StartSchlagworteGesundheit

Tag: Gesundheit

Bei Reizdarm: Bakterielles Ungleichgewicht im Darm mit guten Bakterien lindern/ Pressemitteilung zum Welttag des Reizdarmsyndroms (World IBS Day) am 19. April 2022

Herborn (ots) Bei vielen Menschen reagiert der Darm empfindsam und sie leiden an Bauchschmerzen, Blähungen und oft auch an verändertem Stuhlgang - entweder als Durchfall oder als Verstopfung oder sie haben beides im Wechsel. Die Diagnose lautet dann vielfach: Reizdarmsyndrom. Gegenüber gesunden Personen besitzen Reizdarmpatienten eine veränderte Darmflora, wie Wissenschaftler in unterschiedlichen Studien festgestellt haben. Deshalb profitieren sie nicht nur von einem gesunden Lebensstil mit einer reizarmen Ernährung, sondern auch von Arzneimitteln mit natürlichen Darmbakterien wie Symbioflor® 2. Wer an länger andauernden Problemen beim Stuhlgang und schmerzhaften Blähungen leidet, erhält oft die Diagnose Reizdarm. In der Regel hat der behandelnde Arzt viele Erkrankungen ausgeschlossen und nichts gefunden - daher heißt es oft, es sei ein psychisches Problem. Allerdings haben Wissenschaftler eine erhöhte Empfindlichkeit des Bauch-Nervensystems, Mikroentzündungen und eine übermäßig durchlässige Darmschleimhaut - ein Leaky gut - bei Reizdarm-Patienten zum Teil bestätigt. Außerdem ist meist die Darmflora (wissenschaftlich: Darmmikrobiota) abweichend zusammengesetzt. Daher sind bakterienhaltige Präparate aus der Apotheke wie das Arzneimittel Symbioflor® 2 bei Reizdarmbeschwerden hilfreich. Bakterienhaltige Präparate können helfen Die erneuerte Reizdarm-Leitlinie (1) empfiehlt unter anderem den Einsatz bakterienhaltiger Produkte - also Probiotika, um das Reizdarm-Syndrom zu behandeln. Probiotika sind lebende Mikroorganismen mit einem positiven Einfluss auf die Gesundheit, wenn sie in ausreichender Menge eingenommen werden. Sie enthalten definierte, ungefährliche Bakterienstämme in hoher Konzentration. Zu den wirksamen Produkten gegen das Reizdarmsyndrom zählt das Arzneimittel Symbioflor® 2: Es enthält einen besonderen Stamm von lebenden nicht krankmachenden Escherichia coli (kurz: E. coli)-Bakterien. E. coli ist ein natürlicher Darmbewohner, der die Immunabwehr verbessern und das Gleichgewicht der Darmflora stabilisieren kann. In einer Studie (2) zum Reizdarm-Syndrom konnte Symbioflor® 2 Bauchschmerzen und einen Blähbauch...

