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Tag: Literatur

Frankfurter Buchmesse: ZDF und 3sat bieten ein breites Programm

Mainz (ots) - In einem Jahr, in dem eine reguläre Durchführung der Buchmesse coronabedingt schwierig ist, verstärken ZDF und 3sat an dieser Stelle ihre Programmaktivitäten. Literaturbegeisterte bekommen in den bekannten Buch-Formaten aber auch in neuen Schwerpunkten und Sondersendungen wichtige Informationen und erfahren Unterhaltsames rund um Trends und Neuigkeiten aus der Bücherwelt. In einer "aspekte"-Literaturgala, im "Literarischen Quartett", beim "Blauen Sofa", in einem 3satThema zur Situation der Buchbranche, in Beiträgen der Sendung "Kulturzeit" sowie in "Buchzeit" und auf den digitalen Plattformen von ZDF und 3sat. Frischer Lesestoff wird vorgestellt, Newcomer und bekannte Schriftstellerinnen und Schriftsteller kommen zu Wort. "aspekte"-Literaturgala Die ZDF-Kultursendung "aspekte" feiert am Freitag, 16. Oktober 2020, Bücher und ihre Autorinnen und Autoren mit einer großen Literaturgala. In Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse werden hochkarätige nationale sowie internationale Schriftstellerinnen und Schriftsteller eingeladen. Katty Salié und Jo Schück stellen sie in dieser besonderen Ausgabe des Kulturmagazins mit Lesungen, Gesprächen und Porträts vor. Im Rahmen der Gala wird auch der "aspekte"-Literaturpreis 2020 verliehen. Pressemappe zu "aspekte": https://presseportal.zdf.de/pm/aspekte-2/ "aspekte" in der ZDFmediathek: https://zdf.de/kultur/aspekte "Das Blaue Sofa" Literaturgespräche auf dem legendären "Blauen Sofa" gibt es auch im Oktober 2020. Das gemeinsame Autorenforum von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat wird Teil der digitalen Frankfurter Buchmesse; live gestreamt werden mehr als 50 Gespräche mit Autorinnen und Autoren. Im Anschluss zeigt das ZDF wieder "Die lange Nacht des Blauen Sofas", eine dreistündige Zusammenfassung mit den Highlights der Gespräche. Auch 3sat, das Gemeinschaftsprogramm von ZDF, ORF, SRG und ARD, sendet einen Zusammenschnitt. Streaming- und Sendedaten stehen noch nicht fest. "Das Blaue Sofa" eröffnet zudem wie jedes Jahr das städtische Lesefest "OPEN BOOKS" in der Deutschen Nationalbibliothek und richtet...

