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Tag: Krankenhaus

Schneller als geplant: Neue Rettungsdienstflotte der Bundeswehrkrankenhäuser ist komplett 28 neue Einsatzwagen offiziell an den Sanitätsdienst der Bundeswehr übergeben

Koblenz (ots) - Ein halbes Jahr früher als geplant ist die neue Rettungsdienstflotte für die Bundeswehrkrankenhäuser vollständig. 13 Rettungstransportwagen, sechs Intensivtransporter sowie neun Notarzteinsatzfahrzeuge wurden seit 2018 beschafft, ausgerüstet und bundesweit ausgeliefert. Rund 4,6 Millionen Euro wurden in die Erneuerung des Fuhrparks investiert. Die Erneuerung des Fuhrparks sollte ursprünglich 2021 abgeschlossen sein, doch bereits im Mai 2020 konnte das letzte Fahrzeug an den Sanitätsdienst ausgeliefert werden. Grund genug für die vielen am Projekt Beteiligten, dies im Rahmen einer offiziellen Schlüsselübergabe an den stellvertreten-den Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps, auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle in Koblenz-Metternich zu feiern. "Eine großartige Gemeinschaftsleistung von Bundeswehr Fuhrpark Service, Fahrzeugherstellern und dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr", so Schoeps. Das in Koblenz ansässige Beschaffungsamt hat den Kauf der neuen Fahrzeuge veranlasst und für die moderne hochtechnisierte Innenausstattung gesorgt, darunter Beatmungsgeräte, Defibrillatoren und fahrbare Krankentragen. Dank der neuen Fahrzeuge können die Rettungswachen an den Bundeswehrkrankenhäusern ihrem zentralen Auftrag, der Ausbildung von Personal für die Rettungskette im In- und Ausland, nahtlos nachkommen. Ihre erste Feuertaufe haben die neuen Fahrzeuge bereits in der Corona-Pandemie bestanden. Insbesondere die Intensivtransportwagen haben sich bewährt. Fünf der 28 neuen Einsatzfahrzeuge, ein Intensivtransportwagen, zwei Rettungstransportwagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, sind am "Lazarett" in der Rhein-Mosel-Stadt stationiert. Pressekontakt: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst Claudia Skopnick Telefon: 0261 869 13324 claudiaskopnick@bundeswehr.org Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/122038/4657428 OTS: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst, übermittelt durch news aktuell

Neubau in Bad Oldesloe: Vollautomatisiertes Hochregallager ermöglicht Logistik für mehrere tausend Medizinprodukte und bundesweite Auslieferung

Hamburg (ots) - Heute wurde der erste Spatenstich für das neue, hochmoderne Zentrallager der Asklepios Kliniken gesetzt. Vom neuen Standort in Bad Oldesloe sollen nach Fertigstellung der großen Logistikhalle und eines Büroanbaus ab Ende 2021 mehr als 150 Einrichtungen der Klinikgruppe zwischen Sylt und dem Bodensee versorgt werden. Zusätzlich können auch externe Kliniken bedient werden. Insgesamt wird das vollautomatisierte Hochregallager Platz für mehrere tausende unterschiedliche Medizinprodukte bieten. Außerdem werden etwa 70 Arbeitsplätze geschaffen, darunter sind viele hochqualifizierte Berufe wie Anlagensteuerer, Elektrotechniker oder Prozessleittechniker. "Gerade die Corona-Pandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie wichtig eine exzellente Logistik und die kompetente Bevorratung für den laufenden Medizinbetrieb und damit die Versorgung unserer Patienten ist", sagte Kai Hankeln, Sprecher des Vorstands (CEO) der Asklepios Kliniken beim Spatenstich für das neue Zentrallager. "Mit dem neuen, hochmodernen Zentrallager verfügen wir künftig über eine noch bessere, softwaregesteuerte Logistik, außerdem haben wir dann deutlich mehr Fläche zur Verfügung und können erstmals bundesweit ausliefern, also unsere Einrichtungen von Sylt bis zum Bodensee mit allen erforderlichen Produkten beliefern", erläuterte Reinhard Wiedemann, Geschäftsführer der Asklepios Service Einkauf und Versorgung GmbH , die das neue Zentrallager in Auftrag gegeben hat und auch betreiben wird. Insgesamt wird das neue Lager bei Fertigstellung Mitte 2021 rund 160 x 90 Meter groß sein, zuzüglich eines Büroanbaus von 60 x 12 Meter Länge. Die Höhe der neuen Lagerhalle wird 15 Meter betragen und modernste, vollautomatische Fördertechnik für die Hochregallager mit insgesamt 20.000 Palettenstellplätzen beherbergen. Die Gesamtfläche des Neubaus beträgt ca. 16.000 Quadratmeter. Das neue Zentrallager wird von der Firma GOLDBECK (Generalunternehmer) errichtet. Das Familienunternehmen ist aktuell unter anderem auch Bauunternehmer für...

