StartSchlagworteChemie

Tag: Chemie

Drohendes EU-Kunststoff-Granulat-Verbot im Kunstrasen: Sport Group und Polytan gut gerüstet

Burgheim (ots) -- Sport Group-CEO Frank Dittrich: "Wir begrüßen das Bestreben der EU, nachhaltige Produkte zu fördern und das Thema Mikroplastik gezielt anzugehen" - CO2-neutraler Kunstrasen und alternative Infills bieten bereits Lösungen für Kommunen und GemeindenDie Europäische Chemie-Agentur ECHA empfiehlt der EU, Kunststoff-Granulate als Infill-Material für Kunstrasenplätze zu verbieten. Dabei soll es eine sechsjährige Übergangsfrist geben. Die Unternehmen der Sport Group, unter anderem die Polytan, setzen bereits heute auf Systeme, die verhindern, dass Granulat in die Umwelt gelangt und bieten zahlreiche Alternativen an. Mit der Entscheidung der EU ist frühestens 2021 zu rechnen.Ziel der ECHA ist es, dass weniger Mikroplastik in unsere Umwelt gelangt. "Das ist begrüßenswert. Wir bieten bereits seit Jahren Systeme an, bei denen der Austrag von Kunststoffgranulat nahezu null ist, oder die alternative Füllstoffe enthalten", sagt Frank Dittrich, CEO des Sport Group-Konzerns, zu dem auch die Polytan GmbH gehört. Die Reduktion des Austrages ist durch bauliche Maßnahmen möglich. Außerdem werden in Deutschland Kunstrasenplätze mit besonders wenig Infill-Material befüllt, weil hier schon seit vielen Jahren umweltbewusster gebaut wird als in den meisten anderen EU-Ländern.Nachhaltige Kunstrasen made in GermanyDittrich weiter: "Nachhaltigkeit ist für die Sport Group und die Polytan ein zentrales Thema bei der Forschung und Entwicklung neuer Produkte." Durch die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen und grünem Strom ist es gelungen, die ersten CO2-neutralen Kunstrasen der Welt zu entwickeln. Diese werden unter der Marke Polytan GT (Green Technology) angeboten. Auch die ersten CO2-neutralen Olympischen Spiele in Tokio 2021 haben sich bereits dazu entschieden, die Hockey-Wettbewerbe auf einem Green Technology-Produkt auszutragen. Die Sport Group fertigt und entwickelt ihre Kunstrasensysteme für...

MDR WISSEN-Doku fragt „Wohin mit unserem Giftmüll?“

Leipzig (ots) - Gefährliche Chemieabfälle wurden lange Zeit einfach in die Landschaft gekippt - besonders schlimm in Bitterfeld-Wolfen. MDR WISSEN zeigt, wie giftige Abfälle heute gelagert und recycelt werden - am Sonntag, 10. Mai 2020, um 22.00 Uhr im MDR-Fernsehen und ab sofort in der ARD Mediathek sowie bei mdr-wissen.de.Tag für Tag fällt in Industrie- und Verbrennungsanlagen tonnenweise Giftmüll an. Was bei nicht-fachgerechter Entsorgung passieren kann, zeigt das Beispiel Bitterfeld-Wolfen. Im Laufe des letzten Jahrhunderts wurden dort gewaltige Mengen hochgiftiger Industrieabfälle einfach in die Umwelt gekippt. Schon seit 30 Jahren werden die Schäden bekämpft, doch noch immer ist der Boden in der Tiefe verseucht, das Grundwasser stark belastet.Heute werden giftige Abfälle u.a. in Untertage-Deponien gelagert - so wie in Herfa-Neurode an der hessisch-thüringischen Grenze. Dort befindet sich die größte Giftmüll-Deponie der Welt. Mehr als drei Millionen Tonnen gefährlicher Industrieabfälle lagern in den Stollen eines Salzbergwerks. Was dorthin gebracht wird, ist giftig bis in alle Ewigkeit. Über die langfristige Sicherheit der Untertage-Deponien sind sich die Experten allerdings uneinig.Die Dokumentation folgt den Spuren des Giftmülls und erklärt, warum wir noch heute mit Altlasten wie in Bitterfeld kämpfen, warum eine Schweizer Deponie für hunderte Millionen Euro wieder ausgegraben wurde und wie wir heute mit unseren gefährlichsten Abfällen umgehen.Pressekontakt:MDR, Presse und Information, Birgit Friedrich, Tel.: (0341) 3 00 65 45, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresseWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7880/4588458 OTS: MDR Mitteldeutscher RundfunkOriginal-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Agrarchemie: Abwärtstrend setzte sich 2019 ungebremst fort / Hersteller verkauften in der abgelaufenen Saison abermals weniger Pflanzenschutz- und Düngemittel