„ttt – titel, thesen, temperamente“ (MDR) am Sonntag, 5.Juli 2020, um 23:35 Uhr

München (ots) - Die geplanten Themen: Omri Boehm: "Israel - eine Utopie" Ein brisantes Buch zu einem brisanten Zeitpunkt: Wenige Tage, bevor die Regierung Netanjahu ab dem 1. Juli über die Annexion von Teilen des Westjordanlandes entscheidet, legt einer der brillantesten Intellektuellen Israels, der Philosoph Omri Boehm, eine klug-provokante Streitschrift vor. In der geißelt er etwa das Vorgehen seines Landes gegen die Palästinenser und plädiert für eine binationale Föderation von Juden und Palästinensern. Die Zurückhaltung, die sich viele deutsche Denker in der Auseinandersetzung mit Netanjahus Politik auferlegen würden, hält Boehm für einen grundlegenden Fehler. "Ein Deutscher, der in Bezug auf die israelische Politik Selbstzensur übt, weigert sich den Standunkt der Aufklärung einzunehmen, sobald er sich mit jüdischen Angelegenheiten beschäftigt. Er weigert sich buchstäblich, selbst zu denken."ttt" diskutiert Boehms höchstaktuelle Wortmeldung: "Israel - eine Utopie" ist soeben erschienen. Autor: Tilman Jens "Zero Waste"- Neue Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig Leipzig, Bildermuseum. Ein Spielzeug-Automat steht am Eingang der neuen Ausstellung, gefüllt mit durchsichtigen Plastikbällen voller Spielzeuge. Soldaten, Tierfiguren, lustige Ponys. Kleine Ikonen der eigenen Kindheit - die meisten Teile kennt man, hatte sie selber im Spielzimmer. Damals. Jetzt sind sie wieder da. Die Objekte in den Plastikkugeln stammen allerdings allesamt aus den Mägen verendeter Laysanalbatrosse, die mitten im Pazifik auf einem hawaiianischen Atoll nisten - über 3.600 km vom nächsten Festland entfernt. So schockierend die Betrachtungsgegenstände und Themen der Ausstellung "Zero Waste" sind - so bekannt sind sie. Eigentlich. Die ständig wachsende unvorstellbar hohe Plastikvermüllung der Welt, die Verseuchung von Luft, Wasser und Erde. Dass wir ein Teil davon sind, ist uns eigentlich klar. Auch in...

Mord im Paradies? „Terra X“-Doku im ZDF über tödliche Ereignisse auf den Galapagosinseln

Mainz (ots) - Es sollte eine Rückkehr ins Paradies werden, doch auf Galapagos kam es zu Vorfällen, die ein weltweites Medienecho zur Folge hatten: Waren die Bewohner zu Mördern geworden? Die "Terra X"-Dokumentation "Der Galapagos-Krimi - Ein Drama unter deutschen Aussteigern" folgt am Sonntag, 5. Juli 2020, 19.30 Uhr, im ZDF den Spuren deutscher Aussteiger, die sich Ende der 1920er-Jahre auf der zum Galapagos-Archipel gehörenden Insel Floreana niederließen. Der damals schon weltberühmte Schriftsteller Georges Simenon, Schöpfer von "Kommissar Maigret", fuhr im Januar 1935 im Auftrag einer großen Pariser Zeitung zu den Galapagosinseln, um Licht ins Dunkel der rätselhaften Ereignisse zu bringen. Von den acht Personen, die auf der Insel lebten, wurden zwei seit Monaten vermisst, zwei weitere starben unter mysteriösen Umständen. Die Überlebenden bezichtigten sich gegenseitig des Mordes. Aus der Perspektive Simenons erzählt der Film von Jürgen Stumpfhaus die Geschichte der deutschen Auswanderer, die von einem Leben frei von den Zwängen bürgerlicher Konventionen träumten und zu Gefangenen einer Hölle wurden, die sie selbst geschaffen hatten. Mithilfe der Texte von Georges Simenon, den Lebenserinnerungen von zwei der Überlebenden sowie einer Vielzahl von Fotos und Filmaufnahmen, die ein amerikanischer Milliardär von den historischen Protagonisten herstellte, rekonstruiert der Film die Ereignisse. Der Film ist ab Mittwoch, 1. Juli 2020, ab 10.00 Uhr in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.de zu finden. Die Dokumentation wird am Sonntag, 5. Juli 2020, auch auf dem YouTube-Kanal "Terra X Natur & Geschichte" unter https://ly.zdf.de/tl1/ veröffentlicht. Alle Filme in der ZDFmediathek und bei YouTube sind zum Embedding mit Verweis auf "Terra X" für alle Interessierten freigegeben. Weitere Informationen: https://ly.zdf.de/Lai/ Ansprechpartnerin: Magda Huthmann, Telefon: 06131 - 70-12149; Presse-Desk,...