Dr. Joachim Ramming in den VPKA-Vorstand gewählt

Bad Tölz (ots) - Asklepios Regionalgeschäftsführer Bayern mit zusätzlicher Funktion Dr. Joachim Ramming, Asklepios Regionalgeschäftsführer Bayern wurde am Dienstag, 7. Juli in Rahmen der Jahresmitgliederversammlung des Verbands im "The Monarch Hotel" in Bad Gögging von den anwesenden 47 Mitgliedern in den Vorstand des Verbands der Privatkrankenanstalten in Bayern e. V. (VPKA) gewählt. "Herzlichen Dank für die Wahl in den Vorstand des VPKA und das damit entgegengebrachte Vertrauen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den anderen Vorständen und Mitgliedern im Sinne einer zukunftsorientierten Entwicklung bayerischer privater Krankenhäuser und Rehakliniken und deren Vertretung gegenüber Politik und Gesellschaft" betont der Asklepios Regionalgeschäftsführer Bayern Dr. Joachim Ramming. Er wird sich nun unter anderem dafür einsetzen, dass die Krankenhäuser gestärkt aus der Covid-Pandemie hervorgehen. "Die Auswirkungen der Corona-Krise gehen mit großen Herausforderungen für die Krankenhauslandschaft einher. Der Kostendruck auf die Träger wird weiter steigen. Ich möchte versuchen, Impulse im Sinne einer "Post Corona Strategie" zu geben, von der letztlich alle Kliniken im VPKA Bayern profitieren können", so Dr. Ramming weiter. Auch die Chancen die sich durch die zunehmende Verzahnung ambulanter und stationärer Strukturen bieten, will er nutzen. Zudem wirbt er für ein positives Image der privaten Krankenhäuser und Reha Einrichtungen. "Die privaten Krankenhausbetreiber haben in der Corona Krise zum Beispiel schneller mehr zusätzliche Beatmungsplätze geschaffen als andere Träger. Trotzdem werden sie in der Öffentlichkeit leider häufig zu Unrecht negativ dargestellt. Dieses Bild gilt es mit guten und nachhaltigen Argumenten und Fakten zu widerlegen", so Ramming weiter. Über den VPKA Bayern Der VPKA Bayern setzt sich als dynamischer und praxisnaher Verband seit mehr als 70 Jahren bayernweit für die inhaltlichen Belange der privaten...

