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Tag: Geschichte

ZDFinfo startet „Countdown zum Kriegsende“ vor 75 Jahren

Mainz (ots) - Das letzte Kapitel des Zweiten Weltkrieges begann 100 Tage vor dessen Ende am 8. Mai 1945 - als der Krieg Ende Januar vor 75 Jahren nach Deutschland kam. In ZDFinfo ist am Sonntag, 26. Januar 2020, 20.15 Uhr, die erste Folge der dreiteiligen Doku-Reihe "Countdown zum Kriegsende - Die letzten 100 Tage" zu sehen (am Sendetag ab 10.00 Uhr in der ZDFmediathek). Die Folge "Durchbruch im Osten" veranschaulicht, wie am 28. Januar 1945 die alliierten Armeen noch jenseits der deutschen Grenzen standen und die Rote Armee Landstriche in Ostpreußen und Oberschlesien eroberte. Dieser Durchbruch im Osten war der Auftakt zum Ende des "Dritten Reichs". Die drei letzten Monate von Diktatur und Krieg bedeuteten Fanatismus und Flucht, Massenmord und Zivilcourage, Verblendung und Verzweiflung, Kampf und Kollaps. KZ-Häftlinge wurden auf Todesmärsche geschickt, Kindersoldaten starben sinnlos, Flüchtlinge ertranken in der Ostsee, Menschen verbrannten im Inferno des Feuersturms. "Countdown zum Kriegsende" erzählt die Geschichte dieser dramatischen 100 Tage anhand der zentralen Ereignisse und lässt zudem Szenen wieder aufleben, die symbolhaften Charakter für das apokalyptische Panorama des Untergangs haben. Historiker wie Peter Longerich und Antony Beevor, Experten wie Heike Görtemaker und T.G. Otte sowie jüngere Wissenschaftler wie Maren Röger und Mirko Drotschmann analysieren die historischen Zusammenhänge und ordnen die Tage entlang der Zeitleiste ein. Drohnenflüge zu den früheren Kriegsschauplätzen, Filmmaterial aus deutschen, amerikanischen, britischen und russischen Archiven sowie seltene Fotos ermöglichen die Rekonstruktion des Geschehens in den letzten 100 Kriegstagen. Private Aufzeichnungen und Originaldokumente sorgen für bedrückende Authentizität. Graphic Novels veranschaulichen die Protagonisten in Momenten, die kein Kameramann oder Fotograf dokumentiert hat. Die zweite Folge von "Countdown zum Kriegsende - Die letzten...

ZDF zeigt Dokumentation „Ein Tag in Auschwitz“

Mainz (ots) - Vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz. Bis heute gilt der Ort als Synonym für den Holocaust. Die ZDF-Dokumentation "Ein Tag in Auschwitz", am Dienstag, 28. Januar 2020, 20.15 Uhr, erzählt aus der Sicht der Opfer und einiger Täter von einem "typischen" Tag in Auschwitz im Mai 1944 - auch an diesem Tag war der Massenmord grausame Routine. Der 90-minütige Film von Winfried Laasch und Friedrich Scherer stützt sich auf Interviews mit überlebenden Opfern und auf Fotos aus dem sogenannten "Auschwitz-Album". Es wurde 1944 von der SS angefertigt und liegt heute in der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel. Die darin enthaltenen Fotos sind authentische Momentaufnahmen des Verbrechens. Die meisten Menschen auf den Bildern waren wenige Stunden nach der Aufnahme tot, ermordet. Von denen, die Ende Mai 1944 in Auschwitz eintrafen, gibt es nur wenige Überlebende. Eine von ihnen ist die heute 89-jährige Irene Weiss, die sich auf einem der Fotos wiedererkennt und erinnert, wie sie als 13-Jährige auf der Rampe von Auschwitz stand und ihrer kleinen Schwester hinterherblickte, die - von ihr getrennt - in den Tod geschickt wurde. Authentische Fotos, Zeichnungen von KZ-Häftlingen, aber auch Selbstzeugnisse der Lager-SS werden filmisch und grafisch in die Dokumentation eingefügt. Schauplätze auf den Fotografien werden mit Orten der Gedenkanlage von heute abgeglichen, der Weg durch den Tag vor Ort rekonstruiert, in den geschichtlichen Kontext gestellt und durch Zeitzeugen und Historiker eingeordnet und gedeutet. Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte: "Immer wieder haben Holocaust-Leugner behauptet, dass der millionenfache Mord, wie er in der Geschichtsschreibung dargestellt werde, gar nicht durchführbar gewesen sei. Dieser Film belegt einmal mehr,...

ZDF zeigt „Die Kinder von Windermere“ / Fernsehfilm und Dokumentation zum 75. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung

