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Tag: Bundeswehr

Willkommen im Heimathafen – Tanker „Rhön“ kehrt aus dem Einsatz zurück

Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 2. Juli 2020 um 16 Uhr, kehrt der Betriebsstofftransporter "Rhön" in den Marinestützpunkt Wilhelmshaven zurück. Dieser war Anfang März zur SNMG 1 (Standing NATO Maritime Group 1) ausgelaufen. Die NATO-Verband bestand im Kern aus einem norwegischen Flaggschiff, einer dänischen Fregatte und dem Tanker "Rhön" der deutschen Marine. Die Hauptaufgabe der "Rhön", war das Betanken sowie die Versorgung mit Frischwasser und Ölen der anderen Schiffe der SNMG 1. Durch die Umsetzung von Schutzmaßnahmen gegen den COVID-19 Virus wurden die Besatzungen der Schiffe des Verbandes vor herausfordernde Aufgaben gestellt. So wurden Hafenbesuche gestrichen oder verlegt und die Hafenaufenthalte wurden nur als sogenannte Logistic Stops, ohne Landgang durchgeführt. Die größte Herausforderung bestand für den Großteil der Besatzung in der Tatsache 117 Tage keinen Landgang gehabt zu haben und die gesamte Einsatzzeit an Bord verbringen zu müssen. "Es war ein sehr ungewöhnlicher SNMG 1 Einsatz in diesem Jahr. Geprägt wurde der Einsatz durch die Corona-Pandemie. Die von der Besatzung während des gesamten Einsatzzeitraumes gezeigten hervorragenden Leistungen, sowie das Verständnis für die besonderen Einsatzumstände erfüllen mich mit Stolz. Ich empfinde für die Besatzung allerhöchste Anerkennung und tiefen Respekt", so der Kommandant, Kapitän Egon Rhauderwiek (57) über die vergangenen Monate im Einsatz. Ein kleines Highlight gab es aber doch noch während der letzten Tage in See. Im Rahmen der Ausbildungsunterstützung wurde nicht nur mit der Fregatte "Brandenburg" "ge-RAS-t" (Replenishment at Sea), sondern es wurde auch zum ersten Mal ein Seeversorgungsmanöver mit einer Fregatte der Klasse 125, der "Nordrhein-Westfalen", gefahren. Damit konnte die Besatzung der "Rhön" während des diesjährigen Einsatzes mit den Fregatten "Lübeck", "Brandenburg", "Hamburg" und "Nordrhein-Westfalen"...

Corona-Hilfe im Kreis Gütersloh mit höchster Priorität: Der Inspekteur der Streitkräftebasis besucht Krisenstab und Soldaten in Rheda-Wiedenbrück

Bonn (ots) - Die Bundeswehr hilft derzeit mit 350 Soldatinnen und Soldaten bei den Reihentestungen in den beiden NRW-Landkreisen Gütersloh und Warendorf. Das ist der bislang personalintensivste Einsatz der mililtärischen Unterstützungskräfte in der Corona-Krise. Um die Priorität dieses Einsatzes zu unterstreichen, besuchte der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, am Montag die Einsatzleitung in der Kreisfeuerwehrschule in Rheda-Wiedenbrück und die stationäre Abstrichstation auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Gütersloh. Er ließ sich in die Aufgaben und Abläufe der Abstrichteams einweisen und sprach mit Soldaten, die bei der Abstrichentnahme und Dokumentation eingesetzt sind. In Rheda-Wiedenbrück traf er auch auf den Landrat des schwer betroffenen Landkreises, Oberstleutnant d.R. Sven Georg Adenauer. "Wir haben bereits viele Krisen erlebt und gemeinsam gemeistert", sagte Generalleutnant Martin Schelleis. "Auch diese werden wir gemeinsam überwinden. Unsere Stärken sind Haltung, Einsatzbereitschaft, Können und Motivation. All das werden wir, Ihre Bundeswehr, auch diesmal unter Beweis stellen." Im Landkreis Gütersloh sind seit dem 25. Juni 30 Teams in den vier stationären Abstrichstationen in Gütersloh, Halle, Rheda-Wiedenbrück und Verl für die Bevölkerung im Einsatz. Jedes Team besteht aus einem Sanitätssoldaten für die Abstrichentnahme und zwei Soldaten für die Dokumentation. Weitere 40 mobile Abstrichteams der Bundeswehr sind mit 40 Dienstfahrzeugen im gesamten Landkreis unterwegs. Insgesamt wurden vom 19. März bis zum 29. Juni 2020 im Bundesland Nordrhein-Westfalen 68 Amtshilfeanträge gestellt und bearbeitet. Davon wurden 41 gebilligt, 28 Anträge sind abgeschlossen, 12 sind in der Durchführung. Die Bundeswehr half hier bereits bei einem der ersten "Hotspots" der Corona-Krise im Kreis Heinsberg am 21. März 2020 mit 3.000 Spezial-Masken, 15.000 Mund-Naseschutz-Masken und 8.000 Schutzkitteln. Innenminister Herbert Reul lobte...

