StartSchlagworteMuseen

Tag: Museen

Die Kunsthalle von ZDFkultur bleibt geöffnet und präsentiert: Beethoven

Mainz (ots) - "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum", bemerkte Friedrich Nietzsche 1889 in seinem Buch "Götzen-Dämmerung". Einer, dessen Leben ohne Musik schier unvorstellbar ist, war Ludwig van Beethoven (1770-1827). ZDFkultur holt den genialen Musiker und Komponisten in die Gegenwart: Die Ausstellung "BEETHOVEN. Welt.Bürger.Musik", die ZDFkultur gemeinsam mit der Bundeskunsthalle in Bonn in der "Digitalen Kunsthalle" ausrichtet, gibt einen lebendigen Einblick in das Wesen und Wirken Ludwig van Beethovens, in sein Umfeld und natürlich in seine Musik: https://digitalekunsthalle.zdf.de.Während Ausstellungshäuser aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus vorläufig schließen müssen, lädt die "Digitale Kunsthalle" weiterhin zum Besuch ein. Mit der Beethoven-Schau ist erstmals eine Ausstellung mit einem Audioguide versehen. Die Texte spricht der vielfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspieler Devid Striesow. Die digitale Schau ist bis zu Beethovens 250. Geburtstag am 17. Dezember 2020 zu sehen, rund acht Monate über die lineare (derzeit geschlossene) Ausstellung in Bonn hinaus. Sie ist in fünf virtuelle Räume untergliedert, die sich in chronologischer Folge je einem Thema widmen.Der erste Raum bringt den Besucherinnen und Besuchern der "Digitalen Kunsthalle" die Bonner Jugendjahre näher, in denen Beethoven schon früh sein außergewöhnliches Talent bewies. Bereits als 14-Jähriger erhielt er eine Anstellung als Hoforganist des Kurfürsten Maximilian Franz, der ihn förderte und 1792 zum Studium nach Wien schickte. Ausgestellt sind in diesem ersten Raum unter anderem frühe Kompositionen und ein Notizbuch des jungen Virtuosen sowie typische Kleidungsstücke aus der Zeit des Rokoko.Aus dem Studienaufenthalt in Wien wurde ein dauerhafter Aufenthalt. Der zweite Ausstellungsraum vermittelt einen facettenreichen Eindruck von der damaligen Musikszene und von Beethovens ersten Jahren in der Metropole. Neben seinem Studium feierte er große...

Hugo Canoilas erhält den Kapsch Contemporary Art Prize 2020

Wien (ots) - Der Preis zur Förderung junger Künstler_innen wird jährlich von der Kapsch Group gemeinsam mit dem mumok ausgelobtHugo Canoilas ist der 5. Preisträger des Kapsch Contemporary Art Prize, einer Auszeichnung zur Förderung junger Künstler_innen mit Lebensmittelpunkt in Österreich. Der 2016 erstmals von der Kapsch Group gemeinsam mit dem mumok ausgelobte Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Neben dem Preisgeld erhält der Künstler eine Einzelausstellung im mumok (6. November 2020 - 7. Februar 2021), die von einer Publikation begleitet wird. Zusätzlich wird von der Kapsch Group eine Arbeit oder ein Werkblock des Künstlers für die mumok Sammlung angekauft.Die Jurybegründung"Aus den zahlreichen Einreichungen, die sich durch eine hohe Qualität auszeichneten, hat sich die Jury einstimmig für Hugo Canoilas als Preisträger des Kapsch Contemporary Art Prize 2020 entschieden. Hugo Canoilas' Schaffen wirkt energetisierend: In seinen Händen blühen alte Bildtechniken zu neuem Leben auf, abgelegte Kunstsprachen werden durch Reenactments gerettet, Räume werden zu Bühnen und beginnen zu atmen. Seine ungewöhnlichen Installationen und Bilder, Videos und Performances sind durchgängig von einer gelassenen Opulenz, aber keiner stilistischen Festlegung geprägt. Canoilas' Dinge sind im Fluss.Zugleich verbindet er unnachahmlich Menschen miteinander: Der Wiener Ausstellungsraum Guimarães, der von ihm mitbetrieben wird, ist ein wichtiger Umschlagplatz der jungen Kunstszene und der Durchreisenden", begründet die Jury ihre Entscheidung.Das AuswahlprozedereJährlich wird eine Gruppe von Kunstexpert_innen gebeten, jeweils drei Künstler_innen für den Kapsch Contemporary Art Prize zu nominieren. Die Expert_innengruppe 2020 setzte sich aus Anne Faucheret, Kuratorin, Kunsthalle Wien, Cosima Rainer, Leitung Kunstsammlung und Archiv, Universität für angewandte Kunst Wien, sowie Thomas D. Trummer, Direktor Kunsthaus Bregenz zusammen.Eine Jury, bestehend aus Brigitte Huck, Kunsthistorikerin, Kuratorin, Kunstkritikerin, Susanne Titz,...

Leopold Museum präsentiert Pragansicht von Kokoschka als neue Dauerleihgabe

Wien (ots) - DAS MEISTERWERK ERGÄNZT DIE OSKAR KOKOSCHKA-PRÄSENTATION IM RAHMEN DER WIEN 1900-AUSSTELLUNGMit Prag - Blick vom Garten des Kreuzherrenkonvents bereichert ein weiteres Meisterwerk Oskar Kokoschkas die permanente Wien 1900-Ausstellung des Leopold Museum. Das Ölgemälde setzt ab 22. Jänner als unbefristete Dauerleihgabe einen wichtigen Akzent in der weltweit umfassendsten musealen Kokoschka-Dauerpräsentation.Die wertvolle Leihgabe aus einer internationalen Privatsammlung wurde gestern in Anwesenheit i. E. der Botschafterin der Tschechischen Republik Ivana ?ervenková von Vladimír Lekes, Direktor und Kurator des Prager Adolf Loos Apartment (ALAG), dem Leopold Museum übergeben. Direktor Hans-Peter Wipplinger und Vorstandsmitglied Agnes Husslein-Arco nahmen die bedeutende Stadtlandschaft persönlich entgegen."Die Stadtansicht Prag - Blick vom Garten des Kreuzherrenkonvents ist die wohl bedeutendste Pragdarstellung Oskar Kokoschkas. Das Leopold Museum widmet dem künstlerischen Schaffen des Expressionisten im Rahmen der Wien-1900-Präsentation breiten Raum. Mit der 1925 gemalten Ansicht von Amsterdam, dem Blick auf Wien vom Schloss Wilhelminenberg (1931) sowie dem in Dresden entstandenen Selbstbildnis an der Staffelei mit dem Blick durch das Atelierfenster auf die Stadt an der Elbe, kann das Leopold Museum mit der Prag-Vedute nun die Bandbreite der Präsentation der Stadtlandschaften Kokoschkas wesentlich ergänzen. Mit den Oskar Kokoschka gewidmeten Räumen und den Präsentationen der weltgrößten Sammlungen von Egon Schiele und Richard Gerstl bietet das Leopold Museum einen einzigartigen Überblick über den Facettenreichtum des österreichischen Expressionismus." (Hans-Peter Wipplinger)Der erklärte Pazifist Oskar Kokoschka hatte 1934 das autoritär regierte Österreich verlassen. In Prag, wo auch seine Schwester Berta lebte, fand er eine zweite Heimat, wenn auch nur für vier Jahre. Hier entstanden nicht nur die Pragansichten, sondern auch ein Porträt des tschechoslowakischen Präsidenten Tomás Garrigue Masaryk. 1938 musste der von den Nationalsozialisten...

Latest Articles