10 häufige Fehler beim Intervallfasten

10 häufige Fehler beim Intervallfasten Alles darüber erfahren Langkampfen, Tirol (ots)  Intervallfasten ist der wohl bekannteste Ernährungstrend der vergangenen Jahre. Es gibt kaum jemanden, der es noch nicht probiert hat. Immerhin lässt sich mit dieser Methode Gewicht langfristig und gesund reduzieren. Anders als bei Crash-Diäten bleibt der lästige Jojo-Effekt aus. Außerdem soll diese Ernährungsform Stress reduzieren und in Zusammenhang mit einer höheren Lebenserwartung stehen. Trotzdem gibt es einiges, das es zu vermeiden gilt. 1. Ungeduld oder zu hohe Ziele Intervallfasten ist keine Crash-Diät! Zahlreiche Studien belegen, dass intermittierendes Fasten eine sanfte und gesunde Form ist, um den BMI zu reduzieren und abzunehmen. Bis sich erste sichtbare Effekte einstellen, kann es bis zu drei Wochen dauern. Die Geduld wird aber schon bald belohnt: Gewöhnliche Diäten versprechen meist Abnehm-Erfolge in kürzester Zeit. In gleichsam kurzer Zeit sind die verlorenen Kilos aber wieder zurück. Beim Intervallfasten hingegen ist der Gewichtsverlust von langfristiger Dauer. Dafür muss man sich eben etwas gedulden und am Anfang mit weniger verlorenem Gewicht rechnen. 2. Zu wenig Bewegung und Sport Intervallfasten ist zwar eine vielversprechende Ernährungsform, es ist jedoch kein Wundermittel. Wer erfolgreich abnehmen will, kommt um ein bisschen Sport und Bewegung nicht herum. Die WHO empfiehlt zwei bis drei Trainingseinheiten im Ausmaß von 30 bis 40 Minuten (https://bjsm.bmj.com/content/53/22/1405). Mit Sport sollte allerdings erst begonnen werden, wenn sich der Körper bereits an die neue Ernährungsweise gewöhnt hat. 3. Falsche Kalorienzufuhr während der Fasten-Pause Auch während der Fasten-Pausen solltest du darauf achten, was du isst. Fastfood oder Süßigkeiten sind zwar kein Tabu, sollten aber trotzdem selten konsumiert werden. Fastfood und Co. haben um einiges mehr und vor allem schlechtere Kalorien. Achte...

Sicherheit am Arbeitsplatz: 5 Tipps, wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter im Arbeitsschutz ausbilden sollten

Düsseldorf (ots) Gesetzliche Grundlagen fordern, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen in Bezug auf Arbeits- und Gesundheitsschutz unterweisen. Schließlich hängt der Arbeitsschutz nicht nur von der eingesetzten Technik, sondern auch in hohem Maße vom Verhalten der Mitarbeiter ab. "Mitarbeiter können sich aber nur so korrekt verhalten, wie es ihnen beigebracht wurde!", erklärt Sicherheitsingenieur Donato Muro. "Daher sollten Arbeitnehmern die Arbeitsabläufe bei Gefährdungen sowie Schutzmaßnahmen, Sicherheitskennzeichnungen und Verhaltensweisen im Fall von Störungen und Notfällen nähergebracht werden." In folgendem Beitrag verrät Ihnen Donato Muro fünf Tipps, wie man seine Mitarbeiter im Arbeitsschutz ausbilden sollte, um eine sichere und gesundheitsgerechte Arbeitsweise zu gewährleisten. 1. Sichere Arbeitsplatzgestaltung Die Grundlage der Sicherheit am Arbeitsplatz bildet der Arbeitsplatz selbst. Dass hier keine offensichtlichen Gefährdungen gegeben sein dürfen, ist klar. Aber auch Gelegenheiten für Mitarbeiter, sich selbst zu gefährden, sollten ausgeschlossen sein. Wenn Arbeitnehmer ihre Ziele zum Beispiel auf Umwegen sicherer erreichen, doch auf direktem Weg schneller oder einfacher, sind Unfälle in der Regel vorprogrammiert. "Der Arbeitsort ist so zu gestalten, dass Mitarbeiter gar nicht die Wahl zwischen 'schnell, aber unsicher' und 'sicher, aber unbequem' haben." rät Donato Muro. 2. Führungskräfte haben Vorbildfunktion Eine Führungskraft ist immer gleichzeitig ein Vorbild. So ist es unverzichtbar, dass diese Personen sich grundsätzlich an alle Regeln des Arbeitsschutzes halten und die Sicherheit am Arbeitsplatz vorleben. Die Mitarbeiter können noch so gut im Arbeitsschutz ausgebildet sein, doch wenn ihre Führungskraft etwas anderes vorlebt, ist das Gelernte schnell vergessen oder wird gar nicht erst ernst genommen. 3. Mitarbeiter einbeziehen Um die Mitarbeiter langfristig zu erreichen, ist es wichtig, diese auch als Menschen zu sehen und wie Individuen mit eigenen Bedürfnissen zu behandeln. Werden ihnen...

