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Tag: Aktien

Langfristiger Kapitalmarktausblick von J.P. Morgan Asset Management / Ein neuer Zyklus hat begonnen – die Notwendigkeit für alternative Ertragsquellen bleibt

Frankfurt (ots) - - Wichtig ist, zyklische Themen nicht mit langfristigen Herausforderungen zu verwechseln - Die Rezession markiert auch den Beginn eines neuen Zyklus mit einer ganz eigenen Dynamik aufgrund der zahlreichen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen - Erstmals in ihrer 25-jährigen Historie unterjährige Neubewertung der Long-Term Capital Market Assumptions angesichts der Marktverwerfungen rund um COVID-19 So massiv die Auswirkungen von COVID-19 auf die aktuellen Wirtschaftsaktivitäten sind: Die Experten von J.P. Morgan Asset Management erwarten kaum unmittelbare Folgen für das langfristige Wirtschaftswachstum. "Wir haben es aktuell mit einer Rezession und einem Baissemarkt zu tun, aber auch mit dem Beginn eines neuen Zyklus. Dieser wird seine eigenen Merkmale aufweisen, die zum Teil schon jetzt durch zahlreiche geld-und fiskalpolitische Maßnahmen geformt werden. Es ist aber wichtig, in dieser Situation nicht zyklische Themen mit langfristigen Herausforderungen zu vermischen", betont Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Und so sollte die durch das Coronavirus bedingte Rezession auf lange Sicht keine signifikante Beeinträchtigung des potenziellen Wachstums darstellen. Diese und weitere Erkenntnisse bietet der überarbeitete langfristige Kapitalmarktausblick Long-Term Capital Market Assumptions (kurz LTCMA) von J.P. Morgan Asset Management. Dieses umfangreiche Werk mit Ertragserwartungen und Hintergrundanalysen für 50 Anlageklassen und Währungen erscheint seit gut einem Vierteljahrhundert jeweils zum Jahresende - aktuell wurden die Ertragserwartungen erstmals einer unterjährigen Neubewertung unterzogen. "Aufgrund des massiven Schocks, den COVID-19 an den Kapitalmärkten und in der gesamten Wirtschaft ausgelöst hat, haben wir untersucht, wie sich die drastischen Ausschläge der Anlagenpreise auf die langfristigen Ertragsaussichten und damit auf den Portfolioaufbau auswirken werden", erläutert Tilmann Galler. Dabei wurde keine Änderung an den Annahmen...

Neu bei quirion: Mit dem Kindersparplan ab einem Euro pro Tag Vermögen aufbauen

Berlin (ots) - - Digitale Geldanlage quirion bietet ab sofort Kindersparplan an - Sparen ab einem Euro pro Tag, keine Mindestanlage, die ersten 10.000 Euro komplett kostenfrei anlegen - Stiftung Warentest: Aktiensparen für Kinder wegen oft langer Laufzeit besonders lohnenswert Wer für seine Kinder oder Enkelkinder sparen möchte, kann das jetzt schon ab einem Euro pro Tag(1) und ohne Mindestanlage renditeorientiert am Kapitalmarkt tun - mit dem neuen Kindersparplan von quirion (www.quirion.de), der digitalen Geldanlage der Quirin Privatbank. "Eltern und Großeltern haben oft den Wunsch, für die Zukunft ihrer Kinder und Enkel finanziell vorzusorgen", so Martin Daut, CEO der quirion AG. "Leider mangelt es bisherigen Angeboten wie Spar- oder Tagesgeldkonten, Schutzbriefen und Juniordepots entweder an der notwendigen Flexibilität oder einer angemessenen Ertragskraft, oder sie sind schlichtweg viel zu teuer. Das haben wir mit dem quirion-Kindersparplan geändert." Günstig, flexibel, renditeorientiert Mit einer monatlichen Sparrate ab 30 Euro und ohne Mindestanlagesumme kann mit dem Kindersparplan von quirion gezielt Vermögen für den Nachwuchs aufgebaut werden. Die ersten 10.000 Euro werden im Regularpaket komplett kostenfrei verwaltet. Das Geld wird breit gestreut und kostengünstig in Assetklassenfonds und ETFs investiert. Anleger haben entsprechend ihrem persönlichen Risikoprofil die Wahl zwischen zehn Vermögensverwaltungsstrategien mit einem variierenden Aktien- und Anleihenanteil. Auch eine Investition in eine nachhaltige Strategie ist möglich, ebenso zusätzliche Ein- und Auszahlungen. Aktiensparen für Kinder besonders sinnvoll Eltern und Großeltern beginnen oft schon zur Geburt des Nachwuchses, Geld für dessen Zukunft beiseitezulegen. Das heißt, bis zum Abruf des angesparten Geldes bleibt meist sehr viel Zeit. Dieser Zeitfaktor wiederum ist die beste...

Cum-Ex-Files: Merrill Lynch war an Geschäften auf Kosten europäischer Staaten beteiligt / US-Börsenaufsicht wusste schon seit 2012 Bescheid, reagierte aber nicht

Hamburg (ots) - Die amerikanische Investmentbank Merrill Lynch hat in großem Umfang steuergetriebene Aktiengeschäfte betrieben, die unter den Begriffen Cum-Ex und Cum-Cum bekannt geworden sind. Das geht aus internen Dokumenten der Bank, Handelstabellen und Anzeigen von Whistleblowern bei Aufsichtsbehörden hervor, die ZEIT ONLINE, der Wochenzeitung DIE ZEIT und dem ARD-Magazin Panorama vorliegen. Mehrere Insider haben bestätigt, dass es diese Geschäfte bei Merrill Lynch gegeben hat. Die Recherchen sind Teil der "Cum-Ex-Files", die eine Kooperation von 19 Medien aus zwölf Ländern unter Leitung des Recherchezentrums Correctiv ausgewertet hat. Die anonymen Whistleblower-Anzeigen gingen im Februar 2012 und März 2015 bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde, SEC, ein. In ihnen werden 29 Personen namentlich aufgezählt, die in die Geschäfte involviert waren. Sie sollen mit Geldgebern und Zwischenhändlern Preise von Wertpapieren via SMS und Snapchat abgesprochen haben. In der ersten Anzeige aus 2012 heißt es, dass die Bank "enorme Einnahmen aus einer betrügerischen Form des Handels mit Steuergutschriften" erzielt habe, der weit über die üblichen Formen steuerlicher Tricks hinaus gehe. Eine interne Präsentation von Merrill Lynch mit dem Titel "A globally coordinated approach" (Ein global koordinierter Ansatz) von 2008 zeigt, in welchen Ländern Merrill Lynch Cum-Cum-Geschäfte machen wollte: in Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden und der Schweiz. Eine weitere interne Präsentation zeigt, dass Merrill Lynch 2012 Aktien im Wert von 25 Milliarden US-Dollar gehandelt hat und diese Summe im folgenden Jahr noch übertreffen wollte. 45 Transaktionen sollten in 27 Ländern vorgenommen werden. Welchen Anteil daran Cum-Ex-Geschäfte haben, geht aus der Präsentation nicht hervor. Jedoch werden...

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