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Tag: Bundeswehr

Marinestützpunktkommando Wilhelmshaven erhält neuen Kommandeur

Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 09. Juli 2020 um 10 Uhr, wird der Kommandeur der Einsatzflottille 2, Flottillenadmiral Ralf Kuchler (50), im Rahmen einer feierlichen Musterung die Verantwortung über das Marinestützpunktkommando von Fregattenkapitän Lars Vergien (44) an Fregattenkapitän Robert Uebe (43) übergeben. Aufgrund der Corona-Pandemie kann das feierliche Zeremoniell nur in einem kleinen Rahmen stattfinden. Das Marinestützpunktkommando Wilhelmshaven koordiniert als globaler "Rundum-Service" die kontinuierliche Nachversorgung der Schiffe der Einsatzflottille 2 in allen in- und ausländischen Häfen. Dazu gehört vor allem, Betriebsstoffe, Ersatzteile, Verbrauchsmaterial, Munition, Verpflegung und Post in jeden Hafen der Welt liefern zu können. Der Stützpunkt allein bevorratet daher schon circa 22.000 verschiedene Versorgungsartikel, die er weltweit an die Schiffe und Boote der Marine versenden kann. Das bedeutet mehr als 50.000 Warenbuchungen jährlich mit einem Materialumschlag von rund 1.100 Tonnen Gesamtgewicht. Fregattenkapitän Lars Vergien hatte das Kommando vor dreieinhalb Jahren übernommen. Mit seinem Team war er neben dem täglichen Betrieb auf dem Marinestützpunkt Wilhelmshaven auch für die Organisation der Veranstaltung "Wochenende an der Jade" und für infrastrukturellen Veränderungen im Marinestützpunkt verantwortlich. "Ich möchte nichts herausstellen, da immer alles als Team-Leistung zu bewerten ist. Allerdings freut es mich zu sehen, dass die Infrastruktur in der 4. Einfahrt weiterhin deutliche Fortschritte macht. Als persönliches Highlight bewerte ich die Anti-Terrorismus-Übung NITEX (Niedersächsische Terrorismus-Abwehr-Exercise), die in dieser Form bis dato noch nicht stattgefunden hat", so der scheidende Kommandeur. Bei der Übung haben Deutsche Marine, Bundespolizei und Landespolizei Niedersachsen zusammen trainiert. Fregattenkapitän Vergien wechselt im Anschluss an seine Verwendung in Wilhelmshaven nach Köln in das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr. Der neue Kommandeur, Fregattenkapitän Uebe, kehrt nach nationalen Verwendungen im...

Marineschule Mürwik erhält fünf neue Boote für die Segelausbildung

Flensburg (ots) - Am kommenden Freitag, den 10. Juli 2020, erhält die Deutsche Marine fünf neue Dienstsegelboote für die Segelausbildung der Offizieranwärter. "Wir freuen uns über den großen Zuwachs unserer Dienstsegelboote. Die militärische Segelausbildung ist ein zentraler und wesentlicher Bestandteil der Ausbildung zum Marineoffizier. Der Bedarf der Segelausbildung ist aufgrund steigender Zahlen von Offizieranwärtern in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Mit den neuen Dienstsegelbooten können wir diesen wachsenden Bedarf unserer Ausbildung wieder sicherstellen und sind zukunftsfähig. Die Boote sind fest integriert in unsere praktische Bordausbildung. Dieser Ausbildungszyklus beginnt mit der Segelausbildung an der Marineschule Mürwik (MSM), wird dann mit der Segelschulschiffsausbildung auf der 'Gorch Fock' fortgesetzt und schließlich durch Praktika auf Einheiten der Flotte komplettiert", so Flottillenadmiral Wilhelm Tobias Abry (51), Kommandeur der Marineschule Mürwik. Für ihn sind die neuen Boote zentrales Ausbildungsmittel, um gleich zu Beginn der Ausbildung die jungen Offizieranwärtern durch die See zu prägen und militärische Standards zu setzen, die im weiteren Werdegang zum Offizier an Bord der Schiffe und Boote der Marine unverzichtbar sind. Die nautischen-seemännischen Kompetenzen sowie insbesondere die Führungskompetenz des Offiziernachwuchses sollen auf den Ausbildungsfahrten aufgebaut und weiterentwickelt werden. Kompetenzen, die für den späteren Einsatz in der Flotte von elementarer Bedeutung sind. Übergeben werden die fünf Segelyachten vom Typ "Sunbeam 36.2", von der Mittelmann Werft, über das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), vertreten durch an Vizeadmiral Stawitzki (54), an die MSM. Zu den geladenen Gästen gehört unter anderem auch der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens (59). Benannt werden die fünf neuen Yachten nach Sternen und einem Planeten. Sie lauten "Perseus", "Pegasus", "Phönix", "Pollux" und "Pluto". Eingesetzt werden diese Boote auch...