Überzuckerte Kinderprodukte verlocken Kinder überall – und machen dick und krank Experten fordern bessere Kennzeichnung, weniger Chemie und Höchstgrenzen für Zucker

Baierbrunn (ots) Jedes siebte Kind in Deutschland ist übergewichtig - eine Folge mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung. Die meisten Heranwachsenden essen zu wenig Obst, Gemüse und Vollkorn, dafür zu viel Fleisch, Wurst, Süßigkeiten, Limonaden und Knabbereien. Schuld daran ist vor allem eine "ernährungsfeindliche Umgebung", sagt der Hamburger Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl in der aktuellen Ausgabe des Apothekenmagazins "Baby und Familie", und meint damit zum Beispiel die Werbung für Kinderlebensmittel. Egal ob es bunte Comic-Figuren auf Cerealien sind, Zeichentrickfiguren, die im TV Puddings anpreisen, oder Influencer im Internet: Überfall verführen Lebensmittelhersteller Kids und Erwachsene zum Kauf ungesunder Produkte. "Die Industrie arbeitet gegen die Eltern", kritisiert Saskia Reinbeck von der Verbraucherorganisation Foodwatch. 85,5 Prozent der Kinderlebensmittel entsprechen laut einer Studie der Verbraucherorganisation nicht den Nährwertempfehlungen der WHO, enthalten zu viel Fett, Zucker und Salz. Die Ampelkoalition hat sich nun auf ein Verbot für an Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel verständigt. In den Augen von Dr. Matthias Riedl ist das nicht ausreichend. Er fordert: "Der Chemieeinsatz in Nahrungsmitteln muss dringend eingeschränkt werden. Nötig sind auch Mindestvorgaben für den Ballaststoffgehalt in Fertigprodukten und verbindliche Höchstgrenzen für Zucker." Besonders problematisch: Der Konsum zuckerhaltiger Getränke. "Die Kids werden auf den übersüßen Geschmack geprägt und nehmen Unmengen an Energie zu sich." In Großbritannien werden Getränkehersteller deswegen zur Kasse gebeten: Ein Getränk mit mehr als fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter wird mit 21 Cent pro Liter besteuert, bei acht Gramm sind es sogar 33 Cent. Die Folge: Die Hersteller haben den Zuckergehalt reduziert, so spart jeder Einzelne drei Teelöffel Zucker pro Woche. Welche Strategien die Lebensmittelindustrie nutzt, um Kleinkindern ungesundes Essen schmackhaft...

Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert Onkologisches Zentrum am Klinikum Bielefeld

Bielefeld (ots) Die Diagnose Krebs bedeutet für die betroffenen Menschen einen dramatischen Einschnitt in ihr Leben. Sie ruft oftmals existentielle Ängste und Sorgen hervor. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, dass die medizinische und pflegerische Behandlung von höchster Qualität ist. Dem Klinikum Bielefeld wurde diese Qualität nun offiziell bestätigt. Die heimatnahe Versorgung von schwerkranken Patient*innen hat damit eine neue Entwicklungsstufe erreicht. "Krebspatienten sind oft aufgrund der eingeschränkten Mobilität nicht in der Lage, Behandlungsangebote in weit entfernten Behandlungszentren wahrzunehmen. Deshalb sind wir sehr froh, dass es nun auch für Bielefelderinnen und Bielefelder sowie Patientinnen und Patienten aus der Umgebung ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum mit höchster Behandlungsqualität in Wohnortnähe gibt", stellt Priv. Doz. Dr. Martin Görner, der Leiter des Onkologischen Zentrums fest. Das Onkologische Zentrum fasst unter seinem Dach die bereits bestehenden Organkrebszentren des Klinikums Bielefeld und weitere, an der Behandlung Krebskranker beteiligte Bereiche zusammen: Brustzentrum, Darmkrebszentrum, Magenkrebszentrum, Pankreaskarzinom Zentrum, Zentrum für gynäkologische Tumoren, Kopf-Hals-Tumorzentrum sind von der DKG zertifiziert und verfügen damit über eine hervorragende Infrastruktur zur interdisziplinären Behandlung von Krebserkrankungen. Im Onkologischen Zentrum widmen sich die Krebsexpert*innen, die über spezielles Wissen, modernste Geräte und innovative Behandlungsmethoden verfügen, nun noch intensiver der interdisziplinären Kooperation. "Die Patientinnen und Patienten können sich sicher sein, eine umfassende Behandlung nach neuestem Stand der Medizin zu erhalten", so Priv.-Doz. Dr. Görner weiter. "Die Standardisierung der Abläufe und Strukturen zieht keine Vereinheitlichung der einzelnen Fälle nach sich. Jede Erkrankung wird individuell analysiert. Dafür gibt es die wöchentlichen Tumorkonferenzen, in denen die Erkrankungen der Patientinnen und Patienten von verschiedenen Expertinnen und Experten diskutiert und bewertet werden. Erst nach einer gemeinsamen Einschätzung erfolgt die...