Mainz (ots) - Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zeigt das ZDF im Montagskino am 27. Januar 2020, 22.15 Uhr, den Fernsehfilm "Die Kinder von Windermere". Das Drama über Kinder, die Hitlers Konzentrationslager überlebten, ist eine Koproduktion mit der britischen BBC, die den Film am selben Tag ausstrahlt. In der ZDFmediathek steht er ab Montag, 27. Januar 2020, 22.00 Uhr, für sechs Monate zum Abruf bereit. Das hochemotionale Drehbuch zu "Die Kinder von Windermere" stammt von Simon Block und beleuchtet ein bisher noch nicht erzähltes Kapitel im Nachgang des Holocausts. Unter der Regie von BAFTA- und Emmy-Gewinner Michael Samuels spielen Thomas Kretschmann, Romola Garai, Iain Glen, Konstantin Frank, Philipp Christopher, Anna Schumacher und viele andere. Die Kinder werden von jungen Schauspielern aus ganz Europa verkörpert. Im Anschluss an den Fernsehfilm folgt um 23.45 Uhr "Die Kinder von Windermere - die Dokumentation" von Nancy Bornat. August, 1945. Ein Reisebus erreicht Calgarth Estate am nordenglischen Lake Windermere. Die Passagiere: 300 Kinder und Jugendliche, die Hitlers Konzentrationslager überlebt haben. Sie besitzen nur noch das, was sie am Leib tragen, und ihr Leben. In der geschützten Umgebung sollen sie einen Sommer lang unter der Betreuung des deutschen Psychologen Oscar Friedmann (Thomas Kretschmann) lernen, mit ihren grausamen Erlebnissen während des Holocausts umzugehen. Der Film rückt eine kleine Gruppe traumatisierter 13- bis 17-Jähriger in den Mittelpunkt, die, nach Jahren des Schreckens, wieder einen normalen, angstfreien und lebensbejahenden Alltag erleben können. Am Lake Windermere lernen sie, was es heißt zu leben. Hier legen sie den Grundstein für eine bessere Zukunft - auch wenn viele der Kinder erst dort erfahren, dass es keine Hoffnung...

ZDF-Sendungen zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Mainz (ots) - Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz erinnert das ZDF vom 26. bis zum 29. Januar 2020 in Live-Übertragungen der Gedenkstunden, mit einem Fernsehfilm und in Dokumentationen an den Völkermord, den die Nationalsozialisten an den europäischen Juden begangen haben. Am Montag, 27. Januar 2020, jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 75. Mal. Das ZDF überträgt an diesem Tag ab 15.05 Uhr die offizielle Gedenkstunde aus Auschwitz live. Dazu werden Staats- und Regierungschefs aus aller Welt erwartet, Auschwitz-Überlebende halten die Reden. Das "ZDF spezial" wird moderiert von Andreas Klinner. Am Mittwoch, 29. Januar 2020, 11.00 Uhr, ist im ZDF live aus dem Plenarsaal des Deutschen Bundestages die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus zu sehen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält die Begrüßungsrede, der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin eine Gedenkrede. Die ZDF-Übertragung aus Berlin kommentiert Micha Wagenbach. Die Gedenkstunde ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung, die als feierliches Ereignis begangen wird: Seit 1996 wird in der Bundesrepublik Deutschland die Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Bereits am Sonntag, 26. Januar 2020, 0.35 Uhr, steht die Dokumentation "Die Zeugen - Eine Reise zu den letzten Überlebenden des Holocaust" auf dem ZDF-Programm, die am Tag zuvor um 19.20 Uhr in 3sat erstausgestrahlt wird. Im "ZDF-Montagskino" ist am 27. Januar 2020, 22.15 Uhr, der Film "Die Kinder von Windermere" als Free-TV-Premiere zu sehen. Erzählt wird die Geschichte von 300 Kindern, die in der Endphase des Krieges als Überlebende des Holocausts nach ihrer Befreiung aus den Konzentrationslagern nach England an den Lake Windermere gebracht wurden....

Filme und Dokumentationen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag in 3sat

Mainz (ots) - ab Samstag, 25. Januar 2020, 19.20 Uhr Mit drei Erstausstrahlungen Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags am 27. Januar und 75 Jahre nach Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau hat 3sat acht Beiträge in seinem Programm - darunter drei Erstausstrahlungen. Zum Auftakt begleitet die 3satKulturdoku "Die Zeugen - Eine Reise zu den letzten Überlebenden des Holocaust" (Erstausstrahlung) die Israel-Korrespondentin der "Süddeutschen Zeitung", Alexandra Föderl-Schmid, und den Fotografen Konrad Rufus Müller bei der Entstehung ihres gemeinsamen Buches über die letzten noch lebenden Opfer des Holocausts. Die Dokumentation von Rouven Rech, die 3sat am Samstag, 25. Januar 2020, 19.20 Uhr, ausstrahlt, ermöglicht Einblicke in die Erinnerungswelt der letzten Überlebenden. Synchronisiert ist die Doku von Schauspielerin Iris Berben. Am Montag, 27. Januar 2020, 22.25 Uhr, zeigt die 3satDokumentarfilmzeit "Marceline. Eine Frau. Ein Jahrhundert." (Erstausstrahlung) von Cordelia Dvorák. Die Filmemacherin porträtiert die 1928 in Paris als Marceline Rozenberg geborene Marceline Loridan-Ivens. Als 15-Jährige wurde sie mit ihrem Vater nach Auschwitz deportiert. Als dieser ermordet wurde, hörte sie auf zu wachsen. Sie überlebte. Schockiert von der Mauer des Schweigens bei ihrer Rückkehr stürzte sie sich in die Pariser Künstlerszene und sammelte erste Erfahrungen beim Film. Bald begann sie selbst zu drehen und lernte die Dokumentarfilmlegende Joris Ivens kennen. Ivens wurde ihr Ehemann; sie arbeiteten 30 Jahre lang zusammen. Nach seinem Tod kehrte die fast 70-Jährige nach Auschwitz zurück und drehte ihren ersten Spielfilm. Marceline Loridan-Ivens starb im Herbst 2018. Sechs Millionen Juden wurden im Holocaust ermordet. 1945 schien es undenkbar, dass es in Deutschland je wieder jüdisches Leben geben könnte. Dennoch entwickelte es sich - und nicht nur in West-, sondern auch in Ostdeutschland. Doch wie frei waren Jüdinnen...

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