Exklusive Erzählungen für das Radio – SWR2 fördert Autor*innen

Baden-Baden (ots) - Die Corona-Krise trifft auch die Literatur und bringt das fragile Fundament vieler Autor*innen ins Wanken. SWR2 und acht weitere ARD Kulturradios reagieren darauf mit einer gemeinsamen Aktion: Die Literaturredaktionen aller Sender haben Aufträge an 40 Schriftsteller*innen vergeben, eine exklusive Erzählung für das ARD Radiofestival zu schreiben. Entstehen sollen Reisegeschichten, die zwischen 18. Juli und 12. September 2020 gesendet werden. Prominente Autor*innen wie Marcel Beyer, Doris Dörrie oder Jackie Thomae sind dabei, aber auch bislang weniger bekannte Schriftsteller*innen. SWR2 hat Schreibaufträge an Cihan Acar, geboren bei Heilbronn, Verena Güntner aus Ulm, die Schwäbin Anna Katharina Hahn und Yael Inokai aus der Schweiz vergeben. Den Auftakt macht die Erzählung "Fieber 17" von Felicitas Hoppe (Produktion: BR) am 20. Juli. ARD Kulturradios schaffen Öffentlichkeit Mit dem gemeinsamen Auftrag an 40 Autor*innen, eine exklusive Erzählung zum ARD Radiofestival 2020 beizutragen, möchte SWR2 die Produktion und Veröffentlichung von Literatur fördern. Passend zum Sommer sind die Reisegeschichten zwischen 18. Juli und 12. September wochentags um 23:04 Uhr zu hören. Alle Erzählungen stehen als Podcast in der ARD Audiothek zwölf Monate zum Download bereit. Die erste Folge ist am 20. Juli zu hören. ARD Radiofestival 2020 unter Federführung des SWR Das ARD Radiofestival 2020 präsentiert vom 18. Juli an acht Wochen lang hochkarätige Klassik-Events, Mitschnitte von renommierten europäischen Jazz-Festivals, Erzählungen sowie Gespräche mit spannenden Persönlichkeiten. Damit setzen die ARD Kulturradios unter Federführung des SWR auch ein Zeichen der Solidarität mit freien Musiker*innen und Festivals, die von Absagen, Kontaktbeschränkungen und Reisewarnungen besonders betroffen sind. Zu den Höhepunkten zählen ein europäischer Chorabend (19. Juli), eine herausragende zurückliegende Produktion der Bayreuther Festspiele vom...

Hörbuch-Tipp: „Ans Vorzelt kommen Geranien dran“ von Renate Bergmann – Die Online-Omi geht campen, Ilse und Kurt kommen mit

Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Renate Bergmann ist der beste Beweis dafür, dass das Internet und die Sozialen Medien absolute Sensationen und auch eine ganze Menge Spaß hervorbringen können: Aus einem Twitter-Account geboren, wurde aus der Kunstfigur Renate Bergmann - 82 Jahre alt, Trümmerfrau, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet - die Heldin von mittlerweile 14 Büchern. In ihrem neuesten Abenteuer macht Renate Bergmann Urlaub auf dem Campingplatz, natürlich gemeinsam mit ihren Freunden Ilse und Kurt Gläser, die ja irgendwie immer dabei sind. Mario Hattwig mit unserem Audible-Hörbuch-Tipp der Woche. Sprecher: Natürlich ist der Campingplatz für die im Herzen junggebliebene Online-Omi Renate und ihre Freunde erst mal ziemlich ungewohntes Terrain. Deshalb versuchen sie, nicht weiter aufzufallen. O-Ton 1 (Ans Vorzelt kommen Geranien dran, 19 Sek.): Ganz gelang es uns nicht. Ilse und ich behielten nämlich die Büstenhalter an und Kurt trug keine Radfahrerhosen in leuchtendem Mintgrün wie viele andere ältere Herren, wo sie den direkten Blick auf die Familienjuwelen hatten. Himmel! Ich möchte da gar nicht näher drauf eingehen. Sprecher: Aber so langsam gewöhnen sich die Neu-Camper ans Leben auf dem Zeltplatz... O-Ton 2 (Ans Vorzelt kommen Geranien dran, 18 Sek.): Wir grüßten freundlich und die meisten grüßten auch zurück. Viele duzten sich ja untereinander, das ist unter Campingleuten so üblich. Uns sprachen jedoch alle mit "Sie" an, worüber ich auch recht froh war. Ich mag diese Duzerei nicht. Schließlich waren wir auf dem Zeltplatz und nicht bei der SPD. Sprecher: Damit sich alle rundum wohlfühlen, sorgen Renate und Ilse erst mal für ein ansprechendes Ambiente, inklusive Geranien und allem Pipapo. Natürlich kümmern sie sich dann auch noch um den passenden Sonnenschutz....