Willkommen im Heimathafen – Tanker „Rhön“ kehrt aus dem Einsatz zurück

Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 2. Juli 2020 um 16 Uhr, kehrt der Betriebsstofftransporter "Rhön" in den Marinestützpunkt Wilhelmshaven zurück. Dieser war Anfang März zur SNMG 1 (Standing NATO Maritime Group 1) ausgelaufen. Die NATO-Verband bestand im Kern aus einem norwegischen Flaggschiff, einer dänischen Fregatte und dem Tanker "Rhön" der deutschen Marine. Die Hauptaufgabe der "Rhön", war das Betanken sowie die Versorgung mit Frischwasser und Ölen der anderen Schiffe der SNMG 1. Durch die Umsetzung von Schutzmaßnahmen gegen den COVID-19 Virus wurden die Besatzungen der Schiffe des Verbandes vor herausfordernde Aufgaben gestellt. So wurden Hafenbesuche gestrichen oder verlegt und die Hafenaufenthalte wurden nur als sogenannte Logistic Stops, ohne Landgang durchgeführt. Die größte Herausforderung bestand für den Großteil der Besatzung in der Tatsache 117 Tage keinen Landgang gehabt zu haben und die gesamte Einsatzzeit an Bord verbringen zu müssen. "Es war ein sehr ungewöhnlicher SNMG 1 Einsatz in diesem Jahr. Geprägt wurde der Einsatz durch die Corona-Pandemie. Die von der Besatzung während des gesamten Einsatzzeitraumes gezeigten hervorragenden Leistungen, sowie das Verständnis für die besonderen Einsatzumstände erfüllen mich mit Stolz. Ich empfinde für die Besatzung allerhöchste Anerkennung und tiefen Respekt", so der Kommandant, Kapitän Egon Rhauderwiek (57) über die vergangenen Monate im Einsatz. Ein kleines Highlight gab es aber doch noch während der letzten Tage in See. Im Rahmen der Ausbildungsunterstützung wurde nicht nur mit der Fregatte "Brandenburg" "ge-RAS-t" (Replenishment at Sea), sondern es wurde auch zum ersten Mal ein Seeversorgungsmanöver mit einer Fregatte der Klasse 125, der "Nordrhein-Westfalen", gefahren. Damit konnte die Besatzung der "Rhön" während des diesjährigen Einsatzes mit den Fregatten "Lübeck", "Brandenburg", "Hamburg" und "Nordrhein-Westfalen"...

Corona-Hilfe im Kreis Gütersloh mit höchster Priorität: Der Inspekteur der Streitkräftebasis besucht Krisenstab und Soldaten in Rheda-Wiedenbrück