Kommandoübergabe in Augustdorf: Panzerbataillon 203 unter neuer Führung

Augustdorf (ots) - Das Panzerbataillon 203 lädt Donnerstag, den 2. Juli 2020, 14.00 Uhr, zum Übergabeappell in die Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf ein. Der Kommandeur der Panzerbrigade 21 "Lipperland", Brigadegeneral Ansgar Meyer, wird während des feierlichen Zeremoniells die Führungsverantwortung über das Bataillon von Oberstleutnant Jörg Stenzel an seinen Nachfolger Oberstleutnant Marco Maulbecker, übergeben. Pressekontakt: Panzerbataillon 203 Presseoffizier Hauptmann Alexander Kraut Telefon: 05 237 / 91 - 26 20 Fax: 05 237 / 91 - 26 69 E-Mail: pzbtl203pressestelle@bundeswehr.org Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/127975/4637148 OTS: Presse- und Informationszentrum des Heeres Original-Content von: Presse- und Informationszentrum des Heeres, übermittelt durch news aktuell

Sanitätsdienstliche Expertise gefragt

Koblenz (ots) - Der Sanitätsdienst der Bundeswehr weitet seine Unterstützung in der Corona-Pandemie aus. Das neu aufgetretene Cluster in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf erfordert umfangreiche sanitätsdienstliche Expertise. In den beiden Landkreisen sind derzeit rund 100 Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsdienstes im Einsatz. Aufgrund ihrer Qualifikation führen sie das notwendige Abstreichen im Rachen bei den Bürgerinnen und Bürgern durch. Sie unterstützen im Schichtdienst sowohl in stationären als auch in mobilen Abstrichstationen. Somit können viele Testungen für die Bevölkerung in kurzer Zeit durchgeführt werden. Mit der Unterstützung soll schnell ein klares Lagebild über die Verbreitung des Coronavirus in der betroffenen Region entstehen. Die Sanitätskräfte kommen aus den Standorten Rennerod, Rheine und Augustdorf. Ein weiterer Schwerpunkt des Sanitätsdienstes der Bundeswehr ist die bundesweite fachliche Unterstützung von Gesundheitsämtern in verschiedensten Landkreisen, insbesondere bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. Insgesamt unterstützen derzeit 350 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr bei den Reihentestungen in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf. Somit ist dies bisher die personalintensivste Unterstützungsleistung der Bundeswehr in der Corona-Krise. Pressekontakt: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst Telefon: 0261 869 13103 pizsanitaetsdienst@bundeswehr.org Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/122038/4635422 OTS: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst, übermittelt durch news aktuell

Neuer Studiengang „HR-Management“ ab Herbst 2021 an der Universität der Bundeswehr München