Frankfurt/Main (ots) - Der Abwärtstrend hielt für die deutsche agrochemische Industrie vor dem Hintergrund anhaltender Trockenheit und reduzierter Ernteerträge auch 2019 weiter an. Der Inlandsumsatz mit Pflanzenschutzmitteln der im Industrieverband Agrar e. V. (IVA) organisierten Unternehmen sank im vergangenen Jahr abermals um 6,9 Prozent auf 1,193 Milliarden Euro (2018: 1,282 Mrd. Euro). Gegenüber dem Höchststand im Jahr 2014 sind die Umsätze um ein Viertel eingebrochen und der Markt damit noch unter das Niveau des Jahres 2007 geschrumpft.In einem ähnlichen Abwärtstrend bewegte sich seit 2014 im Düngemittelmarkt auch der Absatz des Hauptnährstoffs Stickstoff, der in der vergangenen Düngesaison um weitere 10 Prozent auf 1,342 Millionen Tonnen zurückgegangen ist (Höchststand 2014/15: 1,823 Mio. Tonnen). Der Absatz phosphathaltiger Düngemittel sank 2018/19 um 4 Prozent auf 201 159 Tonnen, Kalk-Dünger sanken um 2 Prozent auf 2,87 Millionen Tonnen; lediglich der Absatz an Kalidüngern stieg im Vorjahr um 4,5 Prozent auf 409 542 Tonnen.Diese Zahlen gab der Wirtschaftsverband heute im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz in Frankfurt bekannt, die wegen der Corona-Pandemie als Videokonferenz stattfand.>> Detaillierte Informationen zum Pflanzenschutzmarkt (PDF, 140 KB) http://iva.de/download/Der%20Pflanzenschutzmarkt%202019_JPK_050520.pdf>> Detaillierte Informationen zum Düngemittelmarkt (PDF, 160 KB) http://iva.de/download/Der%20D%C3%BCngemittelmarkt%202018-19_JPK_050520.pdf"Die deutsche Landwirtschaft erlebte 2019 das zweite Dürrejahr in Folge. Das blieb nicht ohne Folgen auch für die Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln, viele Anwendungen wurden reduziert oder blieben ganz aus. Der rückläufige Markt hat vielfältige Ursachen; in den Zahlen spiegelt sich aber auch, dass Landwirte eben nur dann zu Pflanzenschutzmitteln greifen, wenn ihre Kulturen bedroht sind. Das spricht dafür, dass das Prinzip des integrierten Pflanzenschutzes funktioniert", kommentierte IVA-Präsident Dr. Manfred Hudetz den Pflanzenschutzmarkt 2019."Die anhaltende Trockenheit im vergangenen Jahr und die regional...