Bonn (ots) - Die Bundeswehr hilft derzeit mit 350 Soldatinnen und Soldaten bei den Reihentestungen in den beiden NRW-Landkreisen Gütersloh und Warendorf. Das ist der bislang personalintensivste Einsatz der mililtärischen Unterstützungskräfte in der Corona-Krise. Um die Priorität dieses Einsatzes zu unterstreichen, besuchte der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, am Montag die Einsatzleitung in der Kreisfeuerwehrschule in Rheda-Wiedenbrück und die stationäre Abstrichstation auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Gütersloh. Er ließ sich in die Aufgaben und Abläufe der Abstrichteams einweisen und sprach mit Soldaten, die bei der Abstrichentnahme und Dokumentation eingesetzt sind. In Rheda-Wiedenbrück traf er auch auf den Landrat des schwer betroffenen Landkreises, Oberstleutnant d.R. Sven Georg Adenauer. "Wir haben bereits viele Krisen erlebt und gemeinsam gemeistert", sagte Generalleutnant Martin Schelleis. "Auch diese werden wir gemeinsam überwinden. Unsere Stärken sind Haltung, Einsatzbereitschaft, Können und Motivation. All das werden wir, Ihre Bundeswehr, auch diesmal unter Beweis stellen." Im Landkreis Gütersloh sind seit dem 25. Juni 30 Teams in den vier stationären Abstrichstationen in Gütersloh, Halle, Rheda-Wiedenbrück und Verl für die Bevölkerung im Einsatz. Jedes Team besteht aus einem Sanitätssoldaten für die Abstrichentnahme und zwei Soldaten für die Dokumentation. Weitere 40 mobile Abstrichteams der Bundeswehr sind mit 40 Dienstfahrzeugen im gesamten Landkreis unterwegs. Insgesamt wurden vom 19. März bis zum 29. Juni 2020 im Bundesland Nordrhein-Westfalen 68 Amtshilfeanträge gestellt und bearbeitet. Davon wurden 41 gebilligt, 28 Anträge sind abgeschlossen, 12 sind in der Durchführung. Die Bundeswehr half hier bereits bei einem der ersten "Hotspots" der Corona-Krise im Kreis Heinsberg am 21. März 2020 mit 3.000 Spezial-Masken, 15.000 Mund-Naseschutz-Masken und 8.000 Schutzkitteln. Innenminister Herbert Reul lobte...

Kommandoübergabe in Augustdorf: Panzerbataillon 203 unter neuer Führung

Augustdorf (ots) - Das Panzerbataillon 203 lädt Donnerstag, den 2. Juli 2020, 14.00 Uhr, zum Übergabeappell in die Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf ein. Der Kommandeur der Panzerbrigade 21 "Lipperland", Brigadegeneral Ansgar Meyer, wird während des feierlichen Zeremoniells die Führungsverantwortung über das Bataillon von Oberstleutnant Jörg Stenzel an seinen Nachfolger Oberstleutnant Marco Maulbecker, übergeben. Pressekontakt: Panzerbataillon 203 Presseoffizier Hauptmann Alexander Kraut Telefon: 05 237 / 91 - 26 20 Fax: 05 237 / 91 - 26 69 E-Mail: pzbtl203pressestelle@bundeswehr.org Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/127975/4637148 OTS: Presse- und Informationszentrum des Heeres Original-Content von: Presse- und Informationszentrum des Heeres, übermittelt durch news aktuell

Sanitätsdienstliche Expertise gefragt

Koblenz (ots) - Der Sanitätsdienst der Bundeswehr weitet seine Unterstützung in der Corona-Pandemie aus. Das neu aufgetretene Cluster in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf erfordert umfangreiche sanitätsdienstliche Expertise. In den beiden Landkreisen sind derzeit rund 100 Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsdienstes im Einsatz. Aufgrund ihrer Qualifikation führen sie das notwendige Abstreichen im Rachen bei den Bürgerinnen und Bürgern durch. Sie unterstützen im Schichtdienst sowohl in stationären als auch in mobilen Abstrichstationen. Somit können viele Testungen für die Bevölkerung in kurzer Zeit durchgeführt werden. Mit der Unterstützung soll schnell ein klares Lagebild über die Verbreitung des Coronavirus in der betroffenen Region entstehen. Die Sanitätskräfte kommen aus den Standorten Rennerod, Rheine und Augustdorf. Ein weiterer Schwerpunkt des Sanitätsdienstes der Bundeswehr ist die bundesweite fachliche Unterstützung von Gesundheitsämtern in verschiedensten Landkreisen, insbesondere bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. Insgesamt unterstützen derzeit 350 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr bei den Reihentestungen in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf. Somit ist dies bisher die personalintensivste Unterstützungsleistung der Bundeswehr in der Corona-Krise. Pressekontakt: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst Telefon: 0261 869 13103 pizsanitaetsdienst@bundeswehr.org Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/122038/4635422 OTS: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst, übermittelt durch news aktuell

