StartSchlagworteAbfall

Tag: Abfall

Zwei „plan b“-Dokus im ZDF über neue Ideen für weniger Müll

Mainz (ots) - Erst geht es darum, wie sich in die Jahre gekommene Alltagsgegenstände mit Kreativität und Know-how weiterverwenden lassen, dann folgen neue Ideen, um Abfallprodukte weiterzuverarbeiten: "plan b" blickt im ZDF am Samstag, 4. Juli 2020, 17.35 Uhr, auf "Schätze aus dem Abfall - Ideen gegen das Wegwerfen". Drei Wochen später, am Samstag, 25. Juli 2020, 17.35 Uhr, folgt bei "plan b" die thematische Ergänzung: "Verwenden statt verschwenden - Ideen gegen den Abfall". Wie manche Besitztümer, kurz bevor sie als Müll zum Recyclinghof gegeben werden, einem neuen Nutzen zugeführt werden können, beleuchtet die "plan b"-Doku "Schätze aus dem Abfall - Ideen gegen das Wegwerfen" anhand von Do-it-yourself-Workshops und nachhaltig agierenden Unternehmen. So bietet André Wolf, Tischler in Schleswig-Holstein, Kurse an, in denen ausrangierte Schultische zu Skateboards, kaputte Fahrradschläuche zu Gartenstühlen und Korken zu Memoboards werden. Ein Drittel der weltweit entsorgten Kleidung wird nach Afrika verkauft - vieles davon ist noch tragbar. Der französische Designer Amah Ayivi hat daraus ein Geschäft gemacht: Im westafrikanischen Togo sucht er in den Textil-Bergen nach Vintage-Teilen. Die lässt er vor Ort von einem Schneider aufarbeiten und bringt sie wieder nach Europa. In einer Pariser Boutique verkauft er sie als Designer-Mode. In der Werkstatt der "Upcycling-Börse" in Hannover wurden seit dem Corona-Lockdown alle Kurse abgesagt. Doch Tüftler Gert Schmidt will Kulturschaffende und Beratungsstellen unterstützen, die gar nicht oder nur eingeschränkt arbeiten können. Da in diesen Bereichen die Kommunikation durch das Tragen eines Mundschutzes erschwert wird, stellt er mit einer Spritzgussmaschine und einen "Kunststoffschredder" Gesichtsschilder aus Altplastik her. Die "plan b"-Doku "Verwenden statt verschwenden - Neue Ideen für den Abfall" zeigt unter anderem, wie...

Mission Possible: Umweltpreisträger und TV-Star machen gemeinsame Sache / Reinhard Schneider und Hannes Jaenicke gehen mit spektakulären Viralspots gegen Greenwashing und Plastiklobbyisten vor

Mainz (ots) - Mit satirischen Spots viral gehen oder auf provokant-humorvolle Art und Weise den Dialog mit Konzernriesen suchen - bei der Zusammenarbeit zwischen dem Reinigungsmittelunternehmen Werner & Mertz und Umweltaktivist Hannes Jaenicke gehören aufsehenerregende Aktionen zum Tagesgeschäft. Dabei scheuen weder der Inhaber des Unternehmens, Reinhard Schneider, noch der berühmte Schauspieler den Konflikt mit Wettbewerbern oder der Politik. Dass hinter all den witzigen und originellen Konfrontationen aber immer ein ernstes Thema steckt, nämlich Umwelt- und Klimaschutz, das betonen sie jetzt in ihrem neuen gemeinsamen Film, der heute veröffentlicht wurde und wie die vorherigen Viralspots aus der kreativen Feder von Hannes Jaenicke und der Produktionsfirma Tango Film stammt. Eine Mischung aus Making-of und Behind the Scenes Der knapp fünfminütige Kampagnenfilm zeigt ein Best-of der bisherigen Zusammenarbeit: Angefangen bei medienwirksamen Bannern mit der Aufschrift "Wir müssen reden" am Himmel über der Zentrale eines großen Wettbewerbers, über Rechtsstreitigkeiten rund um die Themen Umwelt-Engagement und Wettbewerbsrecht bis hin zu den witzigen Internetclips mit Hannes Jaenicke. Allein der letzte Spot mit Jaenicke in der Rolle des Lobbyisten Dr. Christian Leugner erzielte bislang acht Millionen Klicks, ein riesiger Erfolg! Doch der neue Film geht noch weiter und lässt die beiden Hauptakteure Schneider und Jaenicke ausführlich zu den Hintergründen zu Wort kommen. Denn mit all seinen pointierten Aktionen möchte das Duo ein wichtiges Thema voranbringen: Mehr Klima- und Umweltschutz durch den Einsatz kreislauffähiger Kunststoffverpackungen aus Altplastik. Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz stehen im Fokus Bereits 2012 hat Werner & Mertz zusammen mit Kooperationspartnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette die "Recyclat-Initiative" ins Leben gerufen, die sich dafür einsetzt, dass Plastik nach der Verwendung erneut hochwertig aufbereitet und wiederverwendet wird und...

