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Tag: Geschichte

„Vom Dunkel ins Licht“: ZDFinfo über die Erfindung der Gotik

Mainz (ots) - Die gotische Kathedrale von Saint-Denis gilt als architektonische Revolution. Denn sie sollte höher als jede Kirche und lichtdurchflutet sein - ein Gotteshaus, das dem Schöpfer gerecht wird. In der ZDFinfo-Dokumentation "Vom Dunkel ins Licht - Die Erfindung der Gotik" erzählt Filmautor Jérôme Gluzicki am Freitag, 10. Juli 2020, 20.15 Uhr, die Geschichte der Kathedrale und ihres Erbauers, dem Abt Suger. Dieser ließ sich trotz aller Widerstände nicht von seinem Lebenswerk abbringen, etablierte eine völlig neue Bauweise und begründete damit zugleich auch die Gotik. Die Doku ist bereits ab Freitag, 10. Juli 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek abrufbar.Lange Zeit waren christliche Bauten nicht lichtdurchflutet, sondern dunkel und klein. Doch im 11. Jahrhundert änderte sich dieser Baustil grundlegend. Eine architektonische Revolution, die dem Abt Suger zu verdanken ist. Als Kind armer Eltern wuchs er im Kloster auf. Dort erhielt er nicht nur eine gute Ausbildung, sondern traf auch die Menschen, die bei der Verwirklichung seines Lebenswerkes eine große Rolle spielen sollten. Mit ihrer Hilfe konnte Suger sein Lebenswerk realisieren: Mit der Kathedrale Saint-Denis schuf er die erste gotische Kirche.Am Mittwoch, 15. Juli 2020, 12.30 Uhr, sowie am Donnerstag, 16. Juli 2020, 1.15 Uhr, zeigt ZDFinfo "Vom Dunkel ins Licht - Die Erfindung der Gotik" erneut.Ansprechpartnerin: Anja Scherer, Telefon: 06131 - 70-12154; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.deFotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/vomdunkelinslichtFür akkreditierte Journalisten steht der Film "Vom Dunkel ins Licht - Die Erfindung der Gotik" im Vorführraum des ZDF-Presseportals zur Ansicht bereit.ZDFinfo in der ZDFmediathek: https://zdfinfo.dehttps://twitter.com/ZDFpressePressekontakt:ZDF Presse und Information Telefon: +49-6131-70-12121Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/105413/4644953 OTS:...

Deutschland-Duell und Wendezeit: Zwei neue ZDFinfo-Dokus

Mainz (ots) - 40 Jahre lang war Deutschland ein geteiltes Land und im Wettstreit: Wer ist besser, Ost oder West? Mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall und kurz vor dem 30. Jahrestag der Deutschen Einheit beleuchtet am Donnerstag, 25. Juni 2020, 19.30 Uhr, in ZDFinfo die neue Dokumentation "Das Deutschland-Duell - BRD gegen DDR" die Geschichte der Teilung aus Sicht der Zahlen und Fakten. Und direkt im Anschluss um 20.15 Uhr zeigt die Dokumentation "Falsche Gnade? - Justizversagen in der Wendezeit" in Erstausstrahlung, wie in den elf Monaten zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung die Justiz- und Strafsysteme von BRD und DDR angepasst werden mussten. An dem Sendetag hat ZDFinfo von 18.45 Uhr bis nach Mitternacht insgesamt acht Dokumentationen im Programm, die an die Zeit der zwei deutschen Staaten erinnern.Die Dokumentation "Das Deutschland-Duell - BRD gegen DDR" blickt in die verschiedenen Lebensbereiche der Menschen, die im Wettstreit beider Systeme zu Spielfiguren wurden. Zahlen lügen nicht, doch sie überraschen und erstaunen, denn nicht immer bestätigen sie das bereits vorherrschende Bild. Mithilfe von Einordnungen durch Experten sowie Erfahrungen von Zeitzeugen, gepaart mit Einzelgeschichten aus dem Alltag der Menschen, erhalten die Zahlen Hintergründe und Kontext für einen spannenden neuen Blick auf den Wettstreit zwischen der BRD und der DDR.Der Mauerfall brachte für politische Gefangene der DDR die Freiheit. Doch in den Wirren der Wendezeit kamen auch Gewalttäter frei. In kürzester Zeit entschieden damals die Verantwortlichen: Wer ist zu Unrecht verurteilt worden? Welche Urteile müssen neu bewertet werden, und wer kommt frei? Als im Oktober 1989 in einer ersten Amnestie Tausende politische Gefangene aus den DDR-Gefängnissen freikamen, folgten auch...