Innovation: Digitaler Hygiene-Schnellcheck mithilfe von künstlicher Intelligenz in der Asklepios Klinik Nord

Hamburg (ots) - Als weltweit erste Klinik hat die Asklepios Klinik Nord (https://www.asklepios.com/hamburg/nord/) heute am Standort Heidberg einen innovativen, vom Hamburger Startup-Unternehmen DARVIS Healthcare (https://darvis.com/) entwickelten Hygiene-Schnellcheck präsentiert. Das Prinzip: Eine "virtuelle Schleuse" aus optischen Sensoren und künstlicher Intelligenz (KI) überprüft das korrekte Anlegen von persönlicher Schutzkleidung wie Mund-Nasen-Schutz, Handschuhe, Schutzbrille, Schutzkittel oder Kopfbedeckung beim Personal. Die Ärzte, Pflegekräfte und Mitarbeiter des Funktionsdienstes nutzen die neue Technik nur auf freiwilliger Basis und sie werden dabei digital anonymisiert; alle Bilder und Objekte werden von der Software in 3D-Schemata "übersetzt". Auf Monitoren wird das korrekte oder nicht korrekte Anlegen der Schutzkleidung mit entsprechenden Hinweisen angezeigt (grünes/ rotes Licht). Nach ersten Testläufen bereits während der Corona-Krise ist das System jetzt betriebsbereit und wurde im Rahmen eines Pressetermins präsentiert. "Der digitale Hygiene-Schnellcheck mithilfe optischer Sensoren ersetzt den Blick in den Spiegel oder die aufwändige Kontrolle durch einen Kollegen beim Anlegen der persönlichen Schutzkleidung - und kann so die Sicherheit für unsere Mitarbeiter und die Patienten erhöhen", sagt Prof. Dr. Klaus Herrlinger, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Nord - Heidberg und Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin. Der digitale Schnellcheck prüft in Sekunden, ob beim Anlegen der persönlichen Schutzkleidung an alles gedacht wurde, ob zum Beispiel der Mund-Nasen-Schutz richtig sitzt und ob beide Handschuhe angezogen wurden. Es erfolgt dann unmittelbar eine visuelle Rückmeldung des Systems, ob alles korrekt ist. Leuchtet ein "rot" auf, muss nachgebessert werden. "In den vergangenen Wochen wurde die vom Hamburger Startup DARVIS entwickelte innovative Technik bereits ausführlich bei uns im Haus getestet - jetzt ist sie reif für den klinischen Alltag", ergänzt Klinikmanager Jannis Preus, der...

Neue Publikation: 100 Jahre klinische Fastenerfahrung und neueste Forschung dokumentieren die vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen des Fastens (Review in „Annals of Medicine“)

Überlingen (ots) - Fasten, besonders das intermittierende Fasten, wird aktuell in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen thematisiert. Der jüngst in der Fachzeitschrift Annals of Medicine erschienene Review " Unravelling the health effects of fasting: a long road from obesity treatment to healthy life span increase and improved cognition " geht detailliert auf die positiven Auswirkungen des Fastens bei Tieren und Menschen ein. Der Fokus wird dabei vor allem auf das längerfristige Fasten (5, 10, 15, 20 Tage oder mehr) gelegt, wie es in den Buchinger Wilhelmi-Kliniken praktiziert wird. Der Schlüsselmechanismus des Fastens ist die Umstellung des Stoffwechsels von der Verwertung der durch Mahlzeiten zugeführten Glukose zur Nutzung von Ketonkörpern und körpereigenen Fettdepots. Diese Umstellung geht einher mit einer Umschaltung in dem, in den menschlichen Genen verankerten, Programm: Genetische Signalwege werden entweder deaktiviert oder aktiviert, um den Fastenmodus in Gang zu setzen, wenn mehr als 12 bis 16 Stunden keine Nahrung aufgenommen wird. Exemplarisch ist hier der mTOR-Signalweg zu nennen, der durch das Fasten deaktiviert wird. Dadurch werden Zellwachstum und Zellteilung gehemmt, die z.B. die Entstehung von Krebs begünstigen. Fasten kann also mehr leisten, als lediglich zur Gewichtsreduktion und zur Normalisierung des Fett- und Glukosestoffwechsels beizutragen. Zu den neu erkannten positiven Wirkungen bei Normal- und Übergewichtigen gehören - die Verlängerung der gesunden Lebensspanne, - die Verminderung entzündlicher Prozesse und - die Aktivierung der Autophagie, durch die sich Gewebezellen und Zellstrukturen regenerieren können, - sowie eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten. Ein wichtiger Teil des Reviews beschäftigt sich mit der Klassifikation verschiedener Fastenformen und restriktiver Ernährungsstrategien. Der Review gibt einen Überblick über die neuesten internationalen Publikationen sowie über ältere Publikationen, z.B. aus...