Sieben Millionen Pflanzenstecker und 20 Tonnen Kunststoff eingespart

Köln (ots) - Die grünste Abteilung im Baumarkt bringt doch oftmals große Mengen Kunststoffmüll mit sich. Bereits seit 2011 arbeitet toom sukzessive daran, Verpackungen zu vermeiden, zu verringern oder zu verbessern. In diesem Jahr verzichtet toom auf rund 7 Millionen Etiketten in den Pflanztöpfen der toom Eigenmarke. So verzichtet toom bei fast allen Pflanzen im Beet- und Balkonbereich der toom Eigenmarke, mit einem Topf von 10,5 cm sowie 11 cm Durchmesser, auf die bisher obligatorischen Pflanzenstecker. Dadurch spart toom in diesem Jahr sieben Millionen Plastikstecker. Dies entspricht rund 20 Tonnen Kunststoff-Material, das somit nicht in Umlauf kommt. "Das Motto 'vermeiden, verringern, verbessern' verfolgen wir bei toom konsequent beim Thema Verpackungen", erklärt Dominique Rotondi, Geschäftsführer Einkauf und Logistik sowie für das Nachhaltigkeitsengagement zuständig. "Dabei geht es darum, stetig zu überprüfen, was besser gemacht werden kann und dann auch eine Entscheidung zugunsten einer nachhaltigeren Alternative zu fällen", konstatiert Rotondi. REWE Group-Leitlinie für nachhaltigere Verpackungen Die REWE Group hat ihre erste Leitlinie für umweltfreundlichere Verpackungen veröffentlicht. Darin verpflichtet sich der Konzern dazu, sämtliche Eigenmarken-Verkaufsverpackungen sowie Serviceverpackungen bei REWE, PENNY und toom Baumarkt bis Ende 2030 hinsichtlich ihrer Umweltfreundlichkeit zu optimieren. Bis heute wurden schon mehr als 1.000 Artikel überarbeitet. Mit den bereits umgesetzten Veränderungen sparen allein REWE und PENNY aktuell pro Jahr rund 7.000 Tonnen an Kunststoff ein. Als Wegbereiter der Branche erzielte die REWE Group den größten Effekt durch die Auslistung der Plastiktüten in allen Märkten ab 2016. Mehr Informationen zu toom finden Sie unter http://www.toom.de sowie unter https://www.rewe-group.com/de/nachhaltigkeit/gruene-produkte/leitlinien Über toom: Mit mehr als 330 Märkten im Portfolio (toom Baumarkt, B1 Discount Baumarkt und Klee Gartenfachmarkt), 15.500 Beschäftigten und einem Bruttoumsatz von 2,7...