Neuer Studiengang „HR-Management“ ab Herbst 2021 an der Universität der Bundeswehr München

Köln (ots) - Im Herbst 2021 startet an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität der Bundeswehr München ein neuer Studiengang: Human Resources Management. Er wird als Bachelorstudium mit konsekutivem Masterstudium eingerichtet. Der neue Studiengang wurde für zukünftige Offiziere konzipiert und soll diese auf die Übernahme von Führungsaufgaben im Personalmanagement innerhalb und außerhalb der Bundeswehr vorbereiten. Die Regelstudienzeit für den Bachelor und den Master wird insgesamt vier Jahre betragen. Das Studium beschäftigt sich mit Systemen und Prozessen in Organisationen. Im Schwerpunkt steht die gesamte Bandbreite des Personalmanagements: Personalplanung, Auswahl und Entwicklung geeigneten Personals, zielorientierter Personaleinsatz, Personalcontrolling, Personalführung und Veränderungsmanagement. Zulassungsvoraussetzung ist die Eignung zum Offizier mit Studium in der Laufbahn der Offiziere. Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie unter: https://www.unibw.de/bw/studium/hrm Weitere Informationen zum Offizier mit Studium in der Laufbahn der Offiziere finden Sie unter: https://www.bundeswehrkarriere.de/offizier-mit-studium/151100 Pressekontakt: Presse- und Informationszentrum Personal Telefon: 0221 9571 4223 E-Mail: pizpersonalpresse@bundeswehr.org http://www.personal.bundeswehr.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/116137/4635238 OTS: Presse- und Informationszentrum Personal Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Personal, übermittelt durch news aktuell

Die Corona-Spürhunde der Bundeswehr

Bonn/Ulmen (ots) - Derzeit läuft ein ganz besonderes Forschungsprojekt der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr im rheinland-pfälzischen Ulmen in Kooperation mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Es wird erforscht, ob die Diensthunde der Bundeswehr in der Lage sind, das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 am Geruch von Speichelproben zu identifizieren. Dass Spürhunde in der Lage sind, Krankheiten aufzuspüren ist nicht neu. An der molekularen Zusammensetzung eines Geruchs, können diese Hunde nicht nur Sprengstoffe oder Drogen aufspüren, sondern auch verschiedene Krebserkrankungen oder die drohende Unterzuckerung von Diabetikern riechen. So entstand die Idee für ein Forschungsprojekt in einer Kooperation der Tierärztlichen Hochschule Hannover mit der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in Ulmen. Die Leiterin des Projektes ist Dr. med. vet. Esther Schalke, die als Oberstabsveterinär und Fachtierärztin für Tierverhalten in dieser Forschung das "ideale Zusammenspiel von Wissenschaft und praktischer Anwendung" sehr schätzt. Der dreijährige belgische Schäferhund Donnie ist einer von zehn Hunden der Bundeswehr, die das Aufspüren von SARS-CoV-2 Viren erlernen sollen. Ausgebildet werden dazu Schäferhunde, Spaniel und Retriever. Donnie ist ausgebildeter Sprengstoffspürhund und gleichzeitig Schutzdiensthund. Mit einer Trefferquote von derzeit etwa 80 Prozent sind die Forscher in Ulmen auf dem besten Weg, das Projekt erfolgreich weiterzuführen. In drei bis vier Wochen sollen belastbare Ergebnisse vorliegen, ob die Hunde in der Lage sind, die neuartigen Coronaviren aufzuspüren. Forschungen, in denen es um die Detektion von Coronaviren durch Spürhunde geht, finden nicht nur in Deutschland statt: Auch in Großbritannien, Finnland und Frankreich befassen sich Expertinnen und Experten mit diesem Thema. "Im Gegensatz zu den europäischen Kollegen nutzen wir den Speichel von infizierten Personen, in dem zunächst die Viren chemisch inaktiviert, also unschädlich gemacht...

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