Laura Freudenthaler mit 3sat-Preis bei 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur ausgezeichnet

Mainz (ots) - Für ihren Text "Der heißeste Sommer" erhielt Laura Freudenthaler am Sonntag, 21. Juni 2020, den mit 7.500 Euro dotierten 3sat-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur, die vom 17. bis 21. Juni 2020 coronabedingt als Spezialausgabe stattfanden. Da weder Teilnehmer, Juroren oder Gäste anreisen konnten, wurden Veranstaltung und Preisverleihung über digitale Netzwerke organisiert. Laura Freudenthalers Text sei eine Wucht, so Jurymitglied Brigitte Schwens-Harrant. "Er verstört und erschüttert. Er ist behutsam. Ein bis ins kleinste Detail gelungenes Sprachkunstwerk. Zeitlos gültig und brandaktuell." Laura Freudenthaler wurde 1984 in Salzburg geboren und lebt in Wien. 2014 erschienen ihre Erzählungen "Der Schädel von Madeleine. Paargeschichten". Ihr erster Roman "Die Königin schweigt" (2017) wurde unter anderem als bester deutschsprachiger Debütroman beim Festival du premier Roman 2018 in Chambéry ausgezeichnet. 2019 veröffentlicht sie ihren zweiten Roman, "Geistergeschichte", der mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet wurde. Der mit 25.000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preis ging 2020 an Helga Schubert, Lisa Krusche wurde mit dem Deutschlandfunkpreis ausgezeichnet, Egon Christian Leitner mit dem KELAG-Preis. Das Publikum stimmte beim BKS-Bank-Preis für Lydia Haider. Bei den diesjährigen 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt waren 14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in das Rennen um die begehrten literarischen Auszeichnungen gegangen. Die Texte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer - ein unveröffentlichter Prosatext mit einer Leselänge von maximal 25 Minuten - wurden vorab aufgezeichnet und eingespielt. Die Jurymitglieder Nora Gomringer, Klaus Kastberger, Brigitte Schwens-Harrant, Philipp Tingler, Michael Wiederstein und Insa Wilke unter dem Vorsitz von Hubert Winkels wurden von ihren Arbeitszimmern zugeschaltet und diskutierten die Texte der Teilnehmer. Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 - 70-16478; Presse-Desk,...