„Prix Jeunesse“ für SWR Drama-Serie „Der Krieg und ich“

Baden-Baden (ots) - Auszeichnung in der Kategorie "11-15 Non-Fiction"Die SWR Drama-Serie "Der Krieg und ich" hat den renommierten Prix Jeunesse 2020 gewonnen. Die Drama-Serie thematisiert den Zweiten Weltkrieg aus Kindersicht und gewann in der erstmals live gestreamten Verleihung in der Kategorie "11-15 Non-Fiction" (Regie: Matthias Zirzow). Realisiert wurde die Serie als internationale Koproduktion von SWR und Looksfilm. Die Verleihung fand gestern (11. Juni 2020) in München statt.Der Zweite Weltkrieg aus Kindersicht"Der Krieg und ich" stellt sich der schwierigen Aufgabe, die ernsten und sensiblen Themen Krieg und Holocaust in einer altersgerechten Form für Kinder aufzubereiten. Jede der acht Episoden setzt sich aus mehreren gestalterischen Ebenen zusammen: Eindrucksvolles Archivmaterial und eine detailreiche Modellwelt ergänzen die acht behutsam inszenierten Drama-Geschichten der Serie. Die Geschichten handeln von Kindern aus Deutschland, Polen, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Russland und der Tschechischen Republik. Basierend auf Tagebüchern und Biografien von Kindern aus ganz Europa wurden Charaktere erschaffen, die Kindern von heute die Identifikation mit den Kindern von damals erleichtern. Die Drama-Serie betrachtet die Historie mit europäischem Blick und richtet sich an ein Publikum ab acht Jahren.Mehrfach ausgezeichnet2018 wurde "Der Krieg und ich" bereits mit dem "Goldenen Spatz" und 2019 mit dem "Weißen Elefant" als beste TV-Produktion ausgezeichnet. Die Drama-Serie war außerdem für den Internationalen Emmy Kids Award und den Grimme Preis nominiert. Begleitet wurde die Produktion vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI).Internationale Koproduktion"Der Krieg und ich" ist eine internationale Koproduktion von SWR und LOOKSfilm mit Toto Studio sowie BBC Alba/MG Alba, Česká televize (CT), EC 1 Łódź und CeTA in Zusammenarbeit mit Momakin, Toute l´histoire und SRF. Die Serie wurde...

ZDF: „Terra X“ stellt Kurzclips unter Creative-Commons-Lizenz zur freien Nutzung / ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler: „freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung fördern“

Mainz (ots) - Die renommierte TV-Marke "Terra X" erweitert mit einem neuen Angebot ihr umfangreiches Programm an digitalen Inhalten. Unter TerraX-CC.zdf.de stellt das ZDF ab Dienstag, 9. Juni 2020, 50 Video-Clips mit der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 beziehungsweise CC BY 4.0 SA zur freien Nutzung allen Interessierten zur Verfügung und baut diesen Fundus systematisch weiter aus. Es handelt sich bei den Clips um meist grafische Erkläreinheiten, die in 20 Sekunden bis drei Minuten unter anderem erklären, wie Schwerkraft den Raum krümmt oder das Rechtswesen im Alten Rom funktionierte. Sie zeigen in aufwendiger 3D-Grafik, wie vor rund 5000 Jahren das mesopotamische Uruk aussah oder der Palast von Persepolis vor der Zerstörung durch Alexander den Großen im 4. Jahrhundert vor Christus.Professor Peter Arens, Leiter der Hauptredaktion Geschichte und Wissenschaft im ZDF: "Dies ist ein Durchbruch, der eine neue Zeit einläutet: unsere 'Terra X'-Schatzkiste an inhaltlichen und visuellen Highlights für die Öffentlichkeit öffnen zu können. Uns kommt zu Gute, dass wir Woche für Woche mit unseren bewährten Produzenten diesen 'Terra X'-Sendeplatz pflegen dürfen, ohne auf fremde Lizenzen zurückgreifen zu müssen. Wir können zeigen, dass diese wichtigen, wissensrelevanten Filme in gewisser Weise uns allen gehören." Das neue Angebot wird jede Woche um drei neue Videos ergänzt, die hauptsächlich aus "Terra X" sowie weiteren ZDF-Sendungen wie "Leschs Kosmos" und "ZDF-History" generiert werden.Durch die Freigabe der Inhalte unter der Lizenzform CC BY beziehungsweise CC BY SA können diese vielfach aktiv genutzt und zum Beispiel in Lehrmaterialien integriert, auf Schulwebsites veröffentlicht und auch in Wikipedia-Seiten eingebaut werden. So kann seriöses Wissen auf vielen Wegen weiterverbreitet werden.ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler: "Frei zugängliches...

