Führung im Tramplandschaft: Was wir von Donald Trumps Methoden lernen können

Jeffrey Sonnenfeld gibt in seinem Buch spannende Einblicke in Trumps Taktiken und Verhandlungsstrategien. Sein Ansatz unterstützt Führungskräfte in der Navigation durch unvorhersehbare politische Situationen.

„Die 10 Gebote des Donald Trump“ erklären das feste Muster hinter den Machtspielen – und wie damit umzugehen ist

Der Leadership-Experte und Yale-Professor Jeffrey Sonnenfeld analysiert die stets gleichbleibenden, berechenbaren Strategien des amtierenden US-Präsidenten und zeigt, warum dieser gegen alle Widerstände oft bekommt, was er will. Auf Basis seiner jahrzehntelangen Erfahrung als politischer Berater und seiner persönlichen Beziehung entschlüsselt Sonnenfeld Trumps „Playbook der Macht“ und gibt wichtige Hinweise für den richtigen und zielführenden Umgang mit dem folgenschweren Politiker.

Unersetzliche und wegweisende Analyse
„Die 10 Gebote des Donald Trump beschreibt in einzigartiger und intellektuell eindrucksvoller Weise das persönliche Betriebssystem eines Mannes, der die Weltpolitik seit einigen Jahren wie kaum ein anderer prägt“, schreibt Dr. Klaus Kleinfeld, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Siemens AG sowie Chairman und CEO des amerikanischen Industriekonzerns Alcoa/Arconic in seinem Vorwort zur deutschsprachigen Ausgabe. Dabei mache die einzigartige Kombination aus persönlichen Begegnungen und intellektueller Unabhängigkeit Sonnenfelds Analyse so unersetzlich.
Dessen erste Begegnung mit Trump reicht in die frühen 2000er-Jahre zurück, als er die TV-Show The Apprentice als abschreckendes Beispiel für Unternehmensführung kritisierte. Trump reagierte mit der für ihn schon damals typischen Mischung aus Beleidigung und Schmeichelei, doch begann eine freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden, die bis zu Trumps Wechsel in die Politik andauerte. In seinem Buch möchte Sonnenfeld zeigen, „was ich seitdem über Trump gelernt habe“. Denn man müsse die Logik hinter dem scheinbar chaotischen Verhalten verstehen, um angemessen zu agieren, statt nur zu reagieren.

Feinde und Freunde – Führung im Fluss
Es sei kein Zufall, dass Trump eine Faszination für autoritäre Führungspersönlichkeiten hegt, wie es sein Umgang mit Putin, Orbán, Xi Jinping, Kim Jong-un und anderen Vertretern dieser Sorte belegt. Für Trump repräsentierten sie eine idealisierte, wenn auch überzogene Version seiner perfekten Welt, in der alle unterwürfig auf Abruf zur Verfügung stehen – wie einige Staatschefs selbst am eigenen Leib erfahren mussten. Gerade wenn man denkt, man sei mit Trump befreundet, man sei doch respektvoll gewesen und in seiner Kumpelhaftigkeit sei er einem durchaus zugänglich erschienen, dann täusche man sich, denn für Trump sei die Grenze zwischen Freund, Feind und Gegenspieler außergewöhnlich fluide, um nicht zu sagen, inexistent. Dies zeige sich besonders deutlich an seinem komplexen Umgang mit den Medien.
Trump benötige Gegner, ständig und pausenlos, denn ohne sie funktioniere sein Spiel nicht. In seiner Welt, so Sonnenfeld, braucht es immer jemandem, dem man die Schuld an den großen Fragen dieser Welt in die Schuhe schieben kann. Und selbst wenn er mit seiner Taktik nicht durchkommt: Er finde immer schnell einen nächsten Scheingegner, vergesse den letzten und werde zur Not auch diesen später zu manipulieren versuchen.

Recht als Waffe – Deals statt Einigung
Trump hat ein paar Tricks, die er immer wieder aus dem Ärmel zieht, um sich den maximalen Vorteil zu sichern, stellt Sonnenfeld fest. Neben der Eröffnung von Verhandlungen mit einem „Schlag mitten ins Gesicht“ oder dem Beziehen der Maximalposition sei eine der bevorzugten Verhandlungstaktiken Trumps, verfahrene Situationen durch die bloße Behauptung wieder in Gang zu bringen, es sei ein Deal geschlossen worden, den es noch gar nicht gibt.
Ein weiteres Beispiel sei sein beispielloser Missbrauch des Rechts als Waffe, um Gegner so lange zu verfolgen, bis sie am Ende um eine Lösung betteln, wie schlecht die Bedingungen auch sein mögen. Das Rechtssystem sei für ihn dabei nur eine weitere Institution, die es von innen heraus zu zersetzen gilt.
Präventiv mache Trump gern dem Gegenüber das zum Vorwurf, was jener ihm vorhält. Diese Projektion dient ihm nach Sonnenfelds Analyse insofern als wirksame Verhandlungstaktik, da sie ihm erlaubt, das Narrativ zu verwirren, die Beweislage zu trüben und die Gegner in die Defensive zu zwingen, bevor sie begriffen haben, um was es eigentlich geht. Mit einem fast übernatürlichen Gespür für Schwächen schieße er sich auf seine Gegner ein – und untergrabe systematisch jedes Machtzentrum, das er nicht selbst kontrolliert.

Prof. Jeffrey Sonnenfeld, Ph. D. / Steven Tian
Die 10 Gebote des Donald Trump
Wie er bekommt, was er will: Die Führungsstrategien des US-Präsidenten
Mankau Verlag, 1. Aufl. November 2026
Klappenbroschur, 13,5 × 21,5 cm, 286 Seiten
ISBN 978-3-86374-824-1
24,90 € (D) / 25,60 € (A)

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Kurzzusammenfassung

Das Buch „Die 10 Gebote des Donald Trump“ entschlüsselt die Macht- und Verhandlungsstrategien des US-Präsidenten Donald Trump. Yale-Professor Jeffrey Sonnenfeld und Steven Tian analysieren wiederkehrende Verhaltensmuster, politische Machtspiele und den strategischen Umgang mit Verbündeten und Gegnern. Anhand persönlicher Erfahrungen und konkreter Beispiele zeigen die Autoren, welche Logik hinter Trumps oft unberechenbar wirkenden Entscheidungen steckt. Das Buch bietet Einblicke für Politik, Wirtschaft und alle, die Trumps Führungsstil besser verstehen und einschätzen möchten.

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Originalinhalt von Mankau Verlag GmbH, veröffentlicht unter dem Titel „Das Handbuch für alle, die Amerikas unberechenbarsten Präsidenten verstehen wollen (oder müssen)„, übermittelt durch Prnews24.com

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