„ttt – titel thesen temperamente“ (hr) am Sonntag, 21. Juni 2020, um 23:35 Uhr

München (ots) - Was heißt es, Mensch zu sein? Richard David Precht in "ttt" über künstliche Intelligenz und den Sinn des Lebens "Unsere Smartphones sind uns näher als Tiere und Pflanzen", sagt Richard David Precht. Eine mächtige Selbsttäuschung, gerade hat uns ein Virus aus diesem technotopischen Schlummer - wie Precht es nennt - gerissen und uns unmissverständlich deutlich gemacht, wie sehr wir zuallererst biologische und dann auch soziale Wesen sind. Precht hat ein buchdickes Essay mit dem Titel "Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens" geschrieben zu den brisantesten Fragen der Zeit - zu ungebremstem technischen Fortschritt und ungebremster Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen. Im Mittelpunkt die Frage: Was heißt es, Mensch zu sein? Keinesfalls seien Menschen defizitäre Maschinen, sagt Precht, so wie die Tech-Größen des Silicon Valley und ihre Forschungslabore es begreifen: der Mensch - nur ein Zwischenschritt der Evolution, die Menschheit lediglich eine Spezies, die die Bühne bereitet für etwas Größeres, das den Menschen schon bald überwinden wird. Für die Tech-Gurus der digitalen Welt gehört die Zukunft einer neuen Spezies, der AGI (artificial general intelligence), einer Künstlichen Intelligenz, die - einmal programmiert - ihre eigenen exponentiell wachsenden Fragen und Antworten entwirft, den Menschen und ihrer Intelligenz tausendfach überlegen, eine digitale Superintelligenz. Precht hält dagegen: Die Leistung von Rechnern sei überhaupt nicht mit der des Menschen vergleichbar. Menschliche Intelligenz sei durchzogen von Emotionalität, Intuition, Spontaneität und Assoziation, nicht das logische Denken mache die Menschlichkeit aus: "Ohne unsere Gefühle wüsste unser Verstand überhaupt nicht, was er tun sollte", so Precht. Die Diskussion um technischen Fortschritt ohne "Sinn-Dimension" gehe an den Menschen vorbei, unsere Selbstdeutung brauche eine Revision,...

Culture@Bertelsmann goes digital: Bertelsmann-Kulturangebot setzt auf Streaming und Interaktion

Berlin/Mailand/Gütersloh (ots) - - Berühmtes Mailänder Ricordi-Archiv startet mehrere Online-Initiativen - UFA Filmnächte finden im Sommer digital statt - Das Blaue Sofa überträgt Autoren-Talks während der Frankfurter Buchmesse live aus der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz ins Netz Die kulturellen Aktivitäten von Bertelsmann unter der Dachmarke Culture@Bertelsmann gehen auch in Zeiten räumlicher Distanz weiter: Ab sofort wird das internationale Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen seine Kulturformate - darunter das Autorenforum Das Blaue Sofa und die UFA Filmnächte - in den digitalen Raum verlagern. Geplant sind bis zum Herbst vielfältige Streaming-Angebote, Live-Übertragungen und interaktive Projekte rund um Musik, Filme und Literatur. Auch Rückblicke auf frühere Kulturprojekte wie Konzerte, Lesungen und Ausstellungen werden präsentiert. Das Angebot findet auf der Website ( http://www.bertelsmann.de/culturedigital ) und dem YouTube-Kanal ( http://www.youtube.com/bertelsmann ) des Konzerns statt. In den sozialen Medien sind die Kulturaktionen vor allem auf http://www.facebook.com/Bertelsmann und zahlreichen Partnerkanälen unter dem Hashtag #BertelsmannCultureDigital zu finden. Karin Schlautmann, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bertelsmann, erklärte: "Die Corona-Pandemie hat den Kulturbetrieb weltweit durcheinandergewirbelt und Publikumsveranstaltungen über Monate hinweg unmöglich gemacht. Auch Bertelsmann musste zahlreiche Pläne ändern und Events streichen. Aber wir sind - wie viele Kulturinstitutionen und Kreative - entschlossen, mit unserer Kulturarbeit weiterzumachen, nur jetzt auf digitalem Weg. Wir stehen zu unseren Künstlerinnen und Künstlern und zu unseren Kulturpartnern, denen wir auch in der aktuellen Ausnahmesituation eine Bühne geben möchten." Den Anfang der digitalen Culture@Bertelsmann-Reihe machen im Juni und Juli mehrere Online-Aktivitäten des konzerneigenen Mailänder Ricordi-Archivs, in dem Schätze aus 200 Jahren italienischer Operngeschichte lagern. Gezeigt werden etwa Live-Mitschnitte seltener Opern, die Bertelsmann zusammen mit der Berliner Operngruppe im Konzerthaus Berlin präsentiert hat, darunter die Puccini-Oper "Edgar"....

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