forsa-Umfrage: Mit Kahlschlag bei Kliniken wären Pandemien nicht zu bewältigen / Wohnortnahes Krankenhaus ist 93 Prozent der Bürger wichtig

Berlin (ots) - 74 Prozent der Bürger glauben nicht, dass Deutschland Pandemien wie die Corona-Pandemie mit deutlich weniger, dafür jeweils größeren Krankenhäusern hätte bewältigen können. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands (kkvd). Eine solche drastische Reduzierung der Krankenhausstandorte in Deutschland wird von einigen Wissenschaftlern gefordert. Gleichzeitig ist 93 Prozent der Befragten ein wohnortnahes Krankenhaus sehr wichtig (62 Prozent) oder wichtig (31 Prozent). Corona: Dezentrales Netz an Kliniken war Erfolgsfaktor Bernadette Rümmelin, Geschäftsführerin des kkvd: "Angesichts der Erfahrung aus der Corona-Pandemie ist die Zeit für Debatten über einen Kahlschlag in der Krankenlandschaft nun wirklich überholt. Das dezentrale, flächendeckende Netz an Kliniken war ein wichtiger Erfolgsfaktor bei der Corona-Bekämpfung. Mit einem Kahlschlag in der Krankenhauslandschaft wären Pandemien künftig nicht mehr zu bewältigen. Das ist auch das Urteil von knapp drei Viertel der Bevölkerung." Mit der Hälfte der Kliniken wäre Pandemie nicht zu bewältigen Die Meinungsforscher fragten, ob Deutschland den Ausbruch der Corona-Pandemie mit etwa der Hälfte, dafür aber jeweils größeren Krankenhäusern hätte bewältigen können. Nur 19 Prozent der Befragten antworten mit Ja. 74 Prozent antworten Nein, durch eine solch drastische Reduzierung würde das Gesundheitssystem vor größere Probleme gestellt. Mit jeweils 78 Prozent wird diese Meinung von den 18 bis 29-Jährigen und den 50 bis 59-Jährigen besonders deutlich vertreten. Reformen an regionalem Versorgungsbedarf ausrichten Rümmelin weiter: "Die Krankenhäuser sind eine wichtige Säule der regionalen Daseinsvorsorge in unserem Land. Sie garantieren eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung der Bevölkerung auf hohem Qualitätsniveau und sind flächendeckend nah erreichbar. Dies gilt auch für die Notfallversorgung. Reformen der Krankenhausversorgungsstruktur und -finanzierung sind nötig. Das ist keine Frage. Und dies...