Wenn Klinikmitarbeiter ihre Geschichte erzählen: 4 Tipps, wie man Pfleger zu begeisterten Botschaftern der Klinik macht und digital neue Fachkräfte gewinnt

Köln (ots) Eine Klinik ist nur so stark wie ihre Mitarbeiter. Wer als Klinik neue Fachkräfte sucht, sollte deshalb das eigene Personal zu Wort kommen lassen. Schließlich verstecken sich hinter vielen Mitarbeitern spannende Geschichten, wie sie zu ihrem Beruf gelangt sind oder wie sie den Arbeitsalltag in ihrem Pflegebetrieb empfinden. "Wenn Mitarbeiter aus ihrer Sicht von ihrem Job erzählen, können sich potenzielle Bewerber sehr gut damit identifizieren", erklärt Martin Recht. Eine Mitarbeiterempfehlung sollte allerdings einer klaren Struktur folgen, ist sich der Recruitingexperte für Kliniken sicher. In folgendem Gastbeitrag verrät er, wie man mit Mitarbeiterempfehlungen über digitale Methoden neue Fachkräfte für Kliniken gewinnt. 1. Vielfalt zählt Wer seine Mitarbeiter zu Wort kommen lässt, sollte dabei auf eine möglichst große Vielfalt abzielen. Personen aller Altersgruppen und Geschlechter, unterschiedlicher Nationalitäten und Bildungsgrade sowie die Angestellten der unterschiedlichen Bereiche einer Klinik sind geeignet, eine breite Zielgruppe anzusprechen - und somit den potenziellen Bewerbern die Möglichkeit zu bieten, sich mit den jeweiligen Charakteren zu identifizieren. Und das ist immerhin die Grundlage, um für die stark umworbenen Fachkräfte überhaupt interessant zu werden. 2. Individuelle Geschichten nutzen Es geht aber nicht alleine darum, wer etwas zu sagen hat - sondern um die Geschichten, die vermittelt werden. Hier ist auf Authentizität und Ehrlichkeit, auf Spannung und Abwechslung zu achten. Die Geschichte darf alles sein - nur nicht langweilig. Wer seine Angestellten erzählen lässt, wird Berichte aus dem wahren Leben hören. Diese können und sollten zuweilen auch emotional sein. Denn gerade diese Emotionalität ist es, die den Betrachter ansprechen wird und einen Unterschied zu den glatt gebügelten Formulierungen in Stellenanzeigen machen werden. 3. Niemand ist perfekt Die Identifikation des Betrachters...

Experten verraten 3 Tipps: So minimieren Unternehmen das Infektionsrisiko durch Corona