Köln (ots) - Im Herbst 2021 startet an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität der Bundeswehr München ein neuer Studiengang: Human Resources Management. Er wird als Bachelorstudium mit konsekutivem Masterstudium eingerichtet. Der neue Studiengang wurde für zukünftige Offiziere konzipiert und soll diese auf die Übernahme von Führungsaufgaben im Personalmanagement innerhalb und außerhalb der Bundeswehr vorbereiten. Die Regelstudienzeit für den Bachelor und den Master wird insgesamt vier Jahre betragen. Das Studium beschäftigt sich mit Systemen und Prozessen in Organisationen. Im Schwerpunkt steht die gesamte Bandbreite des Personalmanagements: Personalplanung, Auswahl und Entwicklung geeigneten Personals, zielorientierter Personaleinsatz, Personalcontrolling, Personalführung und Veränderungsmanagement. Zulassungsvoraussetzung ist die Eignung zum Offizier mit Studium in der Laufbahn der Offiziere. Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie unter: https://www.unibw.de/bw/studium/hrm Weitere Informationen zum Offizier mit Studium in der Laufbahn der Offiziere finden Sie unter: https://www.bundeswehrkarriere.de/offizier-mit-studium/151100 Pressekontakt: Presse- und Informationszentrum Personal Telefon: 0221 9571 4223 E-Mail: pizpersonalpresse@bundeswehr.org http://www.personal.bundeswehr.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/116137/4635238 OTS: Presse- und Informationszentrum Personal Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Personal, übermittelt durch news aktuell

Die Corona-Spürhunde der Bundeswehr

Bonn/Ulmen (ots) - Derzeit läuft ein ganz besonderes Forschungsprojekt der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr im rheinland-pfälzischen Ulmen in Kooperation mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Es wird erforscht, ob die Diensthunde der Bundeswehr in der Lage sind, das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 am Geruch von Speichelproben zu identifizieren. Dass Spürhunde in der Lage sind, Krankheiten aufzuspüren ist nicht neu. An der molekularen Zusammensetzung eines Geruchs, können diese Hunde nicht nur Sprengstoffe oder Drogen aufspüren, sondern auch verschiedene Krebserkrankungen oder die drohende Unterzuckerung von Diabetikern riechen. So entstand die Idee für ein Forschungsprojekt in einer Kooperation der Tierärztlichen Hochschule Hannover mit der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in Ulmen. Die Leiterin des Projektes ist Dr. med. vet. Esther Schalke, die als Oberstabsveterinär und Fachtierärztin für Tierverhalten in dieser Forschung das "ideale Zusammenspiel von Wissenschaft und praktischer Anwendung" sehr schätzt. Der dreijährige belgische Schäferhund Donnie ist einer von zehn Hunden der Bundeswehr, die das Aufspüren von SARS-CoV-2 Viren erlernen sollen. Ausgebildet werden dazu Schäferhunde, Spaniel und Retriever. Donnie ist ausgebildeter Sprengstoffspürhund und gleichzeitig Schutzdiensthund. Mit einer Trefferquote von derzeit etwa 80 Prozent sind die Forscher in Ulmen auf dem besten Weg, das Projekt erfolgreich weiterzuführen. In drei bis vier Wochen sollen belastbare Ergebnisse vorliegen, ob die Hunde in der Lage sind, die neuartigen Coronaviren aufzuspüren. Forschungen, in denen es um die Detektion von Coronaviren durch Spürhunde geht, finden nicht nur in Deutschland statt: Auch in Großbritannien, Finnland und Frankreich befassen sich Expertinnen und Experten mit diesem Thema. "Im Gegensatz zu den europäischen Kollegen nutzen wir den Speichel von infizierten Personen, in dem zunächst die Viren chemisch inaktiviert, also unschädlich gemacht...