Bau des neuen Ronald McDonald Hauses startet

Jena (ots) - Damit auch künftig Familien schwer kranker Kinder zusammenbleiben können, startete der Bau des Ronald McDonald Hauses am neuen Standort des Universitätsklinikums in Jena-Lobeda mit einem Spatenstich. Das Ronald McDonald Haus Jena ist eines von 22 Elternhäusern der McDonald's Kinderhilfe Stiftung deutschlandweit. Darin finden Familien ein Zuhause auf Zeit, während ihre schwer kranken Kinder in der Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Jena (UKJ) behandelt werden. Damit ab 2021 rund 175 Familien jährlich in das Haus mit 11 Apartments einziehen können, wurde nun die Baustelle >Am Klinikum 8In Jena sind die kleinen Patienten durch das UKJ bestens versorgt. Mit dem ergänzenden Angebot der McDonald's Kinderhilfe werden Familien erreicht, die weit außerhalb des Jenaer Stadtgebietes leben und damit nicht täglich zum kranken Kind pendeln müssenAls Stiftung unterstützen wir seit 33 Jahren Familien schwer kranker Kinder und erleben täglich, dass die Nähe der Familie hilft. In den künftigen Apartments können bis zu vier Personen wohnen, so dass neben den Eltern auch Geschwisterkinder in der Nähe des kranken Kindes sein könnenWir freuen uns, dass nach dem Umzug der klinischen Disziplinen nach Jena-Lobeda nun auch das Ronald McDonald Haus nachziehtDirekt auf dem Klinikgelände und nur 100 Meter von der Kinderklinik des UKJ gelegen, können Eltern jederzeit beim kranken Kind sein und finden gleichzeitig einen Rückzugsort, um sich zu erholen und Kraft zu tanken.< Demnächst rollen die Bagger an. Nach einer 14-monatigen Bauzeit ist die Eröffnung des neuen Ronald McDonald Hauses im Herbst 2021 geplant. Über das Ronald McDonald Haus Jena Seit 1992 ist das Ronald McDonald Haus Jena ein Zuhause auf Zeit für Familien, deren schwer kranke Kinder in der Klinik...

SARS-CoV-2-Pandemie: Einmalige BMG-ADKA Entlastungsaktion Midazolam i.v. erfolgreich umgesetzt – Krankenhausapotheker unterstützen die sichere Arzneimittelversorgung in der Intensivmedizin

Berlin (ots) - Aufgrund der herrschenden Corona-Pandemie kann es bei weiteren Infektionswellen im Verlauf des Jahres oder infolge von "Hotspot" Ereignissen - wie jüngst in Gütersloh - zu schwersten beatmungspflichtigen Krankheitsverläufen in Verbindung mit COVID-19 kommen. Daher muss im schlechtesten Fall auch weiterhin von einem deutlich erhöhten Versorgungsbedarf für eine Vielzahl von Medikamenten, die in der Intensivmedizin zum Einsatz kommen, ausgegangen werden. Viele intensivmedizinisch eingesetzte Präparate sind nach dem Beginn der Pandemie seit März 2020 in der Bundesrepublik Deutschland aber auch in Europa von Lieferengpässen und zum Teil auch Versorgungsengpässen bedroht. Die Gründe dafür sind vielfältig: Sie liegen in erhöhten weltweiten Bedarfen verbunden mit der Verknappung von Pharmawirkstoffen auf dem Weltmarkt aber auch in gestörten globalen "supply-chains" und Pharmaproduktionsprozessen, die durch die pandemischen Ereignisse bedingt sind. Eine Task Force des Bundesinstituts für Arzneimittel (BfArM) zur Sicherstellung der Arzneimittel-Versorgung in der Intensivmedizin stellte insbesondere für die Wirkstoffe Propofol, Noradrenalin und Midazolam eine akut schwierige Liefersituation fest. Während die pharmazeutische Industrie für Propofol und Noradrenalin offensichtlich kurzfristige Produktionserhöhungen umsetzen kann, ist die aktuelle Lage für Midazolam zur intravenösen Applikation bei einem geschätzten 1,6 fach höheren Gesamt-Bedarf (im Vergleich zum Vorjahr, bei einem "Worst Case" Szenario), derzeit sehr angespannt. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker e.V. (ADKA) seine aktive und kurzfristige Hilfe angeboten, indem er gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine konzertierte BMG-ADKA Entlastungsaktion zur Herstellung von Midazolam i.v. anwendungsfertigen Parenteralia-Lösungen für den Einsatz in der Beatmungstherapie auf deutschen Intensivstationen zentral koordiniert. Ziel dieser einmaligen Entlastungs-Aktion ist es, die dezentrale Herstellung und bedarfsorientierte Abgabe von Midazolam i.v. durch ein Netzwerk von zwölf deutschen Schwerpunkt-Herstellungs-Krankenhausapotheken vorzunehmen, um auch...

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