„Geheime Bunker“: Zweiteilige Doku in ZDFinfo

Mainz (ots) - Bunker spiegeln das technische Know-how und die Bedrohungslage ihrer Zeit wider. Die zweiteilige ZDFinfo-Doku "Geheime Bunker" stellt am Dienstag, 2. Juni 2020, acht Bunkeranlagen aus verschiedenen Epochen vor. Ab 20.15 Uhr rücken in "Beton gegen Bomben" Bauten aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg in den Blick, wie etwa die italienische Franzensfeste im heutigen Südtirol, die niemals belagert wurde und noch immer Reste eines Goldschatzes beherbergen soll.Folge 2 "Angst vor dem Atomkrieg" zeigt ab 21.00 Uhr die verbunkerten Atomraketenbasen der Sowjetunion im heutigen Litauen, einen Bunker des Warndienstes für den Schutz der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland, die atomsichere Nachrichtenzentrale der Volksarmee und die Bunkerbauten in Albanien, dem Land, das heute noch weltweit die meisten Bunker besitzt. Die Filme von Andreas Vennewald und Lutz Rentner stehen ab Dienstag, 2. Juni 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.Ob die Franzensfeste in Italien, Churchills War Rooms in London oder die Nachrichtenzentrale Strausberg der NVA - militärische Schutzbauten sind immer auch Zeugen der Vergangenheit. Die ältesten Stahlbeton-Befestigungen stammen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, als die Ziegel-Festungen des 19. Jahrhunderts wegen neuer Munition massiv verstärkt wurden. Mit Blick auf eine vermeintliche Überlegenheit gegenüber Angreifern schufen mehrere europäische Staaten in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen gewaltige Betonbauten.Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte der Bunkerbau eine Zäsur, da bei künftigen militärischen Konflikten auch der Einsatz von Atomwaffen nicht mehr auszuschließen war. Bald mussten zudem die Mittelstrecken- und Interkontinentalraketen mit Nuklearsprengköpfen selbst geschützt werden - an Orten, die zeitweise unter strengster Geheimhaltung standen und heute - als Mahnmale des Kalten Krieges - teils zu...

Zum 100. Geburtstag von Marcel Reich-Ranicki: ZDF erinnert mit Dokumentation an den Gründer des „Literarischen Quartetts“

Mainz (ots) - Am 2. Juni 2020 wäre Marcel Reich-Ranicki (1920 bis 2013) 100 Jahre alt geworden. Das ZDF erinnert am Sonntag, 31. Mai 2020, 0.20 Uhr, an den Literaturkritiker und Chef des "Literarischen Quartetts" mit dem Dokumentarfilm "Ich, Reich-Ranicki" von Lutz Hachmeister und Gert Scobel. Die ausführliche und sehr persönliche Lebensbeschreibung, die 2006 erstmals im ZDF ausgestrahlt wurde, und ist bereits am Samstag, 30. Mai 2020, 22.50 Uhr, in 3sat zu sehen.Die beiden Grimme-Preisträger Hachmeister und Scobel entwerfen in über 100 Minuten das Porträt eines Mannes, dessen Lebenslinien seit seinen Jugendtagen zwischen Einsamkeit und Sehnsucht nach öffentlicher Anerkennung verliefen. Seine Anhänger schätzten Reich-Ranickis Lust, lauthals zu rühmen und zu tadeln. Seine Gegner warfen ihm Egomanie und grobschlächtige Kategorien bei der Beurteilung moderner Literatur vor. So kam es zu berühmt gewordenen Kontroversen Reich-Ranickis mit Günter Grass, Martin Walser, Peter Handke, Sigrid Löffler und, in Sachen der NS-Größe Albert Speer, mit Joachim Fest - seinem Förderer, der ihn einst als Literaturchef zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" geholt hatte. Mit selten gezeigtem Archivmaterial und sehr persönlichen, ausführlichen Erzählstrecken von Marcel Reich-Ranicki werden die Höhepunkte eines Jahrhundert-Lebens ebenso dargestellt wie die Jahre, als die Nationalsozialisten beabsichtigten, den jungen Marceli Reich zu vernichten."Ich, Reich-Ranicki" ist die Charakterstudie eines fleißigen, begabten und durchsetzungsfähigen Mannes, der um seinen Aufstieg kämpfen musste. Zugleich ist der Film ein Panorama deutscher Kultur- und Fernsehgeschichte. Er verzichtet auf jeden Kommentar. Zu Wort kommen zahlreiche Zeitzeugen, wie Quartett-Mitstreiter Hellmuth Karasek, der ehemalige FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher oder Reich-Ranickis Sohn Andrew.Ansprechpartnerin: Magda Huthmann, Telefon: 06131 - 70-12149; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.deFotos sind erhältlich über ZDF Presse...