BASF mit aktuellen Pressefotos zum 1. Quartal 2020

Ludwigshafen (ots) - Am 30. April 2020 veröffentlicht die BASF die Quartalsmitteilung über das 1. Quartal 2020 um 7:00 Uhr (MESZ). Ab 9:00 Uhr (MESZ) werden die Ergebnisse während einer Telefonkonferenz erläutert. Die Konferenz wird im Internet übertragen.Die nachstehend genannten Informationen können Sie am 30. April 2020 im Internet unter folgenden Links abrufen:Quartalsmitteilung (ab 07:00 Uhr MESZ)http://basf.com/quartalsmitteilung (Deutsch)http://basf.com/quarterlystatement (Englisch)Presse-Information (ab 07:00 Uhr MESZ)http://basf.com/pressemitteilungen (Deutsch)http://basf.com/pressrelease (Englisch)Live-Übertragung (ab 9:00 Uhr MESZ)http://basf.com/pressemitteilungen http://www.basf.com/pressekonferenz (Deutsch)http://basf.com/pressemitteilungen http://www.basf.com/pcon (Englisch)Rede (ab 9:00 Uhr MESZ)http://basf.com/pressemitteilungen http://www.basf.com/pressekonferenz (Deutsch)http://basf.com/pressemitteilungen http://www.basf.com/pcon (Englisch)Live-Übertragung - Telefonkonferenz für Analysten und Investoren (ab 08:30 Uhr MESZ)http://basf.com/pressemitteilungen http://www.basf.com/aktie/telefonkonferenz (Deutsch)http://basf.com/pressemitteilungen http://www.basf.com/share/conferencecall (Englisch)Pressefotoshttp://basf.com/pressemitteilungen http://www.basf.com/pressefotos (Deutsch)http://basf.com/pressemitteilungen http://www.basf.com/pressphotos (Englisch)Aktuelles Footagematerialhttp://basf.com/pressemitteilungen http://www.tvservice.basf.com/ (Deutsch)http://basf.com/pressemitteilungen http://www.tvservice.basf.com/en (Englisch)Abdruck honorarfrei/Print free of chargePressekontakt:Silke Buschulte-Ding Senior Manager Corporate Film, TV and Photo Communications and Government Relations BASF Group Phone: +49 621 60 48387, Mobile: +49 172 7424520, Fax: +49 621 60 20384, E-Mail: silke.buschulte-ding@basf.com Postal Address: BASF SE - C100, 67056 Ludwigshafen, GermanyWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/16344/4584621 OTS: BASF SE ISIN: DE000BASF111Original-Content von: BASF SE, übermittelt durch news aktuell

Fragwürdiges Geschäft auf Kosten der Gesundheit / Studie deckt auf: Bayer und BASF vertreiben in Südafrika und Brasilien Pestizide, die in der EU nicht...

Berlin (ots) - Die deutschen Konzerne Bayer und BASF sind mitverantwortlich für Pestizidvergiftungen bei Landarbeiter*innen in Südafrika und indigenen Gruppen in Brasilien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Rosa-Luxemburg-Stiftung, MISEREOR und INKOTA anlässlich der Bayer-Hauptversammlung veröffentlichen. Die Organisationen fordern das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, seine rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen und den Export von in der EU nicht genehmigten Pestizidwirkstoffen zu verbieten."Es ist ein großes Versäumnis mit fatalen Folgen, dass das Landwirtschaftsministerium die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten bislang nicht ausnutzt", kritisiert Lena Luig von der Entwicklungsorganisation INKOTA. "Die Bundesregierung muss Frankreichs Beispiel folgen und dem Export von in der EU nicht genehmigten Pestizidwirkstoffen einen Riegel vorschieben." Laut Pflanzenschutzmittelgesetz hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Möglichkeit, den Export von Wirkstoffen in Drittländer zu verbieten.Die Studie legt dar, dass Bayer und BASF mit dem Export hochgiftiger Pestizide wie Carbendazim, Chlorfenapyr und Saflufenacil ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten massiv verletzen.Fallbeispiele aus Südafrika und Brasilien zeigen verheerende Auswirkungen.Die Recherchen der Autor*innen zeigen, dass Bayer in Südafrika mindestens sieben und BASF mindestens vier Wirkstoffe vertreiben, die in der EU nicht genehmigt sind. In Brasilien vertreiben die beiden Agrarchemiekonzerne jeweils mindestens 12 in der EU nicht genehmigte Wirkstoffe. Sieben der in beiden Ländern vermarkteten Wirkstoffe wurden in der EU aufgrund von ökologischen und gesundheitlichen Gefahren explizit verboten."Auf südafrikanischen Zitrusfarmen haben wir verschiedene BASF-Produkte gefunden, die in den EU-Mitgliedsstaaten nicht zugelassen sind. Auf denselben Farmen führen Vergiftungen beim Sprühen dazu, dass Arbeiter*innen im Krankenhaus behandelt werden müssen", sagt Jan Urhahn, Agrarexperte der Rosa-Luxemburg-Stiftung. "Bayer und BASF wissen, dass die sichere Anwendung von hochgiftigen Pestiziden in Südafrika ein Mythos ist. Zum Beispiel fehlt die notwendige...

