„ZDFreportage“ über den Brennerpass in Coronazeiten

Mainz (ots) – Der Brenner ist der meistbefahrene Alpenpass und als Urlauberroute ein Nadelöhr Richtung Italien. Viele Wochen war die österreichisch-italienische Grenze aufgrund der Coronapandemie für den Pkw-Verkehr – mit wenigen Ausnahmen – geschlossen. Seit dem 16. Juni 2020 gibt es keine Kontrollen mehr. Die „ZDF.reportage“ erkundet am Sonntag, 28. Juni 2020, 17.55 Uhr, in „Der Brenner – Freie Fahrt nach Süden“, wie sich die Öffnung der Grenzen auswirkt und wie die Situation vorher war. Der Film von Daniela Agostini steht ab Freitag, 26. Juni 2020, 9.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Jedes Jahr überqueren mehr als 14 Millionen Fahrzeuge und pro Tag bis zu 220 Züge den niedrigsten Pass der Alpen. Doch mit dem Shutdown infolge der Coronapandemie kam der Individualverkehr am Brenner komplett zum Erliegen. Autobahn und Landstraße waren gespenstisch leer – ein außergewöhnliches Bild, wenn man die Staus und das Chaos auf der Route zu den Reisezeiten kennt, etwa in den Sommerferien. Nur der Warentransit zwischen den Ländern rollte in dieser Phase. Dies aber mit deutlichen Einbußen, wie der bayerische Spediteur Peter Göschl sagt, der seit 30 Jahren die Brennerroute zwischen Rosenheim und Oberitalien fährt.

Den Gewerbetreibenden entlang der Brennerroute zwischen Innsbruck und dem Brenner auf italienischer Seite setzte die Coronakrise ebenfalls zu: Die Ferienwohnungen von Kati Früh in einem kleinen Seitental kurz vor der Brennergrenze standen leer. Doch manche profitierten auch von der ungewollten Ruhe – zum Beispiel die Familie Riedl, die auf einem mehr als 500 Jahre alten Bauernhof oberhalb der Brennerautobahn lebt und plötzlich sehr deutlich bemerkte, welchen Belastungen durch Lärm und Luftverschmutzung sie normalerweise ausgesetzt ist. Und auch die Aufgabe der Brückeningenieure Dominik Leitner und Bernhard Mayr war in Zeiten von Corona sicherer – weniger Verkehr hieß für sie: bessere Arbeitsbedingungen.

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