ZDF stellt History 360°-Modul online: „Zeitreise 1945 – Ein virtueller Gang durch Frankfurt am Main bei Kriegsende“

Mainz (ots) - Zum Kriegsende vor 75 Jahren geht ein interaktives 360°-Angebot des ZDF online: "Zeitreise 1945" ermöglicht unter http://vr.zdf.de und http://history360.zdf.de einen virtuellen Rundgang durch die zerstörte Innenstadt von Frankfurt am Main 1945.Ausgangspunkt der Virtual-Reality-Anwendung sind historische Farbfotos, die das Ausmaß der Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs in einer besonderen Eindringlichkeit dokumentieren. Im Mittelpunkt stehen Aufnahmen von bedeutenden Orten der Metropole, so vom Römer, dem Dom und weiteren zentralen Bauwerken und Straßen. Die historischen Fotos werden mit 3-D-Effekten in den Kontext der restaurierten Altstadt von heute gesetzt. Virtuelle "Führungen" eröffnen Zugänge zu Original-Dokumenten, Zeitzeugen-Aussagen und historischen Fakten.Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte: "Die aufwendige Bearbeitung der Farbfotos für eine 360°-Umgebung, begleitende Informationen und Erzählungen sollen die Situation bei Kriegsende gerade auch für jüngere Nutzer nacherlebbar machen. Die Bilder führen vor Augen, wie der von Nazi-Deutschland entfesselte Vernichtungskrieg auf das eigene Land zurückschlug, Metropolen wie Frankfurt bei Kriegsende in Trümmern lagen. Es wird aber auch deutlich, welche Anstrengungen nötig waren, die Städte wieder aufzubauen".Die Filmemacherin und Produzentin Elle Langer (Pimento Medienproduktion) hat die interaktive Dokumentation für die gängigen 360°-VR- und -Web-Anwendungen gemeinsam mit ihrem Motion Design-Team realisiert. Der Zuschauer kann mit einer VR Brille in die damalige Welt "eintauchen", sich aber auch via Browser über den Desktop auf "Virtuelle Zeitreise" begeben und sich ein Bild von der Lage vor 75 Jahren verschaffen.Ansprechpartnerin: Dr. Birgit-Nicole Krebs, Telefon: 030 - 2099-1096; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.deFotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/history360Gradhttps://twitter.com/ZDFpressePressekontakt:ZDF Presse und Information Telefon: +49-6131-70-12121Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7840/4591940 OTS: ...

ZDFinfo beleuchtet die sieben größten Irrtümer des Euro

Mainz (ots) - Über Konstruktionsfehler bei der Einführung und Umsetzung des Euro wird immer wieder diskutiert. Und spätestens seit der Finanzkrise 2008 gilt der Euro für viele als Problemwährung. Die neue ZDFinfo-Doku "Die sieben größten Irrtümer des Euro" beleuchtet am Sonntag, 10. Mai 2020, 20.15 Uhr, Fehler und falsche Weichenstellungen, die der Eurozone Probleme bereiten. Der Film von Tom Ockers steht am Sendetag ab 10.00 Uhr ein Jahr lang in der ZDFmediathek zur Verfügung.Die Dokumentation beleuchtet folgende sieben Irrtümer, die der Gemeinschaftswährung das Leben schwer machen: der Verzicht auf eine politische Union, die mangelnde Währungsdisziplin, die gegensätzlichen Wirtschaftskulturen der Mitgliedsländer, der Einsatz von Schulden als politisches Druckmittel, der permanente Braindrain der wirtschaftlich schwachen Euro-Staaten, der rigide Sparzwang als Mittel der Krisenbekämpfung und das schlechte Image des Euro in weiten Teilen der Bevölkerung.Die Gründungsväter des Euro wollten mit der Gemeinschaftswährung die europäische Identität befördern und den Frieden sichern. Es ging ihnen um weniger nationalstaatlichen Einfluss und mehr Macht für Europa - doch bis heute gibt es keine weiterführende politische Union der EU. Schon bei Einführung des Euro warnten Ökonomen, dass sich wirtschaftlich schwache Staaten in einem gemeinsamen Währungsraum gegen starke Volkswirtschaften nicht behaupten könnten. Früher hatten diese die Möglichkeit, ihre nationale Währung abzuwerten, um ihre Produkte billiger anzubieten - das ist seit Einführung des Euro nicht mehr möglich. Die Folge: Exportprobleme, Wirtschaftskrisen und politische Spannungen.Ein weiteres Problem der Eurozone, das die Doku beleuchtet: die mangelnde Währungsdisziplin fast aller Mitgliedsländer. Nicht nur Griechenland, das schon beim Beitritt zum Euro die wirtschaftlichen Kriterien nicht erfüllte - auch andere Eurostaaten verstießen immer wieder gegen die Defizit-Kriterien, darunter auch...

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