„planet e.“ im ZDF über Finnlands nukleare Zukunft

Mainz (ots) – Während Deutschland zum Schutz des Klimas auf die erneuerbaren Energien setzt, baut Finnland die Atomkraft weiter aus. Atomstrom sei sicher, sauber und schaffe Arbeitsplätze, lautet die Begründung. Am 34. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl berichtet „planet e.“ am Sonntag, 26. April 2020, 16.30 Uhr, über „Zurück zum Atom – Finnlands nukleare Zukunft“. Der Film begleitet Befürworter und Gegner der Atomkraft in Finnland und steht ab Freitag, 24. April 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Der radioaktive Müll scheint die Finnen offenbar nicht vor ein Problem zu stellen – das Land hat als weltweit erste Nation angefangen, ein nukleares Endlager zu bauen. Das Lager soll den hoch radioaktiven Abfall aus den Reaktoren von Olkiluoto und dem AKW Loviisa aufnehmen. In wenigen Jahren wird Onkalo, so der Name dieses Lagers, bereit sein, mehr als 6000 Tonnen Atommüll für immer lagern zu können. Zurzeit sind in Finnland vier Atomreaktoren am Netz: zwei davon bei Loviisa im Südosten des Landes, die anderen beiden gehören zum Kernkraftwerk Olkiluoto im Südwesten nahe der Gemeinde Eurajoki. Weitere Reaktorblöcke sind im Bau, einer davon ebenfalls bei Eurajoki.

Mit dem Klimawandel und dem Ziel der finnischen Regierung, bis 2035 klimaneutral zu sein, hat die Atomkraft an Attraktivität gewonnen. Den Energiebedarf des Landes zu decken und gleichzeitig von Energieimporten unabhängig zu sein, mache die Nutzung der Atomkraft nötig, so das Land. Selbst einige Grünen-Politiker folgen dieser Argumentation.

Auch die Bürger Eurajokis, unweit des AKW Olkiluoto, befürworten die Nutzung der Kernenergie. Viele von ihnen finden dort Arbeit, die Reaktoren bringen Steuereinnahmen, die dem Wohlstand der Gemeinde zugutekommen. Unterdessen wird das positive Image vom finnischen Energieversorger TVO und Betreiber des AKW Olkiluoto sorgsam gepflegt. Mit Führungen in das Endlager für leichte und mittlere nukleare Abfälle erreicht TVO neben interessierten Erwachsenen auch Kinder. Einige Widersacher gibt es aber doch: Eine kleine Gruppe von Atomkraftgegnern versucht mit teils skurrilen Methoden, die Menschen zum Nachdenken zu bewegen.

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 -70-13802; Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

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