„Große Sorge über die wirtschaftliche Zukunft“ / Chemieverbände Rheinland-Pfalz gefragt in der Corona-Krise

Ludwigshafen (ots) - "Die aktuelle Situation trifft viele unserer Mitgliedsunternehmen sehr hart", betont Bernd Vogler. Der Hauptgeschäftsführer der Chemieverbände ist mit seinem Team nah dran an den Unternehmen. "In den Betrieben wird fieberhaft daran gearbeitet, um Lösungen in der Krise zu finden. Die Herausforderungen sind vielfältig und die Chemieverbände als Berater und Unterstützer gefragt", so Vogler.// Umsatzrückgang und ungewisse Entwicklung"Es gibt starke Geschäftsrückgänge und Produktionslinien stehen teilweise still", fasst er die Situation in der Branche zusammen. Aus einer internen Schnellumfrage ging hervor, dass bei rund der Hälfte aller Betriebe Beschäftigte im April in Kurzarbeit gehen. "Da keiner weiß, was in zwei Wochen ist, gibt es verschiedene Szenarien für die Kurzarbeit. Vorsorglich werden Resturlaub und Überstunden abgebaut sowie Schichten umgestaltet", erklärt Vogler. Meist wird das Instrument für einzelne Bereiche oder Produktionslinien und nicht für ganze Betriebe genutzt. Die häufigsten Gründe sind mangelnde Kundennachfrage, unterbrochene Lieferketten sowie hoher Krankenstand. Besonders betroffen sind die Automobilzulieferer. Darüber hinaus spüren es auch andere Betriebe. "Eine seriöse Einschätzung, wohin die Reise geht, ist derzeit nicht möglich. Wichtig ist, dass in den Unternehmen alle an einem Strang ziehen", betont Vogler. Er mache sich derzeit "große Sorgen über die wirtschaftliche Zukunft der Betriebe".// Chemieverbände besonders gefragtIn der Corona-Krise unterstützen die Chemieverbände Rheinland-Pfalz verstärkt ihre Mitgliedsunternehmen mit Fachwissen und Informationen rund um arbeitsrechtliche und wirtschaftliche Fragen. In Newslettern werden Informationen und Hilfestellungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie und der wirtschaftlichen Auswirkungen gegeben. Die Juristen beraten individuell bei der Einführung von Kurzarbeit und vielen arbeitsrechtlichen Fragen rund um die Corona-Pandemie. "Dazu gehören auch Fragen zum mobilen Arbeiten oder zur Entgeltfortzahlung, wenn Arbeitnehmer nicht arbeiten können,...

