Neustart: Chefredakteur Matthias Daniel übernimmt das Medienmagazin journalist und startet mit einem Relaunch / Auf dem Cover stehen künftig journalistin und journalist

Bonn (ots) – Neustart für den journalist. Das Magazin für Journalist*innen
stellt sich inhaltlich und organisatorisch neu auf. Chefredakteur Matthias
Daniel führt den journalist künftig auch verlegerisch in Eigenregie und startet
die Ausgabe für Januar/Februar mit einem Relaunch.

Zum ersten Mal in 70 Jahren erscheint der journalist mit zwei unterschiedlichen
Titelseiten. Auf 16.000 der 32.000 Exemplare umfassenden Druckauflage steht auf
dem Cover der Schriftzug „journalist“, auf der anderen Hälfte der Auflage steht
„journalistin“. Wer welche Ausgabe erhält, entscheidet der Zufall. Der Name des
Magazins bleibt weiterhin journalist, aber: „In den vergangenen Jahren haben uns
immer häufiger Leserinnen erzählt, dass sie sich von unserem Titel nicht mehr
angesprochen fühlen“, sagt Matthias Daniel. „Hier wollen wir ein Zeichen setzen
und alle unsere Leser*innen umarmen.“

Über die inhaltliche Neuausrichtung des Hefts sagt Chefredakteur Matthias
Daniel: „Es ist an der Zeit, ein paar Sachen im Journalismus infrage zu stellen
und anders zu machen.“ Daniel ist davon überzeugt, dass die aufgeheizte
Gesellschaft einen ernsthaften und relevanten Journalismus nötiger hat denn je.
Zur Aufgabe von Journalisten gehöre es, ihre Arbeit besser zu erklären und auf
ihr Publikum zuzugehen, so Daniel. Das gelte auch für sein Magazin. „Der
journalist hat sich vorgenommen, nahbarer, transparenter und diskutierfreudiger
zu werden.“ Die Inhaltliche Leitfrage des Magazins lautet künftig: Wie machen
wir den Journalismus besser?

Verantwortlich für das Designkonzept des journalist-Neustarts sind Karsten
Middeldorf und Barnabas von Schorlemer. Die beiden Gründer der Berliner Agentur
MvonS sind auf Editorial Design und die Entwicklung von Medienmarken
spezialisiert. „Uns hat es gereizt, für ein Magazin mit solch einer langen
Tradition ein modernes und wertiges Erscheinungsbild zu entwickeln“, sagt
Barnabas von Schorlemer. Sein Partner Karsten Middeldorf ergänzt: „Wir haben den
Geschichten mit einem klaren Design Raum gegeben und möchten Lust aufs Lesen
machen.“ Auch künftig werden Produktion und Art-Direktion bei MvonS liegen.

Im Titelinterview der Neustart-Ausgabe spricht Kai Diekmann über seine Sicht auf
den Journalismus, die Chancen der Digitalisierung und die Kraft des Lokalen. Mit
Blick auf die 16 Jahre an der Spitze der Bild-Zeitung sagt Diekmann im
journalist-Interview: „Ich hätte den Absprung schon viel früher schaffen
müssen.“

Weitere Themen der Januar/Februar-Ausgabe, die gerade ausgeliefert wird:

– Im Auge des Hasses: Ist die Kritik an den Intendanten von WDR
und BR berechtigt? Der journalist hat dazu u.a. mit Richard
Gutjahr gesprochen.
– Zusammenmontiert und lückenhaft: Correctiv-Recherchen belegen
Fehler bei Übersetzungen in TV-Interviews deutscher Sender.
– Streitgespräch mit Jan Fleischhauer: Der umstrittene Kolumnist
wechselte im Sommer vom Spiegel zum Focus: Wo sind die Grenzen
des Sagbaren, Herr Fleischhauer?

Der journalist erscheint künftig zehnmal im Jahr. Die Rolle des Herausgebers
übernimmt weiterhin der Bundesvorstand des Deutschen Journalisten-Verbands.
Mitglieder des DJV erhalten das Magazin auch in Zukunft kostenlos. „Wir sind
froh, mit Matthias Daniel eine zukunftsweisende verlegerische Konstellation für
unser Magazin gefunden zu haben. Der journalist bleibt das wichtige
Medienmagazin für Deutschland, worauf wir als Herausgeber auch nach 70 Jahren
stolz sind. Wer wissen will, vor welchen Herausforderungen der Journalismus
steht und wie wir sie angehen können, muss unsere Hefte lesen“, sagt
DJV-Vorsitzender Frank Überall.

Neu ist auch die Website des Magazins: Der journalist erscheint ab sofort wieder
auf der ursprünglichen Domain www.journalist.de.

Auf Anfrage senden wir die Januar/Februar-Ausgabe vorab als pdf zu.

Pressekontakt:

Matthias Daniel
Chefredakteur und Publisher
journalist
Magazin für Journalist*innen

journalist@journalist.de
daniel@journalist.de

Tel. 0228/20172-24

https://www.journalist.de
https://twitter.com/journ_online
https://www.facebook.com/derjournalist
https://www.instagram.com/journ_insta

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/20126/4497695
OTS: journalist – Das Medienmagazin

Original-Content von: journalist – Das Medienmagazin, übermittelt durch news aktuell

Prnews24
Prnews24https://www.carpr.de
PrNews24.com ist eine etablierte Plattform für Pressemitteilungen, die seit 2012 in Betrieb ist. Neben der kostenlosen Veröffentlichung von Pressemitteilungen stellt unser Nachrichtenportal auch professionelle PR-Services zur Verfügung. Diese Services ermöglichen es unseren Nutzern, ihre Pressemitteilungen effektiv zu veröffentlichen und eine weitreichende Sichtbarkeit zu erzielen, indem sie gezielt an ausgewählte Presseverteiler verteilt werden.

Related Articles

Psycho-Thriller von Bernd Blase: „Als die Farben zu weinen lernten“ zwischen Kunst, Wahn und Wissenschaft

Nathan, farbenblind und hochintelligent, erkennt die „wahren Farben“ der Menschen – und konserviert sie mit chirurgischer Präzision. Ein intensiver, atmosphärisch dichter Thriller mit außergewöhnlichem literarischem Anspruch.

Comments

Same Category

Psycho-Thriller von Bernd Blase: „Als die Farben zu weinen lernten“ zwischen Kunst, Wahn und Wissenschaft

Nathan, farbenblind und hochintelligent, erkennt die „wahren Farben“ der Menschen – und konserviert sie mit chirurgischer Präzision. Ein intensiver, atmosphärisch dichter Thriller mit außergewöhnlichem literarischem Anspruch.

Venedigs dunkelstes Geheimnis: Ein Thriller über Rituale, Schuld und ein Möbel aus Galgenholz

Ein entweihter Sakralraum wird zum Hotel, ein Galgenbaum zum Beichtstuhl: Bernd Blase verbindet Theologie, Krimi und Mystik zu einem Roman über Wahrheit, die sich nicht begraben lässt.

Ulm: Kreative Konzepte in der Kultur – Radio free FM und popbastion.ulm starten Konzertreihe 2026

Ab Anfang 2026 erstrahlt Ulm mit einer kreativen Konzertreihe von Radio free FM und popbastion.ulm, die frischen Wind in die lokale Kulturszene bringt. Die "Sperrstunde" setzt auf außergewöhnliche Locations und eine tiefere Verbindung zwischen Künstlern und Publikum. Unterstützt durch das POPLÄND-Programm, wird dieses Projekt ein besonderes Highlight für Musikliebhaber.
spot_img

Stay in touch!

Follow our Instagram