Studie von Smurfit Kappa: Bewusster Konsum zwingt Unternehmen zu noch mehr Nachhaltigkeit

Hamburg (ots) - Eine neue Studie zeigt, dass Nachhaltigkeit ein Schlüsseltreiber für Unternehmen ist. Die " Balancing Sustainability and Profitability Study (https://www.smurfitkappa.com/de/sustainability-survey) " wurde unter 200 Führungskräften und 1500 Verbrauchern in Großbritannien noch vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie durchgeführt. Die Studie zeigt, dass gestiegenes bewusstes Konsumentenverhalten Unternehmen antreibt, Nachhaltigkeit transparent in den Geschäftsbetrieb zu integrieren. Angesichts der wachsenden Nachfrage einer neuen Generation von Verbrauchern nach mehr Transparenz im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens belegt die Studie aber auch, dass zwei Drittel der Unternehmen Schwierigkeiten haben, die Auswirkungen ihrer Nachhaltigkeitsstrategien messbar zu machen. Die Studie wurde von dem führenden Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe Smurfit Kappa beauftragt und mit der Financial Times durchgeführt. Dabei wurden die Ansichten der Wirtschaft und der Verbraucher bezüglich Nachhaltigkeit untersucht und ausgewertet wie sich beide Gruppen anpassen, um eine nachhaltigere Zukunft zu realisieren. 61 % der Verbraucher erwarten, dass Marken klare Nachhaltigkeitspraktiken verfolgen Die neue Umfrage hat ergeben, dass 61 % der Verbraucher erwarten, dass die Marken, die sie kaufen, klare Nachhaltigkeitspraktiken vorweisen können. Während 65 % der Verbraucher sagen, dass der Preis nach wie vor ein entscheidender Faktor für ihre Kaufentscheidung ist, gaben in den vergangenen sechs Monaten mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sie ein Produkt speziell deshalb gekauft haben, weil es eine wiederverwendbare oder biologisch abbaubare Verpackung hatte. 56 % haben zudem mehr für ein Produkt bezahlt, das nachhaltig beschafft wurde.Boris Maschmann, Geschäftsführer von Smurfit Kappa in Deutschland: "Die Verbraucher treiben den Nachhaltigkeitstrend immer mehr an. Wir gehen davon aus, dass dies nach der Covid-19-Pandemie so bleiben wird." Die treibende Kraft des bewussten Konsumverhaltens wird durch die Studie bestätigt, denn...

Wellpappe statt Plastik / Einer aktuellen Studie zufolge könnten bis zu 21 Prozent des Verpackungskunststoffs durch recyclingfähige Wellpappe ersetzt werden

Darmstadt (ots) - Weniger Plastikverpackungen - dieses Ziel verfolgen längst fast alle Konsumgüter- und Handelsunternehmen im Rahmen ihrer jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien. Hintergrund ist das wachsende Bewusstsein, dass Kunststoffe anhaltende Umweltschäden, insbesondere in Gewässern, verursachen. Der Einsatz fossiler Rohstoffe bei der Herstellung und das bislang unzureichende Recycling sorgen zudem für eine schlechte Klimabilanz. Dabei ist weniger Plastik bei Verpackungen möglich, sofern Handel und Industrie mehr auf faserbasierte Materialien wie Wellpappe setzen würden. Einer Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) (https://www.wellpappen-industr ie.de/verband/publikationen/studie-kunststoffsubstitution.html) zufolge lassen sich 21 Prozent aller Plastikverpackungen im deutschsprachigen Raum durch Lösungen aus Wellpappe ersetzen. Dieses Material bietet sich in vielen Fällen als nachhaltige Alternative an, denn es wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und in Deutschland fast vollständig recycelt. Beträchtliches Einsparpotenzial Wie die GVM in der Untersuchung ermittelt hat, lassen sich durch konsequente Verpackungsumstellung bis zu 825.057 Tonnen Kunststoff pro Jahr einsparen. "Das Substitutionspotenzial von Plastik durch Wellpappe ist im Verpackungsbereich beträchtlich", sagt Kurt Schüler, Geschäftsführender Gesellschafter der GVM. "Nach dem heutigen Stand der Technik können in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Fünftel aller Kunststoffverpackungen durch Wellpappe ersetzt werden." In den einzelnen Sortimentsbereichen des Handels ist das Substitutionspotenzial Schüler zufolge allerdings unterschiedlich groß. Im stetig wachsenden E-Commerce beispielsweise könnten drei Viertel des für Verpackungszwecke eingesetzten Plastiks nachhaltigeren Alternativen weichen. Das gilt insbesondere für die Innenverpackungen. Denn um die versendete Ware beim Transport gegen Schäden zu schützen, kommen häufig noch Schaumstoffe oder Luftpolsterfolien zum Einsatz. Als Alternativen dafür gibt es am Markt Polsterelemente oder Füllmaterial aus Wellpappe mit hervorragenden Schutzeigenschaften. Teilweiser Ersatz Bei Lebensmittelverpackungen sind 14 Prozent der Kunststoffhüllen durch Wellpappe ersetzbar. Dabei bieten einzelne Produktsegmente besonders vielversprechende Perspektiven für den...