Wuppertal (ots) Die meisten Menschen haben das Thema Corona längst leid. Obwohl das sehr verständlich ist, führt es auch zu einem nachlässigen Umgang in den Unternehmen: Die Einhaltung von Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften fallen schwerer und der Gang zum Schnelltest der Mitarbeiter wird lästiger. Dadurch entsteht für die Unternehmen eine heikle Situation, denn das Risiko, dass sich die Mitarbeiter anstecken und das komplette Team ausfällt, steigt damit erheblich an. "Um das zu verhindern, sollte das Personal ordentlich und systematisch geschult und sensibilisiert werden", erklärt Stefan Ganzke. "Denn die Sicherheit eines Unternehmens ist oftmals eine Frage der richtigen Einstellung ihrer Mitarbeiter", führt Anna Ganzke aus. Die Sicherheitsexperten erklären in folgendem Beitrag 3 Tipps, wie das Infektionsrisiko in Unternehmen auf ein Minimum gesenkt werden kann. 1. Tipp: Die richtige Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Führungsebene Nachdem sich Unternehmen darüber klar geworden sind, wie sie mit den aktuellen Vorschriften umgehen wird, müssen sie im nächsten Schritt klare Regeln schaffen, um innerhalb des Betriebs für Sicherheit zu sorgen. Dazu werden genaue Abläufe zum Testen der Mitarbeiter festgelegt, zum Tragen der Masken und zur Einhaltung der Abstände in den Büroräumen. Anschließend sollten die Verantwortungsbereiche der Führungskräfte abgesteckt werden: Wie sollen die Fragen der Mitarbeiter beantwortet werden und welche Handlungsbereiche besitzen die Führungskräfte für das Umsetzen der Schutzmaßnahmen? Außerdem sollten die geplanten Maßnahmen offen kommuniziert und intern verbreitet werden. Besonders die Unternehmensleitung spielt in der Kommunikation der neuen Regeln eine große Rolle, denn ihr Wort trägt das meiste Gewicht. 2. Tipp: Als gutes Beispiel vorangehen Neben der Kommunikation der Maßnahmen muss vor allem die Führungsebene diese Regeln vorleben und sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein - an ihnen wird sich...

Europäischer Tag des Notrufs – Richtig handeln

Bad Berka (ots) Zum Europäischen Tag des Notrufs 112 (11. Februar 2022) rät der Chefarzt des Interdisziplinären Notfallzentrums der Zentralklinik Bad Berka, Dr. Christian Hohenstein, zu einem sensiblen Umgang mit bestimmten Symptomen. "Bei Schmerz oder Druck in der Brust, Atemnot oder plötzlichen starken Schmerzen in anderen Körperregionen sollte ein Notfallzentrum aufgesucht bzw. der Notarzt gerufen werden. Insbesondere bei plötzlichen Beschwerden und bei schweren Vorerkrankungen muss schnell abgeklärt werden, ob sich dahinter eine ernsthafte Erkrankung verbirgt", so Dr. Hohenstein. Auch Lähmungserscheinungen, selbst wenn diese vorübergehend sind, sollten sofort abgeklärt werden, weil ein Schlaganfall dahinter stecken kann. Das Klischee, dass immer mehr Patienten in den Notfallzentren erscheinen, die beim Hausarzt oder einem ärztlichen Bereitschaftsdienst besser aufgehoben wären, lasse sich nicht eindeutig bestätigen. "Sicher gibt es Fälle, in denen Menschen am Wochenende lieber in die Notaufnahme als unter der Woche zum Hausarzt gehen. Aber niemand kommt freiwillig und ohne Grund in eine Notaufnahme, weil die Menschen Besseres zu tun haben und oft Angst vor Maßnahmen, Diagnosen und Konsequenzen. In unserem Zentrum nehmen wir jedoch alle Sorgen der Patienten ernst. Wenn Menschen einen Leidensdruck haben, kümmern wir uns darum, denn das ist Teil unserer Arbeit. Manchmal handelt es sich um Kleinigkeiten, und manchmal eben nicht. Die Patienten können dies nicht immer richtig einschätzen, dafür gibt es ja uns.", erklärt der Chefarzt. In den Notfallzentren entscheiden die Mitarbeiter anhand festgelegter Kriterien, welcher Patient am Schnellsten behandelt werden muss (sog. Ersteinschätzung). So wird nach Schwere der Erkrankung auch die Reihenfolge der Behandlung festgelegt, falls so viele Patienten gleichzeitig kommen, dass man nicht alle gleichzeitig behandeln kann. Bei plötzlich auftretenden starken Beschwerden, Unfällen und...

Latest Articles