Offizieller Festakt für den neuen Marinehubschrauber „Sea Lion“

Nordholz (ots) - Am Donnerstag, den 25. Juni 2020 um 13 Uhr, wird der offizielle Festakt zur Übernahme des neuen Marinehubschraubers NH90 NTH "Sea Lion" stattfinden. Die formale Indienststellung sowie die Aufnahme des Flugbetriebes erfolgten bereits Anfang des Monats. Der NH90 wird den Mk41 "Sea King" ersetzen. Dieser ist nun seit knapp 50 Jahren im Dienst der Deutschen Marine und soll bis zum Jahr 2023 sukzessive in den wohlverdienten Ruhestand versetzt werden. Bis 2022 sollen alle 18 "Sea Lion" von der Firma Airbus Helicopters ausgeliefert sein. Ihre Heimatbasis wird das Marinefliegergeschwader 5 in Nordholz. "Mit der Übernahme des 'Sea Lion' wird die Zukunft der Marineflieger im Bereich Hubschrauber eingeläutet. Nachdem in den letzten Jahren bereits eine entsprechende Infrastruktur geschaffen wurde, erhalten wir nunmehr das noch fehlende Mosaikteil im Hinblick auf leistungsfähige und moderne Rahmenbedingungen. Der NH90 NTH bietet ein breites Einsatzspektrum sowie attraktive Arbeitsplätze - sowohl für fliegendes als auch technisches Personal. Daher sind unsere Frauen und Männer hochmotiviert den 'Generationenwechsel' aktiv mitzugestalten, um auch künftig die Auftragserfüllung erfolgreich sicherzustellen", resümiert der Kommodore des Marinefliegergeschwader 5, Fregattenkapitän Jan Richard Keller (47). Hauptsächlich dient der Helikopter für Such- und Rettungsmissionen (SAR = Search and Rescue) sowie für den Transport von Personal und Material. Bis zu 20 Personen finden im NH90 NTH "Sea Lion" Platz; für SAR-Flüge hat er eine Rettungswinde und spezielle medizinische Ausstattung. Der "Sea Lion" eignet sich obendrein ideal für den Einsatz von Boardingsoldaten oder Spezialkräften. Begibt sich der Helikopter dabei in eine Risikozone, lässt er sich mit schweren Maschinengewehren bewaffnen. Zum Eigenschutz in solchen Situationen kann er Täuschkörper werfen. Als Bordhubschrauber lässt er sich auf...

Tender „Donau“ kehrt nach 102 Tagen ohne Landgang zurück aus NATO-Einsatz

Warnemünde (ots) - Am Donnerstag, den 25. Juni 2020 um 10 Uhr, kehrt der Tender "Donau" unter dem Kommando von Korvettenkapitän Bernd Abshagen (39) aus dem ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) zurück. Nach fast einem halben Jahr dürfen die rund 70 Besatzungsmitglieder endlich ihre Angehörigen wiedersehen, doch das ist nicht die einzige Besonderheit, erklärt der Kommandant der "Donau". "Wir werden zum letzten Mal in den Heimathafen Warnemünde einlaufen. Mehr als 26 Jahre war die ´Donau´ dort stationiert. Für die größtenteils in Rostock sehr stark verwurzelte Besatzung wird dies sicherlich ein ganz besonderer und sehr emotionaler Moment. Im September wird der Tender in die Werft verlegen und anschließend, einer Stationierungsentscheidung folgend, den neuen Heimathafen in Kiel anlaufen", so Korvettenkapitän Abshagen. Doch zunächst freuen sich die Marinesoldaten, nach 167 Tagen im Einsatz wieder gesund in Warnemünde angekommen zu sein. "Ich bin unglaublich stolz darauf, wie professionell meine Besatzung diese Seefahrt, trotz der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie, gemeistert hat. Neben den ständigen Aufgaben als Flaggschiff und logistische Plattform der SNMCMG1, mussten die Männer und Frauen von See aus zusehen, wie sich das gewohnte Leben bei den Daheimgebliebenen in rasendem Tempo veränderte und zuspitzte. Darüber hinaus musste die Crew 102 Tage auf Landgang verzichten. Für diese hervorragenden Leistungen und das gezeigte Verständnis verdient meine Besatzung als auch deren Familien meinen tiefen Respekt und meine höchste Anerkennung", so der Marineoffizier weiter. Während ihres Einsatzes diente die "Donau" als Führungsplattform für bis zu zwölf Minenabwehreinheiten. Das Kommando über die NATO-Schiffe hatte ein norwegischer Führungsstab, der sich während des Einsatzes an Bord der "Donau" befand. Die primäre Aufgabe während dieser...

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