuge der Corona-Pandemie geht jedes fünfte Unternehmen gestärkt aus der Krise hervor, für 33 Prozent der Befragten ist die wirtschaftliche Lage unverändert.

Dennoch haben deutsche Unternehmen durch Corona ganz unterschiedliche Herausforderungen zu bewältigen: Während viele Unternehmen entweder eine gestiegene Nachfrage nach ihren Produkten oder Dienstleistungen verzeichnen (21 %) oder ihr Angebot entsprechend schnell umgestellt haben (17 %), sind bei anderen Organisationen Teile oder Materialien nicht mehr lieferbar oder Absatzmärkte brechen weg (21 %).

Dies ergab eine aktuelle empirische Studie des Personaldienstleisters Hays in Kooperation mit Rheingold unter 750 Führungskräften.

Rund die Hälfte der befragten Unternehmen (47 %) hat Kurzarbeit für die Belegschaft beantragt, fast jedes fünfte Unternehmen in Höhe von 40-60 Prozent im Vergleich zur Vollauslastung.

Der öffentliche Sektor verzeichnet dabei, trotz der Schließung von kommunalen Einrichtungen wie Museen, Theatern oder Schwimmbädern, den geringsten Anteil an Kurzarbeit (29 %), gefolgt vom Dienstleistungsbereich (46 %). Am stärksten sind Industrieunternehmen mit 62 Prozent betroffen.

„Was die Krise viele Unternehmen gelehrt hat, sind die Erlangung von mehr Sicherheit und die Minimierung von Abhängigkeiten“, so Dirk Hahn, CEO von Hays. So stimmten fast zwei Drittel der befragten Führungskräfte zu, künftig einen stärkeren Fokus auf die Vermeidung externer Abhängigkeiten zu legen sowie auf die Stärkung der Fertigung von zentralen Produkten oder Dienstleistungen im eigenen Betrieb. Weiter streben 62 % der Befragten wieder eine lokale Nähe zu wichtigen Lieferanten an.

Darüber hinaus führt die Corona-Krise auch zu einem anderen Blick auf die Mitarbeiter. Während der öffentliche Sektor an seiner bisherigen Rekrutierungsstrategie festhält (43 %), gilt dies nur für ein Drittel der Industrie- und Dienstleistungsunternehmen. Unternehmen aus diesen Branchen möchten künftig mehr auf befristete Anstellungen setzen (54 % bzw. 52 %), wohingegen sich die Befragten aus dem öffentlichen Sektor für eine Erhöhung der Anzahl seiner Mitarbeiter in Festanstellung (54 %) aussprechen.

„Durch die Corona-Krise mussten sich Unternehmen vielfältigen Herausforderungen stellen und sowohl interne als auch externe Prozesse überdenken. Organisationen, die bereits vor der Krise viel in Digitalisierung investiert haben, fühlen sich nun deutlich bestätigt. Wir rechnen mit einer starken weiteren Zunahme von Digitalisierungsinitiativen in der kommenden Zeit“, erklärt Dirk Hahn, CEO von Hays.

Über Hays

Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.

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