Nachhaltigkeit trifft auf zuverlässige Reinigung: Cillit Bang lanciert Kraftreiniger-Reihe mit Wirkstoffen natürlichen Ursprungs

Heidelberg (ots) - Im Mai 2020 führt Cillit Bang sein Eco-zertifiziertes Trio für die nachhaltige Reinigung von Küche, Bad & WC ein. Unter dem Motto "natürlich kraftvoll" setzt die Marke auf eine biologisch abbaubare Formel sowie recyclebare Verpackungen aus Rezyklat und transparenter Kommunikation über die Wirkung der Inhaltsstoffe. Nachhaltigkeit ohne Kompromisse Das Umweltbewusstsein in Deutschland steigt und damit auch die Anforderungen an Produkte- auch oder insbesondere im Reinigungssegment. Eine Studie, die im Auftrag von Reckitt Benckiser vom internationalen Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführt wurde, bestätigt das wachsende Bedürfnis nach umweltfreundlichen Reinigern. Mit den neuen Kraftreinigern bietet Cillit Bang den Verbrauchern eine Auswahl an nachhaltigen Alternativen: biologisch abbaubar und mit Wirkstoffen, die zu 100 Prozent natürlichen Ursprungs sind. Hinzu bieten die neuen Reinigungsformeln eine kraftvolle Leistung und gehen somit auf keinen Kompromiss zwischen Nachhaltigkeit und einer effizienten Reinigungsleistung ein. Kraftreiniger Küche Für eine strahlende Küche und nachhaltig gereinigte Oberflächen, setzt Cillit Bang auf konzentriertes Backsoda. Das Mineral verfügt über fettschneidende Eigenschaften und bekämpft neben Fett auch Eingebranntes, hartnäckige Flecken sowie lästige Gerüche. Kraftreiniger Bad Zitronensäure ist ein bekanntes Hausmittel und eignet sich ideal für die Entfernung von Kalkrückständen. Die konzentrierte Zitronensäure im neuen Badreiniger sorgt für ein glänzendes Ergebnis ganz ohne Rost, Schmutz, Kalk und eingetrocknete Seifenflecken. Diese neue Formel überzeugt auch im Konsumententest: 96% der insgesamt 893 Tester würden den Badreiniger weiterempfehlen*. WC Reiniger Gel Auch das neue WC Reiniger Gel mit mineralbasierter Formel aus weißem Essig und Zitronensäure entfernt effektiv Kalk und Schmutz für eine hygienisch saubere Toilette mit frischem Eukalyptus-Duft. Die neue Produktreihe von Cillit Bang ist seit Mai 2020 in Drogeriemärkten sowie im Lebensmitteleinzelhandel und online zum Preis von 2,49 Euro...

