Radio Bremen-Reportage „Rabiat: Rechte. Rock. Rattenfänger“ am Montag, 25.5., um 22:45 Uhr im Ersten

Bremen (ots) – Der Macht der Musik in der rechten Szene widmet sich die Radio Bremen-Reportage „Rabiat: Rechte. Rock. Rattenfänger“ von Manuel Möglich und Dennis Leiffels. Warum lassen sich Menschen durch Rockmusik mit rechtsextremem und neonazistischem Gedankengut verführen? Maximilian gehörte zu ihnen und meldete einst selbst rechte Demos an – heute schaut er auf seine Zeit in dieser Welt zurück. Zu sehen ist die Reportage am Montag, 25.5., 22.45 Uhr im Ersten und Sonntag, 24.5., ab 18 Uhr in der ARD Mediathek (https://www.ardmediathek.de/ard/) .

Maximilian lebt in Braunschweig, er ist jung, tätowiert und produziert Inhalte für den Social Media-Account des lokalen Basketballvereins. Auf den ersten Blick wirkt Maximilian total normal, sympathisch. Allerdings begann das Leben, das Maximilian heute führt, erst 2015, nach seinem Austritt aus der rechten Szene. Rechtsrock war für ihn der erste Berührungspunkt mit einer Welt, mit der er heute nichts mehr zu tun haben will. Die rechte Musikszene ist für viele die „Einstiegsdroge“ auf dem Weg in Richtung Rechtsextremismus.

Nicht nur das, rechtsextremistische Bands spielen eine wichtige Rolle für die Finanzierung der heutigen Nazi-Szene. So unterstützte das seit 2000 verbotene, neonazistische Band-Netzwerk „Blood and Honour“ unter anderem die Anschläge des NSU, indem sie z. B. Geld für Waffen zur Verfügung stellten. Nach wie vor finden in ganz Europa regelmäßig Neonazi-Konzerte statt.

Die Reporter Dennis Leiffels und Manuel Möglich nähern sich in „Rabiat: Rechte. Rock. Rattenfänger“ der Rechtsrock-Szene an. Sie besuchen das in Ostritz stattfindende Festival „Schild und Schwert“ (kurz „SS“). Was sind das für Menschen, die hier gemeinsam feiern? Und wie ist das für das ostsächsische Dorf, wenn sich einmal im Jahr militante Neonazis hier versammeln?

Stabliste:

Buch/Regie: Manuel Möglich, Dennis Leiffels

Kamera: Ilhan Coskun, Luca Schmitt-Walz

Schnitt: Danny Breuker

Produktionsleitung: Christoph Dohne, Michael Kappler

Producer: Christian Tipke

Redaktion: Thomas von Bötticher (Radio Bremen)

Eine Produktion der Sendefähig GmbH im Auftrag von Radio Bremen für Das Erste © 2020

Rabiat – das junge Reportageformat von Radio Bremen

Das Reportageformat „Rabiat“ im Ersten gibt jungen Reporterinnen und Reportern die Möglichkeit, ihre Geschichte für ein großes Fernsehpublikum zu erzählen. Die Autorinnen und Autoren veröffentlichen ihre Reportagen seit 2016 als „Y-Kollektiv“ für funk, das Contentnetzwerk von ARD und ZDF. Sie sind preisgekrönt, nominiert, auffällig. Journalistinnen und Journalisten mit Haltung und Tiefgang im On, die auch mal voll in die Kamera sprechen, gehören zum Konzept. Der Fokus richtet sich auf die teilnehmende Beobachtung, das Kennenlernen, das Erleben. In drei neuen Reportagen, die ab dem 11. Mai 2020 montags im Ersten laufen, sind sie ganz nah dran: Die Macherinnen und Macher stoßen Zuschauerinnen und Zuschauern mit ihrer subjektiven Erzählweise auch mal vor den Kopf. Sie bauen Klischees in den Filmen auf, um sie postwendend zu brechen. Neue Sichtweisen sollen sich eröffnen. Die Filme wollen, sollen, ja sie müssen polarisieren, denn das macht gute Geschichten aus.

Die Corona-Krise hat gewaltige Auswirkungen auf das Leben in Deutschland und in der ganzen Welt. Auch die „Rabiat“-Reportagen von Radio Bremen bleiben davon nicht unberührt. In der neuen Staffel von „Rabiat“ hat das „Y-Kollektiv“ deshalb sein umfangreiches Drehmaterial bei funk/YouTube genutzt, um Geschichten im aktuellen Kontext neu zu erzählen.

Die Fotos sind unter ARD Foto ( https://www.ardfoto.de/index.phtml ) abrufbar.

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