BASF mit aktuellen Pressefotos zur Bilanzpressekonferenz am 28.2.2020

Am Freitag, 28. Februar 2020, findet in Ludwigshafen die Bilanzpressekonferenz der BASF SE statt. Ab 10:30 Uhr (MEZ) werden Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Brudermüller und Finanzvorstand Dr. Hans-Ulrich Engel die Ergebnisse für das Jahr 2019 erläutern. Die Konferenz wird live im Internet übertragen.Die nachstehend genannten Informationen können Sie am 28. Februar 2020 im Internet unter folgenden Links abrufen:BASF-Bericht 2019 (ab 7:00 Uhr MEZ)http://basf.com/uebersicht (Deutsch)http://basf.com/overview (Englisch)Presse-Information (ab 7:00 Uhr MEZ)http://basf.com/pressemitteilungen (Deutsch)http://basf.com/pressrelease (Englisch)Live-Übertragung (ab 10:30 Uhr MEZ)http://basf.com/pressekonferenz (Deutsch)http://basf.com/pcon (Englisch)Live-Übertragung - Telefon-Konferenz für Analysten und Investoren (ab 14:00 Uhr MEZ)http://basf.com/aktie/telefonkonferenz (Deutsch)http://basf.com/share/conferencecall (Englisch)Der Einsatz der Pressebilder ist im Rahmen redaktioneller Berichterstattung honorarfrei.Weiteres Bild- und Videomaterial finden Sie unter https://www.basf.com/de/company/news-and-media/multimedia.htmlPressekontakt:Silke Buschulte-Ding Senior Manager Corporate Film, TV and Photo Communications and Government Relations BASF Group Phone: +49 621 60 48387, Mobile: +49 172 7424520, Fax: +49 621 60 20384, E-Mail: silke.buschulte-ding@basf.com Postal Address: BASF SE COM/CP - C100, 67056 Ludwigshafen, GermanyWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/16344/4532909 OTS: BASF SE ISIN: DE000BASF111Original-Content von: BASF SE, übermittelt durch news aktuell

Studie bestätigt: EPS (Styropor) ist ein sehr ökologischer Dämmstoff / In Bauteilen, in denen Dämmstoffplatten eingesetzt werden (z.B. Fassaden, Flachdächer) schneidet EPS am vorteilhaftesten...

Berlin (ots) - Seit Jahren wird über Nachhaltigkeit und Ökologie von Dämmstoffen äußerst kontrovers diskutiert. Im Rahmen des BauZ! Kongresses für zukunftsfähiges Bauen auf der Bauen & Energie Messe Wien (19.2.-21.2.2020) wurden eindeutige Ergebnisse präsentiert: In der vom ifeu-Institut und dem Verband natureplus durchgeführten Studie* "Ganzheitliche Bewertung von verschiedenen Dämmstoffalternativen" wird belegt, dass in Bauteilen, in denen nur Dämmstoffplatten eingesetzt werden können, expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS, Styropor) am vorteilhaftesten abschneidet. In dieser Untersuchung werden nahezu alle Dämmstoffe in verschiedenen Bauteilen aus ökologischer Sicht unter Einbezug des ganzen Lebensweges inklusive Verwertung miteinander verglichen. Darunter sind Dämmplatten aus mineralischen, synthetischen sowie nachwachsenden Rohstoffen (Mineralfaser, Mineralschaum, Schaumglas, EPS, XPS, PU, Holzfaser). Serena Klein, Sprecherin der Geschäftsführung des Industrieverbandes Hartschaum (IVH): "Die Autoren heben die praktizierte Nachhaltigkeit von EPS hervor. So wird beispielswiese die Rücknahme und anschließende Weiterverarbeitung von sauberen Baustellen-Verschnittresten seit über 30 Jahren systematisch bei allen EPS-Herstellern des IVH grundsätzlich gleich erfolgreich durchgeführt. Ebenso werden bei der Produktion anfallende Abschnitte wiederverwertet."EPS ist aus ökonomischer wie auch ökologischer Sicht die beste Dämmstoff-Lösung Aber auch bei der werkstofflichen Verwertung von Styropor-Abfällen aus Abbruch oder Rückbaumaßnahmen weist das Dämmmaterial ein Alleinstellungsmerkmal auf. Die derzeit errichtete Industrieanlage im Rahmen der Initiative PolyStyreneLoop** ermöglicht eine geschlossene Kreislaufwirtschaft für Alt-EPS - ein echtes Recycling im Sinne von Cradle-to-Cradle (C2C). Die dort angewendete Verfahrenstechnik basiert auf dem CreaSolv ®-Verfahren***, mit dem aus EPS aus Abriss- oder Umbaumaßnahmen das Basismaterial Polystyrol wiedergewonnen und erneut für die Dämmstoffproduktion eingesetzt werden kann. Gleichzeitig wird das im EPS enthaltene Flammschutzmittel in Einzelstoffe zerlegt, die dann einer neuen Nutzung zugeführt werden können. "Bei der Wahl des richtigen Dämmstoffs spielt die Recyclingfähigkeit eine entscheidende Rolle. Kein anderer...

Latest Articles