Unberechenbar? Wenn Akkus und Batterien zur Gefahr werden

Leipzig (ots) - "Exakt - Die Story" geht Brandursachen auf den Grund und zeigt die Herausforderungen beim sicheren Recycling - am Mittwoch, 24. Juni, 20.45 Uhr im MDR-Fernsehen und ein Jahr in der ARD-Mediathek. Die Bürger im sächsischen Schönfels sind sauer. In der Nähe eines Wohngebietes soll eine Recyclingfabrik für Lithium-Ionen Akkus entstehen. Die Anwohner haben Angst um ihre Gesundheit und gründen die Bürgerinitiative "Pro Initiative Schönfels". "Eigentlich dachten die Anwohner, es entsteht dort ein Gewerbegebiet, hofften auf neue Arbeitsplätze in der Region. Doch nun haben sie Angst um ihre Gesundheit", sagt Rechtsanwalt Christoph Naumann. Er vertritt die Schönfelser Bürgerinitiative. Zusammen mit einem Sachverständigen stufen sie den Betrieb als "sehr gefährlich" ein. Insbesondere durch Brände und auslaufende Säuren bestehe hier Gefahr für die Gesundheit. Dass dies nicht unbegründet ist, zeigt ein Beispiel im bayerischen Wörth vom vergangenen Sommer: 14 Feuerwehren mit 400 Feuerwehrmännern waren im Einsatz, um den Großbrand in der Recycling-Fabrik Koslow unter Kontrolle zu bekommen. Für Werksleiter Michael Kanngießer ist das nicht der erste Brand. "Das kommt davon, wenn Menschen Batterien und Akkus einfach in den normalen Hausmüll werfen - wir kämpfen dann mit Bränden." Doch nicht nur in Recyclingfabriken brennt es häufiger. Auch im Alltag kommt es immer wieder vor: E-Scooter, Laptops, E-Zigaretten, Handys - sie alle haben Akkus, die Feuer fangen oder explodieren können. Ursache ist dabei oft eine falsche Handhabung beim Laden. Auch Akkus von E-Bikes und Elektroautos können sich entzünden. E-Mobilität ist die Zukunft. Bei Volkswagen rollt in Zwickau der ID3 vom Band. Die Akkus werden im niedersächsischen Braunschweig hergestellt und dann in Sachsen in das Auto eingebaut. "Man kann nicht einfach...

Wie wirkt sich Mikroplastik auf Lebewesen aus? / Abschluss des EU-Forschungsprojekts „MikroPlastiCarrier“

Altenberge (ots) - Mikroplastik befindet sich nahezu überall in unserer Umwelt, so viel wissen wir. Auf welchen Wegen gelangt es aber dorthin? Woraus setzen sich die kleinen Partikel zusammen? Und welche Gefahr geht davon für Mensch und Tier aus? Das wollten die Partner des EU-Forschungsprojektes "MikroPlastiCarrier" ganz genau wissen und spürten in drei intensiven Forschungsjahren den Antworten nach. Das gemeinsame Projekt des internationalen Analytik-, Prüf- und Beratungsunternehmens WESSLING, der Quantum Analysis GmbH, des Biomedizinischen Technologiezentrums (BMTZ) der Universität Münster und der TASCON GmbH, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wurde, ist nun zum Abschluss gekommen. Die Ergebnisse ermöglichen eine genaue Beschreibung und Charakterisierung von Mikroplastikpartikeln mit neuen Analysetechniken. "Uns ist es unter anderem gelungen, mit neu entwickelten Mess- und Detektionsmethoden Mikroplastikpartikel noch präziser in wässrigen Proben und Umweltproben nachzuweisen", erklärt der Koordinator des Forschungsverbunds Dr. Jens Reiber (WESSLING GmbH). Bisher war die Identifizierung von Mikroplastik bis zu einer Größe von fünf Millimetern sehr arbeits- und zeitintensiv. Auch für die Bewertung des von Mikroplastik ausgehenden Gefährdungspotenzials lieferte das Projekt interessante Ergebnisse: Es zeigte sich, dass Schadstoffe auf den Partikeln anhaften können. Die Belastungshöhe hängt dabei stark von der Kunststoffart ab. Darüber hinaus wurde durch die Entwicklung neuer Tests nachgewiesen, dass die Partikel von Wasserorganismen und Zellen aufgenommen werden können. Damit wurden erste Grundlagen geschaffen, um in Zukunft das Gefährdungspotenzial noch genauer untersuchen zu können. Forschung steht noch am Anfang Da Methoden zur Analyse von Mikroplastik derzeit noch am Anfang stehen, leistet das Forschungsprojekt "MikroPlastiCarrier" einen erheblichen wissenschaftlichen Beitrag zur Klärung grundlegender Fragen und Aufgabenstellungen, wie z. B. die Auswirkungen von Mikroplastik auf Lebewesen oder...

Latest Articles